2016

25.12.2016 - George Michael
Der britische Popsänger George Michael ist tot. Das berichtet die BBC unter Berufung auf seinen Publizisten. Der 53-Jährige sei zu Hause "friedlich entschlafen", so sein Publizist: "Mit großer Trauer bestätigen wir, dass unser geliebter Sohn, Bruder und Freund George während der Weihnachtstage zu Hause friedlich entschlafen ist".
Der Sänger, Komponist lebte zuletzt in Highgate bei London. Im Namen der Familie bat der Publizist, ihr Privatleben "in dieser schwierigen Zeit" zu respektieren. "Gegenwärtig gibt es dazu keinen weiteren Kommentar."
Seine Karriere begann George Michael, der Sohn einer Britin und eines griechisch-zypriotischen Vaters, und dessen richtiger Name Georgios Kyriakos Panagiotou lautet, mit seinem Schulfreund Andrew Ridgeley.
Sie gründeten das Duo "Wham", das in den 80er-Jahren für zahlreiche Hits sorgte. Bekanntestes Lied aus dieser Zeit ist der Titel "Last Christmas". Später setzte Michael seine Karriere als Solo-Musiker fort und landete 1987 mit seinem Werk "Faith" einen weiteren großen Erfolg.
In den 90er-Jahren erlebte er viele persönliche Schicksalsschläge - vor allem der Tod seiner Mutter und seines Lebensgefährten stürzten ihn in tiefe Krisen, wie er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa erzählte: "So vielen Menschen, die ich liebte, passierten schreckliche Sachen. Es war fast bizarr." Nach dem frühen Tod seiner Lebensgefährten verfiel Michael in Depressionen und begann, Drogen zu nehmen. Insgesamt verkaufte Michael in seiner fast 40 Jahren dauernden Karriere fast 100 Millionen Alben.
Quelle: Tagesschau.de


24.12.2016 - Rick Parfitt (Status Quo)
Der Status-Quo-Musiker Rick Parfitt ist tot. Der Gitarrist starb im Alter von 68 Jahren, wie der Manager der Band auf der Facebook-Seite der britischen Rocker mitteilte.
Status Quo waren verantwortlich für einige der größten Rock-Hits wie "Down Down" und "Whatever You Want".
Parfitt starb in einem Krankenhaus in Spanien an den Folgen einer Infektion. Der Musiker sei bereits am Donnerstag in die Klinik in Marbella eingeliefert worden, weil es Komplikationen nach einer Schulter-Operation gegeben habe.
Geboren am 12. Oktober 1948 wuchs er in einer Kleinstadt südlich von London auf und lernte mit elf Jahren Gitarre spielen, inspiriert vom "King of Skiffle" Lonnie Donegan. 1967 stieg Parfitt bei Status Quo ein. Nach den ersten psychedelischen Ausflügen wie "Pictures Of Matchstick Men" schaffte die Band den Durchbruch Anfang der 70er Jahre mit einer Reihe von eher ungeschliffenen, rockigen Hits wie "Paper Plane" oder "Caroline".
Danach wichen Status Quo nur selten von ihrem Erfolgsrezept ab - eingängige Melodien, drei Akkorde - und verkauften damit über 120 Millionen Platten. 1985 spielten sie "Rocking All Over The World" zum Auftakt von Bob Geldofs "Live Aid" und brachten im Londoner Wembley-Stadion 100.000 Menschen zum Toben.
Parfitts erste Ehe zerbrach, als seine zweijährige Tochter Heidi im Pool in seinem Haus in Surrey ertrank. Mit seiner dritten Ehefrau Lyndsay Whitburn und ihren gemeinsamen Zwillingen lebte er zuletzt im spanischen Málaga.
Sein exzessiver Lebensstil hatte späte Folgen: 1997 überstand er den ersten Herzinfarkt, gefolgt von Kehlkopfkrebs und zwei weiteren Herzinfarkten. Den vierten hatte er im Juni 2016 nach einem Konzert in der Türkei - für Minuten sei Parfitt "praktisch tot" gewesen, sagte der Bandmanager.
Im Oktober 2016 gab Parfitt daher bekannt, dass er mit Status Quo nicht mehr auftreten werde. Er hinterlässt Ehefrau Lyndsay Whitburn und vier Kinder.
Quelle: T-Online


07.11.2016 - Greg Lake (Emerson, Lake & Palmer)

