2017

06.12.2017 - Johnny Hallyday
Der französische Sänger und Schauspieler Johnny Hallyday ist tot. Der 74-Jährige starb in der Nacht zum Mittwoch an den Folgen einer Krebserkrankung, wie die Agentur AFP unter Berufung auf eine Mitteilung seiner Frau Laeticia berichtete. 
Hallyday, dessen bürgerlicher Name Jean-Philippe Smet lautet, hatte seine musikalische Laufbahn in den frühen Sechzigerjahren mit Schlagern begonnen, ehe er zur Rockmusik wechselte. Er galt bis zuletzt als einer der größten Stars im französischen Showbusiness, er füllte die größten Säle und Stadien bis zum letzten Platz. Im Jahr 2000 feierte er mit mehr als einer halben Million Zuschauern auf dem Marsfeld sein 40-jähriges Bühnenjubiläum mit einem Gratiskonzert. "In Frankreich ist Hallyday unerreichbar", sagte einst der Frontmann der "Rolling Stones", Mick Jagger.
In seiner über 50-jährigen Karriere erhielt Hallyday so viele Goldene und Silberne Schallplatten wie kaum ein anderer Franzose. Er arbeitete mit Stars wie Jon Bon Jovi und Patrick Bruel zusammen. Mit Songs wie "Quelque chose de Tennessee", "Oh, ma jolie Sarah" oder "Je t'aime" schwankte er musikalisch zwischen Joe Cocker, Elvis Presley und Georges Brassens.
Hallyday wurde in Paris geboren. Sein Vater, ein belgischer Schauspielers, Sänger und Tänzer, verließ die Familie sehr früh. Weil die Mutter arbeitete, wuchs Hallyday bei ihrer Schwester auf, die mit ihren Töchtern und dem knapp einjährigen Johnny ab 1944 als "The Hallydays" auf Tanztournee ging.
Als Teenager kehrte er nach Paris zurück, wo er sich als Gelegenheitssänger und Pausenfüller in den Musikclubs um die Place Pigalle sein Geld verdiente. Als Vorbilder dienten Hallyday der US-amerikanische Rock'n' Roll und Elvis Presley, der stets sein Idol blieb. Hallyday leistete seinen Wehrdienst in Deutschland ab und nahm dort einige seiner erfolgreichsten Rock-'n'-Roll-Platten auf.

21.11.2017 - David Cassidy
Trauer um "Partridge Family"-Star David Cassidy. Der Sänger und Schauspieler ist im Alter von 67 Jahren gestorben. 
In den 70er-Jahren wurde David Cassidy durch seine Rolle in der US-Fernsehserie „Die Partridge Familie“ zum Teenie-Idol. Nun ist der Schauspieler und Sänger im Alter von 67 Jahren verstorben. 
er US-Schauspieler und -Sänger David Cassidy, der in den 70er-Jahren ein Teenie-Idol war, ist im Alter von 67 Jahren gestorben. Er sei im US-Bundesstaat Florida an Leberversagen gestorben, sagte seine Sprecherin Jo-Ann Geffen am Dienstag. „David ist umgeben von denen, die er liebte, gestorben, mit Freude in seinem Herzen und frei von den Schmerzen, die ihn so lange im Griff hatten“, erklärte Cassidys Familie.
Von 1970 bis 1974 hatte Cassidy in der US-Fernsehserie „Die Partridge Familie“ mitgespielt. Darin geht es um eine verwitwete Mutter, die mit ihren Kindern eine Rock-’n’-Roll-Band gründet und durch die Lande tourt. Cassidy spielte den Leadsänger und Gitarristen Keith Partridge. Die Serien-Band landete Hits wie den Song „I Think I Love You“, der 1970 Platz eins der Billboard-Charts belegte.
Cassidy veröffentlichte insgesamt zwölf Studioalben und verkaufte mehr als 30 Millionen Platten. Mehrfach wurde er für einen Grammy nominiert. Außerdem spielte er in Fernsehproduktionen und Broadway-Stücken mit.
Dieses Jahr hatte Cassidy mitgeteilt, dass er an Demenz erkrankt sei. Der Künstler hinterlässt zwei Kinder: die 30-jährige Schauspielerin Katie Cassidy und den 26-jährigen Sänger Beau Cassidy. 
Quelle: N24

