2017/2

08.09.2017 - Don Williams
Der US-Country-Star Don Williams ist mit 78 Jahren nach einer kurzen Krankheit gestorben. Das vermeldete am Freitag seine Website.
Don William wurde mit Hits wie "I Believe In You" und "Tulsa Time" berühmt. Wegen seiner Körpergröße hatte er den Spitznamen "Gentle Giant" bekommen - und wegen seiner sanften, tiefen Stimme. Mit ihr stürmte er in den 70er und 80er Jahren die Country-Charts mit Songs wie "Some Broken Hearts Never Mend" und "It Must Be Love". Er spielte mit Musikern wie Eric Clapton und prägte viele Country-Sänger, darunter Keith Urban und Brad Paisley. Seine Musiker-Kollegen reagierten mit großer Bestürzung auf die Todesnachricht.
Williams hatte auch außerhalb der amerikanischen Country-Szene viele Fans, vor allem in England. Nach einer Tour in Afrika wurde er auch dort sehr bekannt. Noch bis zum Frühjahr 2016 stand er regelmäßig auf der Bühne, gab dann aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied.
Quelle: MDR.de


03.09.2017 - Walter Becker (Steeleye Dan)
Der amerikanische Gitarrist Walter Becker, Mitbegründer der Jazz-Rock-Band Steely Dan, ist tot. Er sei am Sonntag gestorben, hieß es auf der Webseite des Musikers. Nähere Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht. Becker wurde 67 Jahre alt.
Er sei ein "exzellenter Gitarrist und großartiger Songschreiber" gewesen, schrieb sein Bandkollege Donald Fagen in einem Nachruf in dem Musikmagazin "Rolling Stone". Songs wie "Rikki Don't Lose That Number" und "Dirty Work" zählten zur ihren größten Hits.
Fagen und Becker hatten sich 1967 auf dem Bard College im Bundesstaat New York kennengelernt. 1972 gründeten sie ihre eigene Formation Steely Dan. Ihr Debütalbum "Can't Buy A Thrill" mit dem Song "Do It Again" wurde gleich ein Hit.
In den 1980er Jahren trennten sich ihre Wege, doch im Jahr 2000 feierten sie mit dem gemeinsamen Album "Two Against Nature" ein Comeback. Für die Platte heimste das Duo vier Grammys ein, unter anderem für das "Album des Jahres".
08.08.2017 - Glen Campbell
Country-Star Glen Campbell mit 81 Jahren gestorben
Mit Songs wie „By the time I get to Phoenix“ oder „Wichita Lineman“ wurde Campbell weltberühmt. Nach einem langen Kampf erlag er nun mit 81 Jahren der Alzheimer-Krankheit.
Der amerikanische Country-Sänger Glen Campbell, der durch den Hit „Rhinestone Cowboy“ weltberühmt wurde, ist tot. Er sei nach einem „langen und mutigen Kampf“ gegen Alzheimer gestorben, teilte die Familie des Musikers am Dienstag auf Campbells Facebook-Seite mit. Der achtfache Vater wurde 81 Jahre alt.     
Bereits im Juni 2011 hatte der mehrfache Grammy-Gewinner gemeinsam mit seiner Frau Kim seine Alzheimer-Diagnose bekanntgegeben. Songs wie „Wichita Lineman“ und „By the time I get to Phoenix“ zählten zu seinen vielen Hits. In seiner langen Karriere verkaufte er über 45 Millionen Alben. Als Studio-Musiker arbeitete Campbell unter anderem mit Elvis Presley, Frank Sinatra und den Beach Boys.
02.07.2017 - Chris Roberts
Chris Roberts ist tot. Die Schlagerlegende verstarb bereits am 2. Juli nach einer schweren Krebserkrankung im Beisein seiner Kinder in einer Klinik in Berlin. Das gab seine Agentur am Montagabend bekannt.
Roberts, der vor allem durch das Lied „Du kannst nicht immer 17 sein“ (1974) bekannt ist, wurde 73 Jahre alt.
Am 13. März 1944 in München Schwabing staatenlos geboren, startete Roberts während seines Ingenieur-Studiums seine Musikkarriere und wurde zu einem der bekanntesten Sänger der 70er-Jahre. Insgesamt verkaufte er rund 11 Millionen Schallplatten.
In der „ZDF-Hitparade“ mit Dieter Thomas Heck (79) war Roberts Stammgast: Seit 1969 trat der Sänger in zwölf Jahren 65 Mal in der Sendung auf.
Roberts spielte außerdem im Musical „Sweet Charity“, in Filmen wie „Wenn Die Tollen Tanten Kommen“ (1970) oder „Sunshine Reggae auf Ibiza“ (1983) sowie in der RTL-Serie „Almenrausch und Pulverschnee“ (1993).