Rocklegende Greg Lake erliegt Krebsleiden
Eine Koryphäe der progressiven Rockmusik ist tot: Greg Lake, Gründer von Emerson, Lake & Palmer, hat einen langen Kampf gegen Krebs verloren. Sein Manager Stewart Young teilte am Donnerstag mit, Lake sei am Mittwoch der "langen und hartnäckigen" Krankheit erlegen. Er wurde 69 Jahre alt.
Schon vor seiner Zeit mit dem Keyboarder Keith Emerson und dem Schlagzeuger Carl Palmer war der Bassist und Sänger ein Prog-Rock-Pionier: In den 1960er Jahren gründete er mit Gitarrist Robert Fripp die nicht minder legendäre Band King Crimson.
Der kommerzielle Erfolg kam aber in den 1970er Jahren mit EL&P: Sechs Alben des Trios erreichten Platin-Status als Topseller. Die Band mischte Klassik und Rock mit etlichen anderen Musikformen und scherte sich wenig um die übliche Länge von Popmusik-Stücken. Ihr bekanntester Song hatte aber Single-Länge: "Lucky Man", die Ballade über einen Verstorbenen, dessen Reichtum den Schluss nahe legte, er müsse sehr glücklich gewesen sein.
Quelle: T-Online


10.11.2016 - Leonard Cohen
Melancholisch, poetisch und betörend schön: Die Songs von Leonard Cohen haben ihre ganz eigene Magie. Jahrzehntelang verzauberte er damit Millionen Fans weltweit. Jetzt ist der kanadische Altmeister gestorben. In Montreal wehen die Fahnen auf Halbmast.
"Hallelujah", "Suzanne" oder "So Long, Marianne": Der Sänger und Songschreiber mit der rauchigen Stimme starb im Alter von 82 Jahren, teilten seine Familie und sein Label Sony Music Canada per Kurznachrichtendienst Twitter mit.
Den Durchbruch als Musiker hatte Cohen in den 60er Jahren in New York geschafft, wo er im legendären Chelsea Hotel lebte und Kollegen wie Bob Dylan, Joni Mitchell und Janis Joplin kennenlernte - letzterer setzte er in dem Song "Chelsea Hotel No. 2" ein Denkmal.
Mit seinem Welterfolg "So Long, Marianne" hatte er übrigens seiner musikalischen Muse und einstigen Liebschaft ein musikalisches Denkmal gesetzt. Die Frau, der Cohen kürzlich noch einmal geschrieben hatte, war kurz vor ihm gestorben.
"Nur Bob Dylan hat einen tiefgreifenderen Einfluss auf seine Generation gehabt und vielleicht nur Paul Simon und seine Landsfrau Joni Mitchell waren auf einer Stufe mit ihm als Song-Poet", urteilte das Musikmagazin "Rolling Stone". Die "New York Times" würdigte ihn als "einen der bedeutendsten Songschreiber unserer Zeit".
Der Kanadier hatte zuletzt in Los Angeles gelebt, in der Nähe seiner beiden Kinder und seines Enkelkindes. Mit dem sehr morbiden Album "You Want It Darker", das erst Ende Oktober erschienen war, und bei einem Interview im Magazin "New Yorker" hatte er jüngst angedeutet, dass er sich dem Sterben nahe fühle. "Ich bin bereit zu sterben. Ich hoffe nur, es wird nicht zu ungemütlich. Das ist es dann auch schon für mich."
Quelle: T-Online



