2015

31.12.2015 - Natalie Cole
Die amerikanische Soul- und Jazz-Sängerin Natalie Cole ist tot. Die mehrfache Grammy-Gewinnerin starb am Silvesterabend im Alter von 65 Jahren nach anhaltenden Gesundheitsproblemen in einem Krankenhaus in Los Angeles, teilte ihre ihre Familie mit.
Die Tochter der Jazzlegende Nat King Cole, hatte lange mit Drogenproblemen und Hepatitis zu kämpfen. Im Mai 2009 musste ihr deswegen eine Niere transplantiert werden. Das Promi-Portal "tmz.com" in den USA meldete unter Berufung auf Coles Agenten, sie sei an Herzversagen infolge von Komplikationen durch die Transplantation gestorben.
Ihr 1991 erschienenes Album "Unforgettable ... With Love" verkaufte sich 14 Millionen Mal und gewann sechs Grammys. Auf ihm waren einige umgearbeitete Versionen der bekanntesten Hits ihres Vaters zu hören. Nat King Cole war 1965 an Lungenkrebs gestorben.
Zu Natalie Coles Hits zählten "This Will Be" und eben "Unforgettable", was sie als virtuelles Duett mit ihrem Vater gesungen hatte. Zu sehen und zu hören etwa in einem Video auf YouTube:
Cole war dreimal verheiratet und hinterlässt einen Sohn. Zuletzt war sie sehr krank gewesen und hatte im Dezember mehrere Konzerte abgesagt, darunter auch eine Show am Silvesterabend in Los Angeles. Auch ein für Februar geplantes Konzert hatte sie wegen der Krankheit abgesagt.
Quelle: T-Online


28.12.2015 - Lemmy Kilmister (Motörhead)
Der Frontmann der britischen Heavy-Metal-Band Motörhead, Lemmy Kilmister, ist tot, er starb im Alter von 70 Jahren an Krebs. Das teilte die Gruppe in der Nacht auf Dienstag mit. Der Musiker habe von der Erkrankung erst am 26. Dezember erfahren - zwei Tage nach seinem 70. Geburtstag. Es habe sich um einen "äußerst aggressiven Krebs" gehandelt.
Lemmy Kilmister wurde am Heiligabend des Jahres 1945 im englischen Stoke on Trent geboren. 1975 gründete er die Band Motörhead, mit der er in diesem Jahr das 40-jähriges Bandjubiläum feierte. Zuvor war er Teil der Band Hawkwind. Der Sänger und Bassist galt in der Rock'n'Roll-Branche als Legende.
Wegen gesundheitlicher Probleme Kilmisters hatte die Band in den vergangenen Monaten wiederholt Auftritte absagen müssen. Er war unter anderem für seinen exzessiven Alkoholkonsum bekannt.
"Wir wissen gar nicht, wo wir anfangen sollen, um unseren Schock und unsere Traurigkeit auszudrücken, uns fehlen die Worte", schrieb die Band auf Facebook. Sie kündigte an, sich in den kommenden Tagen ausführlicher zu äußern. "Aber für den Moment: Spielt Motörhead laut, spielt Hawkwind laut, spielt Lemmys Musik laut. Genehmigt Euch einen Drink."
Quelle: Spiegel-Online