18.11.2017 - Malcom Young (AC/DC)
Der AC/DC-Mitbegründer Malcolm Young ist tot. Das teilte die Rockgruppe auf ihrer Webseite mit. Der Musiker wurde 64 Jahre alt. "In größter Trauer teilen wir euch den Tod von Malcolm Young mit, geliebter Ehemann, Vater, Großvater und Bruder", heißt es in dem Statement. 
Young, der seit einigen Jahren an Demenz gelitten habe, sei friedlich im Beisein seiner Familie eingeschlafen. "Weltberühmt für sein musikalisches Schaffen, war Malcolm Songwriter, Gitarrist, Künstler, Produzent und Visionär, der viele inspirierte", schreibt die Band weiter. Young hinterlasse seine Frau, die Kinder Cara und Ross, seinen Schwiegersohn Josh, drei Enkel sowie eine Schwester und seinen Bruder Angus.
"Als sein Bruder ist es schwer für mich, in Worten auszudrücken, was er für mich bedeutet hat in meinem Leben", heißt es auf der AC/DC-Webseite. "Die Verbindung zwischen uns war einzigartig und ganz besonders." Malcolm sei als Musiker ein Perfektionist und einzigartiger Mann gewesen.
Das 2014 nach einer Pause von sechs Jahren erschienene AC/DC-Album "Rock or Bust" war das erste ohne Malcolm Young, der sich zuvor wegen seiner Demenzerkrankung komplett aus der Gruppe zurückgezogen hatte. Sein Bruder Angus blieb Leadgitarrist der Band.


25.10.2017 - Fats Domino
Trauer um eine Rock-Legende: Fats Domino ist tot. Der Sänger ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Das teilte die Gerichtsmedizin von Jefferson Parish im US-Staat Louisiana am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Familie habe ihn leblos in seinem Zuhause aufgefunden. Er war einer der ganz Großen, ein Pionier des Rock’n’Roll. Songs wie "Blueberry Hill", "Ain't That a Shame" und "Blue Monday" machten Antoine "Fats" Domino zur Ikone. Seine Karriere begann er bereits in den Fünzigerjahren – als Sänger, Pianist und Songwriter. Er war vor allem für sein wildes bis übermütiges Klavierspiel bekannt.  
Fats Domino verkaufte mehr als 65 Millionen Alben. Vor 30 Jahren erhielt der achtfache Vater den Grammy für sein Lebenswerk. Ein Jahr zuvor wurde der damals 58-Jährige in die Rock'n'Roll Hall of Fame aufgenommen.
Als Hurrikan "Katrina" im August 2005 über New Orleans wütete, verlor Domino seine Klaviere, Gold- und Platinalben sowie zahlreiche Erinnerungsstücke seiner Karriere. Der Musiker musste mit einem Boot aus seinem überfluteten Haus im Stadtteil Lower Ninth Ward gerettet werden und lebte zeitweise in einer Vorstadt von New Orleans, ließ sein Haus aber renovieren und zog dort bald wieder ein.

22.10.2017 - George Young (The Easybeats)
Der australische Rockmusiker und AC/DC-Produzent George Young ist tot. Der Bruder der AC/DC-Gründer Malcolm und Angus Young sei im Alter von 70 Jahren gestorben, teilten die Band und seine Plattenfirma am Montag mit. "Mit schmerzendem Herzen müssen wir den Tod unseres geliebten Bruders und Mentors George Young verkünden", erklärte AC/DC. "Ohne seine Hilfe und Beratung hätte es kein AC/DC gegeben."
Young habe sich als "Musiker, Songschreiber, Produzent, Berater und vieles, vieles mehr" verdient gemacht, hieß es weiter. George Young war Co-Produzent bei einigen AC/DC-Alben, darunter "Let There Be Rock" und "High Voltage". Als Jugendlicher war er mit seiner Familie aus dem schottischen Glasgow nach Australien ausgewandert.
Schon vor seiner Arbeit für AC/DC hatte George Young in der australischen Musikszene einen Namen: In den Sechzigerjahren gehörte er als Gitarrist der populären Band The Easybeats an, die mit "Friday On My Mind" Erfolge feierten.
Nach dem Auseinanderbrechen der Gruppe konzentrierte er sich mit seinem langjährigen Kollegen Harry Vanda auf das Schreiben von Rock- und Popsongs für andere Künstler, die bei Albert Productions erschienen. Dazu zählten Klassiker wie "Love Is in the Air" und "Friday on my Mind". Als Flash and the Pan nahmen Vanda und Young unter anderem die Songs "Hey, St Peter", "Waiting For A Train", "Midnight Man" und "Walking In The Rain" auf.
Laut David Albert, Chef von Albert Productions, war George Young "ein perfekter Songwriter, wegweisender Produzent, Künstler, Mentor und außergewöhnlicher Musiker. Vor allem aber war George ein Gentleman, der unfehlbar bescheiden, charmant, intelligent und loyal war; ein Mann mit einem wunderbaren Sinn für Humor".
Zudem sei George ein Pionier gewesen, der mit seinen engen Freunden Harry Vanda und Ted Albert "einen neuen Sound für die australische Musikindustrie" geschaffen habe. Er schloss die Nachricht mit Worten von Harry Vanda: "Rest in Peace, my dear friend". 
Quelle: Spiegel online