24.10.2016 - Bobby Vee
Bobby Vee, US-Popidol in den 1960er Jahren und Sänger des Hits "Take Good Care of My Baby", ist am Montag im Alter von 73 Jahren gestorben. Das teilte sein Sohn Jeff Velline mit. Bei Vee war 2011 Alzheimer diagnostiziert worden.
1959 sprang Velline mit seiner Band kurzfristig bei einem Konzert in Moorhead im US-Staat Minnesota für den bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückten Buddy Holly ein - mit schlotternden Knien, wie der damals 15-Jährige später gestand. Als der Veranstalter ihn nach dem Namen seiner zwei Wochen alten Band fragte, habe er auf die Schatten seiner Mitspieler geschaut und gesagt: "The Shadows".
Geboren wurde er als Robert Velline in Fargo, North Dakota. Mit seiner Band The Shadows hatte er zunächst mit "Suzie Baby" einen regionalen Hit. 1961 stand er er mit dem von Carole King und Gerry Goffin geschriebenen "Take Good Care of My Baby" auf Platz Eins der US-Hitparade, der Nachfolger "Run To Him" schaffte es auf den zweiten Platz.
In seiner Karriere platzierte er 38 Songs in den Top-100 der USA. Sein Stern begann mit dem Aufstieg der Beatles und anderer Bands der "britischen Pop-Invasion" zu sinken. Dennoch nahm Vee bis in dieses Jahrhundert Platten auf und machte Tourneen.
Vee spielte auch im Leben des ebenfalls aus der Region stammenden jungen Bob Dylan eine Rolle: Dylan war kurzzeitig Mitglied in Vees Band und schlug ihm vor, dass er seinen Namen von Velline in Vee ändert.
Über Vee schrieb Dylan in seinen Memoiren "Chronicles: Volume One", der Sänger habe eine "metallische, extravagante Stimme" gehabt, die "musikalisch wie eine Silberglocke war". Bei einem Konzert in St. Paul 2013 ehrte Dylan den im Publikum anwesenden Vee mit seiner Version von "Suzie Baby".


23.102016 - Pete Burnes (Dead Or Alive)
Die britische 80er-Jahre-Ikone Pete Burns ist überraschend im Alter von 57 Jahren verstorben. Der Sänger der Pop-Band "Dead or Alive" erlag einer Herz-Attacke.
Das bestätigte sein Manager auf Twitter. "Mit großer Trauer müssen wir die tragische Nachricht bekanntgeben, dass unser geliebter Pete gestern nach einem schweren Herzinfarkt plötzlich verstorben ist. Seine ganze Familie und seine Freunde sind am Boden zerstört."
Burns war nicht nur Lead-Sänger, er schrieb auch die meisten Texte für "Dead or Alive". Mit Hits wie "You Spin Me Round" wurde die band in den 80ern berühmt.
Zuletzt tauchte der Musiker häufiger in Reality-Shows im britischen FernsehenJetzt 70€ Online-Bonus für Fernsehen, Internet und Telefonie sichern! auf. Er nahm an Promi-Big-Brother teil und einer Show, die sich fehlgeschlagenen Schönheits-OPs bei Promis widmet.
Quelle: Focus-online


11.05.2016 - Peter Behrens (Trio)
Peter Behrens, Schlagzeuger der NDW-Band Trio, ist tot. Wie "bild.de" berichtet, starb der Musiker am Mittwoch an multiplem Organversagen in einem Krankenhaus in Wilhelmshaven. Das bestätigte seine Tochter. Behrens wurde 68 Jahre alt.
Polizeibeamte hatten den Schlagzeuger am 6. Mai in kritischem Zustand in seiner Wohnung aufgefunden. Behrens hatte ein Nierenversagen erlitten, dazu kamen eine Lungenentzündung und eine Blutvergiftung.
Aufgrund des lebensbedrohlichen Zustands wurde der Musiker von den Ärzten in ein künstliches Koma versetzt. Auch eine Blutwäsche nahmen sie vor. Ohne Erfolg: Nach fünf Tagen gab der geschwächte Körper auf.
Gemeinsam mit Stephan Remmler und dem 2014 verstorbenen Kralle Krawinkel gründete Peter Behrens 1979 die Band Trio. Mit dem Song "Da Da Da" wurden die drei schlagartig berühmt. Weltweit verkaufte sich die Single mehr als 13 Millionen Mal. Weitere Hits von Trio waren "Anna - Lassmichrein Lassmichraus" oder "Bum Bum". Nach einem Streit um die weitere musikalische Ausrichtung löste sich die durch ihren Minimalismus bekannt gewordene Band 1986 auf.
Anschließend versuchte sich Behrens als Solokünstler - doch der Erfolg blieb aus.Wiederholt machte er durch Alkohol und Drogenprobleme Schlagzeilen und lebte lange von Sozialhilfe. 2013 veröffentlichte er seine Autobiografie "Der Clown mit der Trommel", ein Jahr darauf brachte er mit Ecki Schrader seine letzte Single, das Lied "Nowhere Man", heraus.
Quelle: T-Online