27.12.2015 - Steven Wright (The Easybeats)
Steven "Stevie" Wright, der Sänger der legendären australischen Band "The Easybeats", ist im Alter von 68 gestorben.
Steven Wright wurde in London geboren, wandert aber im Alter von 9 Jahren mit seinen Eltern nach Australien aus.
1964 gründete er mit Hendrickus Vandenberg (später bekannt als Harry Vanda), Dingeman Vandersluys (Dick Diamonde), George Young und Snowy Fleet die Easybeats, die sich in kurzer Zeit zur die führenden Pop-Band in Australien entwickelte und 1965 und 1966 eine ganze Reihe Hits hatte, überwiegend von Wright und Young geschrieben.
Zu Beginn dieses kometenhaften Aufstiegs war Wright noch nicht einmal 16 Jahre alt. Die Presse gab ihm den Spitznamen Little Stevie Wright. Neben seinem Talent als Songschreiber war er bekannt für seine energiegeladenen Bühnenauftritte.
Im September 1966 ging die Gruppe nach England und landete mit Friday on My Mind ihren größten Hit, geschrieben von Vanda und Young, die von nun an die meisten Songs lieferten. Trotz des großen Erfolgs lösten sich die Easybeats Ende 1969 auf.
Stevie hielt sich mit Solo-Auftritten über Wasser und spielte 2 Jahre lang im Musical „Jesus Christ Superstar“. In dieser Zeit wurde er Drogen- und Alkohol abhängig.
Ab 2002 im Zuge der Oldie-Revival-Welle ging er mit einer neuen Formation der Easybeats wieder auf Tour und hatte 2009 seinen letzten Auftritt.
Steven Wright starb nur sieben Tage nach seinem 68. Geburtstag.


06.10.2015 - Billy Joe Royal
Der Country- und Pop-Sänger Billy Joe Royal gestorben.
Er starb am 06.10. im Alter von 73 Jahren. Wie NBC berichtete, starb er unerwartet in seinem Haus in North Carolina.
Bekannt wurde er in der zweiten Hälfte der 60er durch Hits wie: „Down In The Boondocks“, „I Knew You When“, „Cherry Hill Park“ und „Hush“.
Sein letztes Album brachte Billy Joe Royal, laut Billboard, 2009 aufgenommen. Es trug den Titel „His First Gospel Album“.
1988 wurde der Sänger und Songwriter in die „Georgia Music Hall Of Fame“ aufgenommen.


13.09.2015 - Gary Richrath (REO Speedwagon)

Der ehemalige Lead-Gitarrist von REO Speedwagon, Gary Richrath, ist tot. Er starb am 13.09. im Alter von 65 Jahren, wie die Band auf ihrer Internet-Seite mitteilte. Zur Todesursache gab es keine Angaben.
"Ich bin so traurig. Gary war sowohl ein einzigartiger Gitarrist wie auch Songschreiber und die Verkörperung des harten Typs mit einem goldenen Herzen", schrieb der Sänger der Band, Kevin Cronin. "Das meiste von dem, was ich darüber weiß, wie es in einer Rockband ist, weiß ich von Gary Richrath.
"Ich habe zu ihm aufgesehen wie zu einem großen Bruder", schrieb auch Bruce Hall. "Tatsächlich hat er mich auch so behandelt und ich habe ihn sehr geliebt. Ich werde meinen Freund vermissen, er war einzigartig." Gary Richrath werde durch seine Musik weiterleben.
Die US-Rockband REO Speedwagon wurde 1967 in der US-Universitätsstadt Champaign gegründet, aber erst Jahre später mit dem Bandeintritt von Richrath fand die Gruppe zu ihrem weltweit erfolgreichen Sound.
Die Rockband verkaufte 40 Millionen Alben und landete Hits wie "Can't Fight This Feeling" oder "Keep on Loving You". Vor allem in den 1980er Jahren füllte die Band ganze Stadien bei ihren Auftritten. Viele Songs hatten Cronin und Richrath, der die Band 1989 nach Auseinandersetzungen verließ, zusammen geschrieben.


02.08.2015 - Cilla Black
Die britische Sängerin und Fernsehmoderatorin Moderatorin Cilla Black ist gestorben. Die 72-Jährige sei am Sonntag in ihrem spanischen Zuhause nahe Marbella tot aufgefunden worden, berichteten britische Zeitungen unter Berufung auf die spanische Polizei.
Black hatte in den 60er Jahren mehrere Nummer-Eins-Hits, darunter die Klassiker "Anyone Who Had a Heart" und "You're My World". Ihre erste Single "Love of the Loved" erschien 1963. Das Stück wurde von den Beatles Paul McCartney und John Lennon geschrieben.
Die Entertainerin aus Liverpool arbeitete zu dieser Jahren im berühmten Cavern Club, wo auch die Beatles auftraten. Deren Manager Brian Epstein nahm Black, die eigentlich Priscilla White hieß, unter Vertrag. Insgesamt brachte sie 14 Alben heraus.
1968 bekam sie ihre erste eigene TV-Sendung. In den folgenden Jahrzehnten moderierte die Mutter von vier Kindern mehr als 500 Fernsehshows. Ihre Musik-Show "Cilla", die bis 1976 ausgestrahlt wurde, erreichte in Groß-Britannien bis zu 22 Millionen Zuschauer. Aufgrund ihrer Leistungen für das britische Fernsehen erhielt sie 2014 den Akademiefernsehpreis "Special Award".