03.10.2017 - Tom Petty
Der US-Musiker Tom Petty ist tot. Nach Angaben seiner Familie starb der Frontman der Band "Tom Petty and the Heartbreakers" 66-jährig nach einem Herzinfarkt in einem Krankenhaus in Los Angeles. Zu Pettys Hits zählen "American Girl" oder "Free Fallin'".
Ob mit den "Heartbreakers", gemeinsam mit anderen Superstars wie Bob Dylan, George Harrison, Ringo Starr und Roy Orbison oder solo - Tom Petty war Ausnahmemusiker und Rock'n'Roll-Legende. Songs wie "American Girl", "Free Fallin'", "Refugee" oder "I Won't Back Down" sind längst Klassiker.
Nun ist der Musiker gestorben. Der 66-Jährige habe einen Herzstillstand erlitten und sei in einem Krankenhaus in Los Angeles gestorben, erklärte seine Sprecherin Carla Sacks am späten Montagabend (Ortszeit). Seiner Familie zufolge hatte Petty am Sonntag in seinem Haus in Malibu einen Herzstillstand erlitten. Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus.
Pettys Karriere fing an, als der damals Zehnjährige aus Florida einem jungen Mann vorgestellt wurde - Elvis Presley. Faszinierend, geradezu spirituell sei Elvis mit seiner Entourage gewesen. Dann sah der junge Petty auch noch die Beatles im Fernsehen und sein Berufswunsch war klar.
Nach der Schule ging er noch kurz auf ein College, aber dann begann er, Bands zu gründen. Mit Tom Petty & the Heartbreakers feierte er ab den 1970er-Jahren Erfolge, erst in Europa, dann auch im Heimatland. In den 1980er-Jahren gehörten "Petty und die Heartbreakers" zu den festen Größen im amerikanischen Musikgeschäft und spielten mit Grateful Dead und anderen Rocklegenden zusammen. Später kamen die "Wilburys", dann eine eigene Radioshow. Petty rückte ab vom Rock und wechselte zum Pop : 1996 für "She's the One" mit Jennifer Aniston und Cameron Diaz sogar Filmmusik. Das letzte Album der Heartbreakers, "Hypnotic Eye", schaffte es 2014 auf Platz 1 der Charts in den USA.
Die Rock and Roll Hall of Fame, die Petty 2002 aufnahm, pries seine Musik als "dauerhaften, hart arbeitenden, einnehmenden und einfachen" Rock an.
Erst vor wenigen Tagen war die Band in Los Angeles aufgetreten, zum Abschluss einer großen Tour, mit der sie ihr 40. Jubiläum gefeiert hatten. Für November waren zwei Konzerte in New York angekündigt. Die Tour war als Abschiedstournee angekündigt gewesen. Diese Tour werde wohl die letzte große US-Tournee sein, hatte er kürzlich dem "Rolling Stone" gesagt. "Ich denke, es wird meine letzte Reise durchs Land sein. Wir sind ja alle weit über 60."
Quelle: ARD