24.04.2016 - Billy Paul
Billy Paul ist gestorben - der US-Soulsänger wurde 81 Jahre alt.
Der Sänger am Sonntag in seinem Haus in Blackwood im Staat New Jersey gestorben, sagte seine Co-Managerin Beverly Hills der Nachrichtenagentur AP. Erst kürzlich sei bei dem Musiker Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden.
Der als Paul Williams in Philadelphia geborene Sänger arbeitete in seiner Jugend mit Musiklegenden wie Charlie Parker und Nina Simone zusammen. Er gehörte den Künstlern an, die in den 1970er Jahren erfolgreich dem Phillysound huldigten, einer Stilrichtung der Soulmusik, die das in Philadelphia ansässige Produzenten- und Songwriterduo Kenny Gamble und Leon Huff prägte.
Das ruhige Stück "Me and Mrs. Jones" aus dem Jahre 1972, war sein größter Erfolg. Der Song wurde mit einem Grammy als beste männliche R&B-Gesangsdarbietung ausgezeichnet. In der Folge feierte er aber auch mit "Let's Clean Up the Ghetto", "Thanks for Saving My Life" und anderen Veröffentlichungen Erfolge.


21.04.2016 - Prince
Der Sänger Prince ist tot. Wie die Pressesprecherin des Musikers mitteilte, starb Prince zu Hause auf seinem Anwesen Paisley Park im US-Staat Minnesota. Er wurde 57 Jahre alt.
Die genaue Todesursache war zunächst unklar. Der Star, der mit bürgerlichem Namen Prince Rogers Nelson hieß, war er jedoch seit mehreren Wochen an einer schweren Grippe erkrankt.
Bereits Anfang April musste er mehrere Konzerte absagen. In der vergangenen Woche trat er zwar wieder auf. Nach zwei Konzerten in Atlanta verschlechterte sich sein Zustand aber so sehr, dass er mit seinem Privatjet einen unplanmäßigen Stopp einlegen musste, um ein Krankenhaus aufzusuchen. Anschließend schien es ihm besser zu gehen; er besuchte sogar eine Party in Paisley Park.
"Purple Rain" verhalf ihm zu Weltruhm
Prince hatte seinen Durchbruch 1982 mit dem Album "1999". Zum Superstar wurde er zwei Jahre später dank des Hits "Purple Rain". Für die Musik zum gleichnamigen Film erhielt er sogar den Oscar. Zu den weiteren Hits des Sängers zählen "Little Red Corvette," ''Let's Go Crazy" oder "When Doves Cry". Sein letzten beiden Alben, "HITNRUN phase one" und "HITNRUN phase two", kamen im vergangenen Herbst auf den Markt. Insgesamt verkaufte Prince rund 100 Millionen Alben.
Prince, der sich zwischenzeitlich auch "Symbol" oder "The Artist Formerly Known As Prince" (TAFKAP) nannte, war zweimal verheiratet und lebte seit 2006 geschieden. Sein einziger Sohn, Boy Gregory, starb 1996 nur wenige Tage nach der Geburt.
Quelle: T-Online

11.03.2016 - Keith Emerson (Ermerson, Lake & Palmer)
Die britische Keyboard-Legende Keith Emerson, Mitbegründer der Rockband Emerson, Lake and Palmer, ist tot. Der Musiker starb in der Nacht zum Freitag in seinem Haus im kalifornischen Santa Monica, teilte die Band auf ihrer Facebookseite mit.
Sein Management bestätigte den Tod, berichtete der Sender Sky. Emerson wurde 71 Jahre alt. Zur Todesursache gab es zunächst keine Angaben.
Emersons Bandkollege Carl Palmer trauerte auf Facebook um "ein zartes Gemüt, dessen Liebe zur Musik und Leidenschaft für die Performance als Keyboard-Spieler noch viele Jahre unerreicht bleiben werden". Emerson sei ein "Pionier und Wegbereiter" gewesen in Rock, Klassik und Jazz.
Die 1970 gegründete Formation Emerson, Lake and Palmer (ELP) veröffentlichte zahlreiche Platin-Alben. "Lucky Man" ist einer ihrer bekanntesten Hits. Nach der Auflösung 1978 hatten sich die Musiker in den 1990er Jahren wiedervereint. Seit 2004 hatte Emerson seine eigene Gruppe, die Keith Emerson Band. Er machte sich auch als Solokünstler am Synthesizer sowie mit mehreren Klavierwerken und Filmmusik einen Namen.
Emerson war 1944 im der nordenglischen Kleinstadt Todmorden bei Leeds zur Welt gekommen, wuchs an der südenglischen Küste auf und zog noch als Teenager nach London. Klavier spielte er bereits als Kind und blieb in seinem Schaffen stets von klassischen Komponisten beeinflusst.
Quelle: Spiegel-Online