30.07.2015 - Lynn Anderson
Der Song "(I Never Promised You a) Rose Garden" machte Lynn Anderson Anfang der 70er Jahre weltweit bekannt. Nun starb die Country-Sängerin im Alter von 67 Jahren im Krankenhaus in Nashville, Tennessee. Wie das US-Promiportal "TMZ.com" berichtet, sei Anderson wegen einer Lungenentzündung in die Klinik eingeliefert worden. Dort habe sie einen Herzinfarkt erlitten.
Neben Dolly Parton und Loretta Lynn gehörte Anderson zu den erfolgreichsten Country-Sängerinnen der 70er Jahre. Ihr gelangen 60 Hits in den amerikanischen Country-Charts. Ihr bekanntester Song blieb jedoch "Rose Garden" aus der Feder von Joe South. Auch in Deutschland landete er Anfang der 70er auf Platz eins und brachte Anderson einen Grammy ein. Er wurde von zahlreichen anderen Künstlern gecovert, unter anderem von Glen Campbell und Martina McBride.


22.07.2015 - Eddie Hardin (Hardin & York, The Spencer Davis Group)
Der britische Rockmusiker und Keyboarder Eddie Hardin ist im Alter von 66 Jahren gestorben.
Hardin wurde 1967 Nachfolger von Steve Winwood bei der Spencer Davis Group, verließ die Gruppe aber nach einem Jahr um sich nach neuen Möglichkeiten umzusehen.
Kurz danach tat er sich mit dem Schlagzeuger Pete York zusammen, der ebenfall die Spencer Davis Group verlassen hatte. Als Hardin & York hatten sie ab 1969 einige Erfolge. Eddie Hardin arbeitete aber auch mit anderen Musikern zusammen wie beispielsweise Roger Glover oder Charlie McCracken.
1973 gab es eine Wiedervereinigung der Spencer Davis Group, die bis zu seinem Tod immer wieder auftrat.
Er spielte mit seiner Band Wizzard Convention eine Reihe von Alben ein. Der Gruppe gehörten u.a. Chris Farlowe, Maggie Bell, Jon Lord und Zak Starkey, letzterer der Sohn von Ringo Starr, an.
1985 vertonte Hardin das Kinderbuch „Der Wind in den Weiden“, unter Beteiligung von Tony Asthon, Maggie Bell, Donovan, John Entwistle und vielen anderen. 1991 gab es auch ein Aufführung in Freiburg im Breisgau.
Eddie Hardin starb an einem Herzinfarkt, während er im Pool schwamm.


28.06.2015 - Chris Squire (Yes)
Trauer um Chris Squire: Der Mitgründer und Bassist der Rockband Yes ist tot. Er sei am Samstag in Phoenix "friedlich eingeschlafen", teilte die Gruppe per Facebook mit.
Erst im Mai hatte Squire bekanntgegeben, dass er an einer seltenen Form der Leukämie leide. Vor seinem Tod war er in Behandlung gewesen. Er wurde 67 Jahre alt. Squire hinterlässt seine Frau Scotland und mehrere Kinder.
Squire kam am 4. März 1948 in London zur Welt. In den 1960er Jahren gründete er mit Jon Anderson die Gruppe Yes, die zu einer der führenden Bands im Genre Progressive Rock aufstieg.
Ihr erstes Album, "Yes", hatte die britische Band im Jahr 1969 herausgebracht, ihr bislang letztes, "Heaven & Earth", erschien im vergangenen Jahr. Squire sei der einzige Musiker der Gruppe gewesen, der auf allen ihren Alben gespielt habe, bemerkte die britische Zeitung "The Independent" in ihrem Nachruf.
Zu den größten Hits der mit einem Grammy ausgezeichneten Band gehören "Roundabout" und "Owner of a Lonely Heart."
Die heutigen Bandmitglieder - Alan White, Steve Howe, Jon Davison und Geoff Downes - zeigten sich bestürzt über den Tod Squires. "Während der gesamten Existenz von Yes war Chris die Säule der Band, und in vielfacher Hinsicht der Klebstoff, der sie über all die Jahre zusammengehalten hat." Mit seinen phänomenalen Bassspiel-Künsten habe Chris zahlreiche Bassisten in aller Welt beeinflusst.