28.09.2017 - Joy Fleming
Die deutsche Jazz- und Rocksängerin Joy Fleming ist tot. Sie starb im Alter von 72 Jahren, wie ihr Sohn und ihr Manager bestätigten. 
Die Sängerin sei am Mittwochabend "ohne Vorerkrankung friedlich eingeschlafen", teilte ihr Management im baden-württembergischen Hilsbach bei Sinsheim am Donnerstag mit.
Fleming war am 15. November 1944 als Erna Raad in Rockenhausen in der Pfalz zur Welt gekommen. Ihre Gesangskarriere startete sie im Alter von 14 Jahren. 1966 gründete sie dann zusammen mit Freunden die Band Joy & The Hit Kids, mit der sie erste Erfolge feierte.
Mit Titeln wie "Neckarbrücken-Blues", "Halbblut", "Kall, oh Kall", "Let Me Be the One" und "Ich sing fürs Finanzamt" galt Fleming als eine der markantesten Stimmen Deutschlands. Bekannt wurde sie jedoch vor allem mit dem Song "Ein Lied kann eine Brücke sein", mit dem sie im Jahr 1975 am Eurovision Song Contest in Stockholm teilnahm und Platz 17 belegte. 
Ihre Erfahrung hat sie dann auch als Jurorin weitergegeben. An der Seite von Stefan Raab und Thomas Anders suchte sie bei Raabs Casting-Format "SSDSGPS" einen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest 2004.
Die Sängerin hatte gerade vor auf ihre sechsmonatige Deutschland-Tour zu gehen. Vom 29. Oktober 2017 bis zum 28. April 2018 hatte die Frau mit der großartigen Stimme fünf Konzerte eingeplant.

08.09.2017 - Don Williams
Der US-Country-Star Don Williams ist mit 78 Jahren nach einer kurzen Krankheit gestorben. Das vermeldete am Freitag seine Website.
Don William wurde mit Hits wie "I Believe In You" und "Tulsa Time" berühmt. Wegen seiner Körpergröße hatte er den Spitznamen "Gentle Giant" bekommen - und wegen seiner sanften, tiefen Stimme. Mit ihr stürmte er in den 70er und 80er Jahren die Country-Charts mit Songs wie "Some Broken Hearts Never Mend" und "It Must Be Love". Er spielte mit Musikern wie Eric Clapton und prägte viele Country-Sänger, darunter Keith Urban und Brad Paisley. Seine Musiker-Kollegen reagierten mit großer Bestürzung auf die Todesnachricht.
Williams hatte auch außerhalb der amerikanischen Country-Szene viele Fans, vor allem in England. Nach einer Tour in Afrika wurde er auch dort sehr bekannt. Noch bis zum Frühjahr 2016 stand er regelmäßig auf der Bühne, gab dann aber aus gesundheitlichen Gründen seinen Abschied.
Quelle: MDR.de



03.09.2017 - Walter Becker (Steeleye Dan)
Der amerikanische Gitarrist Walter Becker, Mitbegründer der Jazz-Rock-Band Steely Dan, ist tot. Er sei am Sonntag gestorben, hieß es auf der Webseite des Musikers. Nähere Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht. Becker wurde 67 Jahre alt.
Er sei ein "exzellenter Gitarrist und großartiger Songschreiber" gewesen, schrieb sein Bandkollege Donald Fagen in einem Nachruf in dem Musikmagazin "Rolling Stone". Songs wie "Rikki Don't Lose That Number" und "Dirty Work" zählten zur ihren größten Hits.
Fagen und Becker hatten sich 1967 auf dem Bard College im Bundesstaat New York kennengelernt. 1972 gründeten sie ihre eigene Formation Steely Dan. Ihr Debütalbum "Can't Buy A Thrill" mit dem Song "Do It Again" wurde gleich ein Hit.
In den 1980er Jahren trennten sich ihre Wege, doch im Jahr 2000 feierten sie mit dem gemeinsamen Album "Two Against Nature" ein Comeback. Für die Platte heimste das Duo vier Grammys ein, unter anderem für das "Album des Jahres".

08.08.2017 - Glen Campbell
Country-Star Glen Campbell mit 81 Jahren gestorben
Mit Songs wie „By the time I get to Phoenix“ oder „Wichita Lineman“ wurde Campbell weltberühmt. Nach einem langen Kampf erlag er nun mit 81 Jahren der Alzheimer-Krankheit.
Der amerikanische Country-Sänger Glen Campbell, der durch den Hit „Rhinestone Cowboy“ weltberühmt wurde, ist tot. Er sei nach einem „langen und mutigen Kampf“ gegen Alzheimer gestorben, teilte die Familie des Musikers am Dienstag auf Campbells Facebook-Seite mit. Der achtfache Vater wurde 81 Jahre alt.     
Bereits im Juni 2011 hatte der mehrfache Grammy-Gewinner gemeinsam mit seiner Frau Kim seine Alzheimer-Diagnose bekanntgegeben. Songs wie „Wichita Lineman“ und „By the time I get to Phoenix“ zählten zu seinen vielen Hits. In seiner langen Karriere verkaufte er über 45 Millionen Alben. Als Studio-Musiker arbeitete Campbell unter anderem mit Elvis Presley, Frank Sinatra und den Beach Boys.