Sein größter Wunsch wurde seiner Agentur zufolge noch kurz vor seinem Tod erfüllt: Am 20. April 2017 erhielt Chris Roberts die Deutsche Einbürgerungsurkunde, vier Tage später den Deutschen Pass.
Quelle: Bild.de
22.06.2017 - Gunter Gabriel
Country-Sänger Gunter Gabriel ist im Alter von 75 Jahren verstorben. 
Der Sänger soll am 10. Juni, dem Abend vor seinem 75. Geburtstag, auf einer Steintreppe gestürzt sein 
In einer Mitteilung heißt es: "Auf einen diagnostizierten dreifachen Bruch des ersten Halswirbels folgten in den vergangenen Tagen drei Operationen in einem Hannoveraner Krankenhaus." Diese Strapazen hat Gabriel nicht überstanden."Heute Vormittag hat das Herz eines großen Musikers aufgehört zu schlagen", heißt es in der Mitteilung weiter. Das Leben von Gunter Gabriel verlief alles andere als gradlinig. Ins Berufsleben startete der Westfale mit einer Schlosserlehre und brach anschließend sein Studium zum Maschinenbau-Ingenieur ab. Sein Herz schlug eben immer nur für die Musik.Er arbeitet zunächst als Promoter und Künstlerbetreuer, dann als DJ in einem Edelpuff. Erst Mitte der Siebziger gelang im der Durchbruch und aus Gunter Gabriel wurde der deutsche Johnny Cash.
Der damals 32-Jährige feierte weltweit Erfolge mit Hits wie "Er ist ein Kerl", "Ich werd gesucht in Bremerhaven" und "Hey Boss, ich brauch mehr Geld". Auch der schmalzige Scheidungssong "Hey, Yvonne, warum weint die Mami" wurde 1974 zum Hit. Nebenbei schrieb er Lieder für andere bekannte Musiker wie Frank Zander und Roland Kaiser. Mit dem Erfolg kam auch das Geld.
Er investiert in kanadisches Öl, in Immobilien und viele andere Dinge. Doch der Countrysänger wurde scheinbar schlecht beraten. Nach eigenen Angaben verlor er in kürzester Zeit zehn Millionen Mark. Es folgte der finanzielle Ruin und er landete schließlich auf der Straße. "Nur die Mädels und der Whiskey konnten mich retten", erzählte er einst.
Bis zum Schluss lebte der Mann mit der markanten Stimme auf einem Hausboot im Binnenhafen von Hamburg-Harburg. 
Auszüge aus T-Online Meldung
06.06.2017 - Sandra Reemer (Sandra & Andres)
Ehemalige ESC-Teilnehmerin Sandra Reemer gestorben
Die niederländische Sängerin Sandra Reemer ist am Dienstag im Alter von 66 Jahren gestorben.
Sandra Reemer, ehemalige ESC-Teilnehmerin der Niederlande, ist am Dienstag in Amsterdam im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer Brustkrebserkrankung gestorben. Die Sängerin hat in den 70er-Jahren ihre Heimat insgesamt dreimal beim Eurovision Song Contest vertreten. 1972 in Edinburgh erreichte sie im Duett mit Andres und dem Song "Als het om de liefde gaat" den vierten Platz. Den neunten Platz ersang sie sich solo 1976 in Den Haag mit "The Party's Over Now". Mit der Band Xandra schaffte sie es 1979 in Jerusalem mit "Colorado" auf Platz zwölf.
Quelle: ARD

27.05.2017 - Gregg Allman
Die Musikwelt trauert um einen ganz Großen! Gregg Allman ist tot. Der Rockmusiker ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Bekannt wurde Gregg Allman vor allem als Sänger der legendären Rockband The Allman Brothers Band, die er gemeinsam mit seinem Bruder Duane Allman in den 60er Jahren gründete.
Die Band legte 1969 den Grundstein für den Southern Rock, eine Mischung aus Country, Blues aber auch dreckigem Rock'n'Roll. Mit Songs wie "Ramblin' Man" und "Whipping Post" feierte die Band internationale Erfolge. Kurz darauf starb sein Bruder Duane bei einem Motorradunfall – mit gerade einmal 24 Jahren.
Jetzt trauert die Musikwelt auch um Gregg. Der Musiker nahm jahrelang Drogen, litt an Hepatitis C und unterzog sich 2010 einer Lebertransplantation. Wie sein Agent Ken Weinstein mitteilte, sei er in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia gestorben.
Aus Gesundheitsgründen hatte der Sänger bereits 2016 einige Tourdaten abgesagt. Im März 2017 strich er auch alle Auftritte für den Rest des Jahres.

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