04.06.2015 - Albert West
In den frühen Morgenstunden ist der holländische Sänger Albert West (mit bürgerlichem Namen Albert Westelaken), in einem Tilburger Krankenhaus im Kreise seiner Familie verstorben. Er wurde nur 65 Jahre alt.
Mit Hits wie "Ginny Come Lately" oder "Give A Little Love", letzterer im Duett mit Albert Hammond, war er in den 70ern in den Charts ganz oben.
Seit Dezember 2012 war West durch einen Rückenmarkinfarkt halbseitig gelähmt. Dieses wurde ihm am 27. Mai dieses Jahrers bei einem Unfall mit seinem Dreirad zum Verhängnis.
Albert West hinterlässt seine Ehefrau Joke, seine Tochter Josine und drei Enkelkinder.


21.05.2015 - Twinkle

Der Sixties Pop Star Lynn 'Twinkle' Ripley ist im Alter von 66 Jahren gestorben.
Twinkle verstarb am Donnerstag, den 21. Mai auf der Isle of Wight, vor der Südküste von England, nach einer fünfjährigen Kampf gegen den Krebs.
Ihre Debüt-Single "Terry", die im Jahr 1964 veröffentlicht wurde, kam bis auf Platz vier in den UK-Single-Charts und hielt sich dort 15 Wochen. Sie war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre alt. Geschrieben wurde die Nummer von Jimy Page, der später mit Led Zeppelin erfolgreich war.
Ihre zweite Single "Golden Lights" floppte und so zog sie sich nach sechs Singles im Alter von 18 Jahren aus dem Musikgeschäft zurück.
Zu dieser Zeit trat Twinkle auch im "Beat-Club" auf, eine damals erfolgreiche Musiksendung von Radio Bremen.
Sie war verheiratet mit dem Schauspieler und Model Graham Rogers mit sie zwei gemeinsame Kinder hatte.


14.05.2015 - B.B. King
B. B. King war einer der einflussreichsten Blues-Gitarristen und Sänger. Erstarb im Alter von 89 Jahren in Las Vegas. Dies meldete der US-Fernsehsender "CNN" unter Berufung auf Kings Tochter.
Der Musiker war schon länger krank, in den vergangenen Wochen hatte sich sein Gesundheitszustand zunehmend verschlechtert. Medienberichten zufolge hatte King sich in häuslicher Hospizpflege befunden.
Wie kaum ein anderer prägte King Generationen von Rockmusikern: Gitarristen von Jimi Hendrix über Eric Clapton bis Stevie Ray Vaughan wurden durch seinen gefühlvollen Stil beeinflusst - zu hören in Songs wie "The Thrill Is Gone", einem Stück, das heute zum Kanon der Popkultur gehört. Wie Clapton einst sagte, sei Kings Stil universell - er könne nicht auf ein Genre reduziert werden.
King spielte eine Gitarre der Marke "Gibson", der er liebevoll den Frauennamen "Lucille" gegeben hatte. "Ich wollte meine Gitarre mit menschlichen Gefühlen verknüpfen", so King in seiner Autobiografie von 1996, "Blues All Around Me".