15.02.2016 - Vanity (Denise Matthews)
Frontfrau von Vanity 6 ist tot
Prince kam auf die Idee zur Gründung eines Frauentrios, das sich optisch vor allem durch eins auszeichnen sollte: Auftritte in Dessous. Erdacht, getan. Und so entstand unter der Ägide von Prince 1981 der flotte Dreier Vanity 6.
Frontfrau der Band wurde nach diversen Umbesetzungen in der Anfangszeit das Erotikmodel Denise Matthews, die sich den Künstlernamen "Vanity" zulegte.
Die Band sollte nicht allzu lange zusammenbleiben. 1982 entstand lediglich ein selbstbetiteltes Album, aus dem vier Singles ausgekoppelt wurden. Mit "Nasty Girl" gelang ein kleinerer Hit.
Kurz danach stieg Vanity aus und versuchte sich fortan - mit überschaubarem Erfolg - als Solokünstlerin. Auch in diversen B-Movies und TV-Serienepisoden, darunter etwa "Miami Vice" und "Geschichten aus der Gruft", wirkte sie mit. Privat ging sie unter anderem mit den Musikkollegen Adam Ant, Billy Idol und Nikki Sixx, Bassist der Hardrocker Mötley Crüe, Beziehungen ein. 1995 heiratete sie den Football-Spieler Anthony Smith, doch die Ehe zerbrach.
So wie Matthews im Liebesleben kein dauerhaftes Glück beschieden sein sollte, ging es auch gesundheitlich mit ihr bergab. Auslöser dafür war ihr jahrelanger Drogenmissbrauch. Schon in den 80er Jahren begann der damalige Männerschwarm mit dem Konsum von Crack. Nach einer Überdosis landete Matthews 1994 im Krankenhaus - die Ärzte gaben ihr damals nur noch wenige Tage zu leben.
Doch die gebürtige Kanadierin sprang dem Tod von der Schippe - und wurde zur überzeugten Christin. 1997 musste sie sich einer Nierentransplantation unterziehen - ihre Organe waren in Folge des Drogenmissbrauchs zerstört.
Wenngleich die Transplantation ihr seinerzeit das Leben rettete, hat nun schlussendlich auch das Spenderorgan ausgesetzt. Matthews starb am Montag in einem kalifornischen Krankenhaus im Alter von 57 Jahren infolge eines Nierenversagens. Ehemalige Wegbegleiter wie Sängerin Sheila E., MC Hammer oder Solange Knowles - Schwester von Beyoncé - bekundeten via Twitter ihre Trauer um den Verlust.


03.02.20116 - Maurice White (Earth, Wind & Fire)
"September", "Boogie Wonderland" und "Shining Star:" Mit diesen Hits brachte "Earth, Wind & Fire" weltweit Herzen und Beine zum Schwingen. Nun ist Bandgründer Maurice White im Alter von 74 Jahren gestorben.
Seit Jahren hatte White an Parkinson gelitten und zurückgezogen gelebt.
Mit seinem Bruder Verdine und Sänger Philip Bailey bildete Maurice White das Herzstück der neunköpfigen Gruppe "Earth, Wind & Fire", deren Blütezeit Mitte der 1970er mit dem Album "That's The Way of The World" begann und sich bis zum Ende des Jahrzehnts fortsetzen sollte. Zu ihren größten Hits zählen "Shining Star", "Boogie Wonderland" und "Got to Get You Into My Life", eine Coverversion des gleichnamigen Beatles-Songs. Mehr als 90 Millionen Mal verkauften sich ihre Alben, sechs Mal wurde die Band mit einem Grammy belohnt.
In seiner aktiven Zeit trat der 1941 in Memphis geborenen Arztsohn auch als Produzent im Dienste anderer Künstler in Erscheinung, etwa Barbra Streisand und Cher. In den 70er Jahren wirkte White als Co-Autor und Co-Produzent an dem Hit "Best of My Love" der Gruppe "Emotions" mit.
Sein Bruder Verdine würdigte White im Gespräch mit AP: Die Welt habe einen "weiteren großartigen Musiker und eine Legende" verloren.
Quelle: T-Online

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28.01.2016 - Paul Kanter & Signe Anderson (Jefferson Airplane)
Paul Kantner und Signe Anderson, zwei Gründungsmitglieder der psychedelischen Rockband Jefferson Airplane, sind tot. Beide wurden 74 Jahre alt.