06.05.2014 - Errol Brown (Hot Chocolate)
Hot Chocolate Sänger Errol Brown ist tot. Er starb Alter von 71 in seinem Haus auf den Bahamas an Leberkrebs im Kreise seiner Familie. Er hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.
Hot Chocolate war in mehr als 50 Ländern weltweit in den Charts, darunter mit den Hits You Sexy Thing, Started With A Kiss oder Every 1` A Winner.
Brown wurde 2003 von der englischen Königin Elisabeth mit dem Orden MBE (Member Of The British Empire) ausgezeichnet
Errol liebte das Leben und natürlich die Musik. Egal wo er war, im seinem Haus oder im Auto, lief Musik.
"Sein größtes Vermächtnis ist seine Musik und die wird weiterleben" so sein Manager Phil Dale.
Künstlerkollegen wie Nile Rodgers von der Gruppe „Chic“ haben Hommage auf Twitter hinterlassen.
Rodgers schrieb: "Wir hatten gemeinsam eine gute Zeit #ErrolBrown RIP.".
Brown wurde in Jamaica geboren, zog aber mit seiner Mutter nach Großbritannien als er 12 Jahre alt war.
Die Gruppe hatte zwischen 1970 und 1984 mindestens einen Hit pro Jahr, so dass Hot Chocolate die einzige Gruppe in Großbritannien war, die dieses in 15 aufeinanderfolgenden Jahren schaffte.
1985 Brown verließ die Band, um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen.
Brown ging 2009 auf Abschiedstournee und sagte der BBC: „Ich habe alles erreicht, was ich erreichen wollte. Es fällt mir aber langsam immer schwerer aus dem Koffer zu leben, denn ich werde nicht jünger. Mir fehlt zunehmend die Energie. Ich möchte aber keine halbherzigen Konzerte abliefern, aber die Musik wird bleiben“.
Seine letzte Tournee wurde noch einmal zu einem großen Erfolg.


30.04.215 - Ben E. King
Ben E. King wurde mit dem 1961 veröffentlichten Titel "Stand by Me" weltbekannt.
Der amerikanische Soul-Sänger Ben E. King ist tot. Er sei im Alter von 76 Jahren gestorben, bestätigte sein Agent am Freitag der britischen Nachrichtenagentur PA. Weltbekannt wurde King mit dem Song "Stand by Me". Laut Medienberichten starb er bereits am Donnerstag.
Sein Kollege Gary U.S. Bonds schrieb auf Facebook: "Extrem schweren Herzens muss ich Abschied nehmen von einer der süßesten, sanftesten und talentiertesten Seelen, die ich das Privileg hatte zu kennen und 50 Jahre lang meinen Freund zu nennen - Mr Ben E. King."
Der 1938 im US-Bundesstaat North Carolina geborene King war in den 50er Jahren als Sänger der Band Drifters bekannt geworden und hatte dann eine Solokarriere gestartet. Seinen größten Hit hatte er 1961 mit dem Song "Stand by Me", der danach unzählige Male gecovert wurde. Vielen Menschen ist das Lied bekannt als Titelsong des Kinofilms "Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers" von 1986.


14.04.2015 - Percy Sledge
Percy Sledge, Sänger der weltberühmten Ballade "When a Man Loves a Woman", ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 74 Jahren in seinem Zuhause in Baton Rouge, Louisiana. Das bestätigte sein Manager Steve Green.
Die Ballade "When A Man Loves A Woman" machte Soulsänger Percy Sledge 1966 weltberühmt. Am 14. April starb der Musiker im Alter von 74 Jahren an Krebs. (Quelle: imago/Scherf)
Sledge habe "seit mehr als einem Jahr gegen Leberkrebs gekämpft", sagte Green. "Heute Morgen müssen wir leider sagen, dass er diesen Kampf verloren hat. Und wir haben einen guten Freund und wundervollen Künstler verloren."
Sledge wuchs in Alabama auf und arbeitete zuerst auf den Feldern um seine Heimatstadt Leighton. Schließlich wurde er Krankenpfleger, in seiner Freizeit sang er. Ein Patient stellte ihn einem Produzenten vor - und der nahm mit ihm 1966 "When a Man Loves a Woman" auf. Der Legende nach hatte Sledge den traurigen Song geschrieben, weil seine Freundin ihn gerade verlassen hatte.
Die Ballade wurde sofort ein Erfolg und bescherte Sledge nicht nur den Durchbruch, sondern seinem Label Atlantic Records die erste Goldene Schallplatte. "When A Man Loves A Woman" war in mehreren Filmen zu hören, darunter "Der große Frust" und "The Crying Game". Ende der 80er Jahre feierte der Song erneut Erfolge, als er in einer Jeans-Werbung verwendet wurde.
Weitere Hits des Sängers, der 2005 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurde, waren die Songs "Warm and Tender Love", "Take Time to Know Her", "Cover Me" oder "I'll Be Your Everything". Keiner davon konnte jedoch an den Erfolg seines Debüts anknüpfen.


16.03.2015 - Andy Fraser (Free)

Andy Fraser, Bassist der britischen 70er-Jahre-Rockband Free, ist tot. Er starb am 16.03.2015 im Alter von 62 Jahren im kalifornischen Temecula, wie der örtliche Gerichtsmediziner am Dienstag mitteilte.
„Andy zu verlieren, ist sehr persönlich. Keine Worte, ein trauriger Tag“, schrieb Frasers ehemaliger Bandkollege Paul Rodgers (65) auf seiner Facebook-Seite.
Fraser war 1970 Co-Autor des Welthits „All Right Now“. Später schrieb er Songs für Joe Cocker, Chaka Khan oder Rod Stewart. In den 1980er Jahren erkrankte der britische Musiker zunächst an Krebs und dann an Aids. Sein letztes Soloalbum erschien 2005.


15.03.2015 - Mike Porcaro (Toto)
Mike Porcaro, Bassist der legendären Rockband Toto („Rosanna“, „Africa“), ist Sonntagmittag (Ortszeit) im Alter von 59 Jahren gestorben. Er litt an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS.
Sein Bruder Steve, Keyboarder und Sänger der kalifornischen Band, bestätigte seinen Tod via Facebook. „Mein Bruder Mike ruht jetzt in Frieden. Ich werde ihn mehr vermissen als Worte dies ausdrücken können. Meine Liebe gehört der Familie.“
Mike und Steve stiegen 1983 bei Toto ein, Mike zog sich jedoch vor rund acht Jahren aufgrund seiner Krankheit zurück.


16.02.2015 - Lesley Gore
Sie war die Herzschmerz-Stimme auf vielen Dancefloors - von den 1960er Jahren bis heute: Mit dem Evergreen "It's My Party (... And I Cry If I Want To)" besang Lesley Gore das Leid einer Frau, der der Partner "geklaut" wird. Die großartige Sängerin verstarb am 16. Februar im Presbyterian Hospital in New York an einem Krebsleiden. Sie wurde 68 Jahre alt.
Dies bestätigte ihre Lebenspartnerin Lois Sasson, mit der Gore 33 Jahre lang zusammen war, der Associated Press mit den bewegenden Worten: "Sie war ein wundervoller Mensch - fürsorglich, eine großartige Feministin und Frau und ein Menschenfreund."
Lesley Gore, eine frühe Feministin, die offen zu ihrer Homosexualität stand, wurde in den 1960ern von Quincy Jones entdeckt und im Laufe ihrer Karriere nicht nur für einen Grammy, sondern auch für einen Oscar nominiert.
Zu ihren größten Hits zählen neben "It's My Party" auch "You Don't Own Me", "Judy's Turn To Cry" und "Out Here On My Own". Ihr letztes Album "Ever Since" wurde 2005 veröffentlicht.