Paul Kanter starb am 28. Januar an multiplem Organversagen nach einem Herzinfarkt.
Der Gitarrist, der eigentlich aus der Folk-Szene kam, wurde mit Jefferson Airplane zu den Wegbereitern des psychedelischen Rocks, der in den 60er Jahren aufkam.
Signe Anderson sei in ihrem Haus in Beaverton im US-Staat Oregon im Alter von 74 Jahren dahingeschieden, teilte ihre Tochter Onateska Ladybug Sherwood mit. Lange hatte Anderson mit einem chronischen Lungenleiden zu kämpfen.
Während des ersten Band-Jahres war Anderson die weibliche Stimme der Gruppe und sang auf dem ersten Album "The Jefferson Airplane Takes Off". Doch schon im Sommer 1966 entschied sie sich zum Ausstieg, nachdem sie schwanger wurde. Im Herbst jenen Jahres rückte Grace Slick für Anderson in die Band, die später den Folkrock zugunsten eines härteren und psychedelischeren Sound aufgab.
Jefferson Airplane prägte den Sound der 70er
Hits der Band wie "Somebody to love" oder "White Rabbit" wurden zu Hymnen der Hippie-Bewegung. Die Band trat auch bei dem legendären Woodstock-Festival 1969 auf. Jefferson Airplane soll bei der Grammy-Verleihung am 15. Februar 2016 in Los Angeles für ihr Lebenswerk geehrt werden.


26.01.2016 - Black
Der Song "Wonderful Life" machte ihn 1987 zum Star: Black alias Colin Vearncombe. Jetzt ist der Sänger an den Folgen eines Autounfalls gestorben. Er wurde 53 Jahre alt.
Der britische Musiker Black alias Colin Vearncombe ist am 26. Januar an den Folgen eines Autounfalls gestorben. In den Achtzigern hatte er Hit wie "Wonderful Life", "Everything’s Coming Up Roses" und "Sweetest Smile"
Vearncombe hatte sich am 10. Januar in Irland bei dem Unfall eine Kopfverletzung zugezogen und war seitdem auf der Intensivstation in Behandlung, wie die Nachrichtenagentur PA am Dienstagabend berichtete.
Laut "Guardian" war sein Zustand kritisch. Er musste in ein künstliches Koma versetzt werden und die Chancen wieder gesund zu werden, seien gering, hieß es.
Neben "Wonderful Life" feierte Black auch Erfolge mit den Liedern "Everything’s Coming Up Roses" und "Sweetest Smile".
Anknüpfen konnte der Sänger an diese Erfolge später nie. Auch wenn er weitere Alben als Black unter dann unter seinem bürgerlichen Namen veröffentlichte.
Quelle: T-Online


18.01.2016 - Glenn Frey (The Eagles)
Glenn Frey, Mitgründer der Country-Rockband Eagles, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Der Musiker hatte zuletzt mit mehreren Krankheiten zu kämpfen. Wie die Gruppe auf ihrer Webseite mitteilte, starb Frey am Montag, den 18.01.2016 in New York.
"Glenn kämpfte in den vergangenen Wochen einen mutigen Kampf, aber er erlag traurigerweise den Komplikationen einer rheumatoiden Arthritis, einer akuten Dickdarmentzündung und einer Lungenentzündung", schrieb die Band.
"Worte können weder die Trauer noch die Liebe und den Respekt für all das ausdrücken, was er uns, seiner Familie, der Musikgemeinde und Millionen Fans weltweit gegeben hat", hieß es über den Sänger und Gitarristen weiter.
"Hotel California" einer der größten Hits
Mit dem Schlagzeuger Don Henley hob Frey Anfang der 70er Jahre die Eagles aus der Taufe, mit von der Partie waren Bernie Leadon an der Gitarre und Randy Meisner am Bass. Im Laufe der Zeit stieg die Gruppe mit Hits wie "Hotel California" und "Life in the Fast Lane" zu einer der erfolgreichsten Songwriter-Combos überhaupt auf.
Frey war später auch als Solomusiker erfolgreich. Zu seinen Hits zählten "The Heat Is On" und "Smuggler's Blues."


17.01.2016 - Dale Griffin (Mott The Hoople)
Dale Griffin, Schlagzeuger und Mitbegründer von „Mott The Hoople“ ist tot. Er starb am 17.01.2016 im Schlaf, nachdem er fast 10 Jahre unter Alzheimer gelitten hat. Keyborder Verden Allen: „Für ihn ist der Tod sicherlich eine Erlösung, für uns ein großes Drama“.
So war es ihm auch nicht vergönnt, am 40-Jährigen Bühnenjubiläum der Band mitzuwirken, das im Oktober 2009 stattfand. Seinen Platz am Schlagzeug nahm Martin Chambers, Drummer der Pretenders, ein. Für kurze Zugaben konnte Griffin allerdings auf der Bühne erscheinen und auf einem zweiten Drum-Kit spielen. Nach dem Ende von Mott The Hoople – im Jahr 1976 – war er überwiegend als Produzent tätig.


10.01.2016 - David Bowie
Der britische Musik-Superstar David Bowie ist tot. Das bestätigte sein Sprecher. Er erlag im Alter von 69 Jahren dem Krebs. Er hatte 2014 die Diagnose erhalten. Erst vor drei Tagen war sein neues Album erschienen.
"David Bowie ist am 10. Januar in Anwesenheit seiner Familie friedlich verstorben", heißt es auf Facebook.
Die Öffentlichkeit war zuvor nicht über seine Krebs-Erkrankung informiert worden.
Erst vor wenigen Tagen hatte Bowie mit seinem neuen Album "Blackstar" Fans und Kritiker begeistert. Das Album war exakt zu seinem 69. Geburtstag am 8. Januar erschienen.
Der Brite gehörte zu größten und einflussreichsten Musikern der vergangenen Jahrzehnte. Der Sänger war mit dem Model Iman Abdulmajid verheiratet. Bowie hat in seinem Leben mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft. Neben seinem Engagement als Sänger trat er als Produzent, Schauspieler und auch Maler in Erscheinung
Sein 1967 veröffentlichtes Debüt-Album "David Bowie" ließ noch nicht auf seinen späteren Erfolg schließen. Es war eher am Folk orientiert und ein Flop. Doch schon mit dem zwei Jahre später folgenden "Space Oddity" und dem Titelsong über den fiktiven Astronauten Major Tom gelang der Durchbruch.


02.01.2016 - Michel Delpech
Seine Chansons kannte nicht nur jeder Franzose: Der französische Sänger Michel Delpech ist tot. Der 69-Jährige starb am Samstag an den Folgen einer Krebserkrankung. Das meldete die französische Nachrichtenagentur AFP, die sich auf die Ehefrau des Sängers berief.
Ihr Mann habe drei Jahre lang gegen den Kehlkopfkrebs gekämpft, sagte sie. Es gibt kaum Franzosen, die die populären Chansons von Delpech nicht kennen. Lieder wie "Pour un flirt", "Wight Is Wight" sowie "Les divorcés" erreichten in den 70-er Jahren Spitzenpositionen der Charts in Frankreich. Seine etwa 200 Chansons gehören zum Kulturschatz des Landes.
Präsident François Hollande sagte über ihn auf Twitter, er sei gestorben, ohne altgeworden zu sein. "Seine Chansons haben uns berührt, weil sie von unserem Leben sprachen".
Delpech bleibt in Erinnerung als "Chanteur de Charme" (charmanter Sänger) mit der sanften Stimme, der als junger Mann mit langen Haaren und im Hippie-Stil das Publikum begeisterte. "Er war ein volkstümlicher Sänger, der über das normale Leben der Menschen sang", sagte der Generaldirektor des Musiklabels Universal Music France, Pascal Nègre im französischen Rundfunksender France Info. "Die Musik war sein Leben".
Depressionen bestimmten zuletzt seine Arbeit
Delpech war auch als Komponist und Autor tätig. In seinem Buch "Vivre!" (Leben!), das im März erschien, beschrieb er seinen Kampf gegen den Krebs und seine Angst, nicht mehr singen zu können.
Der Sänger litt nach der Scheidung von seiner ersten Frau 1978 jahrelang an Depressionen.
Quelle: T-online

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