12.02.2015 - Steve Strange (Visage)
Der britische Popsänger Steve Strange, dessen Hit "Fade to Grey" zu den bekanntesten Songs überhaupt gehört, ist mit nur 55 Jahren gestorben. Strange habe im ägyptischen Scharm el-Scheich einen tödlichen Herzanfall erlitten, teilte sein Management mit.
Er sei im Schlaf gestorben. Steves Familie und Freunde und die Mitglieder seiner Band Visage seien "bestürzt" angesichts des plötzlichen Todes des Sängers.
Der in Wales als Steven John Harrington geborene Strange kam früh zur Musik und betrieb unter anderem in London den berühmten Popclub Blitz. Dort gingen in den frühen 1980er Jahren Stars wie David Bowie und Boy George ein und aus. Mit seiner Band Visage feierte Strange vor allem mit dem Welthit "Fade to Grey" Erfolge. Visage wird der Bewegung New Romantic zugerechnet.
Persönlich kämpfte Strange lange Zeit mit Drogenproblemen und gesundheitlichen Beschwerden. Nach eigener Aussage kam er 1985 in Paris zufällig zum Heroin - weil er beim Schnupfen dachte, es handle sich um Kokain.


24.01.2015 - Demis Roussos

Der griechische Sänger Demis Roussos am Samstag in Athen verstorben. Er wurde 68 Jahre alt.
International bekannt wurde Demis Roussos als Mitglied der Rockband “Aphrodite’s Child”, die von 1968 bis 1972 existierte und mehr als 60 Millionen Platten verkaufte. Weltbekannt sind die Songs Rain and Tears, End of the World und It’s Five o’Clock. Ein weiteres Bandmitglied war Vangelis Papathanassiou, der unter seinem Vornamen Vangelis später vor allem als Autor von Filmmusiken Weltruhm erlangte. Demis Roussos und Vangelis arbeiteten auch nach dem Ende von “Aphrodite’s Child” zusammen – zum Beispiel beim Soundtrack für den Film BLADE RUNNER.
In den 80er und 90er Jahren hatte Demis Roussos als Schlagersänger im deutschsprachigen Raum und in Frankreich Erfolg. 2002 war er mit seinen elektronisch aufgepeppten Folksongs auch in England auf Tournee. 2009 feierte Demis Roussos sein 40-jähriges Bühnenjubiläum.
Artemios “Demis” Ventouris Roussos wurde am 15. Juni 1946 in Alexandria in Ägypten geboren. Die Eltern, ein Grieche und eine Ägypterin italienischer Herkunft, verloren durch die Suez-Krise ihren Besitz und siedelten nach Griechenland um.


13.01.2015 - "Dozy" von: Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich

Trevor Ward-Davis, besser bekannt als „Dozy“ ist tot. Er starb am Dienstag, den 13.01.2015 nach kurzer schwerer Krankheit in einem englischen Krankenhaus an Krebs im Kreise seiner Familie.
Der Bass-Gitarrist „Dozy“ war 1961 Gründungsmitglied der englischen Pop-Gruppe „Dave Dee, Dozy, Beaky, Mick & Tich“. Bis kurz vor seinem Tod trat er noch mit seiner Band bei Oldie-Veranstaltungen auf.
Von 1965 bis 1969 landete die Gruppe einen Hit nach dem anderen und war in diesem Zeitraum erfolgreicher in den Charts vertreten, als beispielsweise die „Beatles“
Ihrem ersten Hit „You Make It Move“ folgten Klassiker wie: Hold Tight, Hide Away, Bend It, OK, Zabadak, Don Juan, The Wreck Of The Antoinette und 1968 der Nr.1-Hit „The Legend Of Xanadu“, mit einem peitschenknallenden Dave Dee.
Ian Amey, bekannt als „Tich“ sagte: „Es war seine Band und wir haben mit Dozy einen sehr guten Freund verloren, den wir sehr vermissen werden.
Nach dem Austieg von Dave Dee (Ende der 60er), machte die Band ohne ihn weiter und "Dozy" übernahm das Kommando. Im Zuge der Revival-Welle (ab den 90ern), war auch Dave Dee sporadisch bei Auftritten wieder mit dabei.
Mit seiner liebenswürdigen und freundlichen Art wird er uns sehr fehlen, er war ein großartiger Mensch“.
Nach Sänger und Frontmann Dave Dee (gest. am 09.01.2009), ist Dozy das zweite Originalmitglied, das nicht mehr unter uns weilt.


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