02.07.2017 - Chris Roberts
Chris Roberts ist tot. Die Schlagerlegende verstarb bereits am 2. Juli nach einer schweren Krebserkrankung im Beisein seiner Kinder in einer Klinik in Berlin. Das gab seine Agentur am Montagabend bekannt.
Roberts, der vor allem durch das Lied „Du kannst nicht immer 17 sein“ (1974) bekannt ist, wurde 73 Jahre alt.
Am 13. März 1944 in München Schwabing staatenlos geboren, startete Roberts während seines Ingenieur-Studiums seine Musikkarriere und wurde zu einem der bekanntesten Sänger der 70er-Jahre. Insgesamt verkaufte er rund 11 Millionen Schallplatten.
In der „ZDF-Hitparade“ mit Dieter Thomas Heck (79) war Roberts Stammgast: Seit 1969 trat der Sänger in zwölf Jahren 65 Mal in der Sendung auf.
Roberts spielte außerdem im Musical „Sweet Charity“, in Filmen wie „Wenn Die Tollen Tanten Kommen“ (1970) oder „Sunshine Reggae auf Ibiza“ (1983) sowie in der RTL-Serie „Almenrausch und Pulverschnee“ (1993).
Sein größter Wunsch wurde seiner Agentur zufolge noch kurz vor seinem Tod erfüllt: Am 20. April 2017 erhielt Chris Roberts die Deutsche Einbürgerungsurkunde, vier Tage später den Deutschen Pass.
Quelle: Bild.de

22.06.2017 - Gunter Gabriel
Country-Sänger Gunter Gabriel ist im Alter von 75 Jahren verstorben. 
Der Sänger soll am 10. Juni, dem Abend vor seinem 75. Geburtstag, auf einer Steintreppe gestürzt sein 
In einer Mitteilung heißt es: "Auf einen diagnostizierten dreifachen Bruch des ersten Halswirbels folgten in den vergangenen Tagen drei Operationen in einem Hannoveraner Krankenhaus." Diese Strapazen hat Gabriel nicht überstanden."Heute Vormittag hat das Herz eines großen Musikers aufgehört zu schlagen", heißt es in der Mitteilung weiter. Das Leben von Gunter Gabriel verlief alles andere als gradlinig. Ins Berufsleben startete der Westfale mit einer Schlosserlehre und brach anschließend sein Studium zum Maschinenbau-Ingenieur ab. Sein Herz schlug eben immer nur für die Musik.Er arbeitet zunächst als Promoter und Künstlerbetreuer, dann als DJ in einem Edelpuff. Erst Mitte der Siebziger gelang im der Durchbruch und aus Gunter Gabriel wurde der deutsche Johnny Cash.
Der damals 32-Jährige feierte weltweit Erfolge mit Hits wie "Er ist ein Kerl", "Ich werd gesucht in Bremerhaven" und "Hey Boss, ich brauch mehr Geld". Auch der schmalzige Scheidungssong "Hey, Yvonne, warum weint die Mami" wurde 1974 zum Hit. Nebenbei schrieb er Lieder für andere bekannte Musiker wie Frank Zander und Roland Kaiser. Mit dem Erfolg kam auch das Geld.
Er investiert in kanadisches Öl, in Immobilien und viele andere Dinge. Doch der Countrysänger wurde scheinbar schlecht beraten. Nach eigenen Angaben verlor er in kürzester Zeit zehn Millionen Mark. Es folgte der finanzielle Ruin und er landete schließlich auf der Straße. "Nur die Mädels und der Whiskey konnten mich retten", erzählte er einst.
Bis zum Schluss lebte der Mann mit der markanten Stimme auf einem Hausboot im Binnenhafen von Hamburg-Harburg. 
Auszüge aus T-Online Meldung

06.06.2017 - Sandra Reemer (Sandra & Andres)
Ehemalige ESC-Teilnehmerin Sandra Reemer gestorben
Die niederländische Sängerin Sandra Reemer ist am Dienstag im Alter von 66 Jahren gestorben.
Sandra Reemer, ehemalige ESC-Teilnehmerin der Niederlande, ist am Dienstag in Amsterdam im Alter von 66 Jahren an den Folgen einer Brustkrebserkrankung gestorben. Die Sängerin hat in den 70er-Jahren ihre Heimat insgesamt dreimal beim Eurovision Song Contest vertreten. 1972 in Edinburgh erreichte sie im Duett mit Andres und dem Song "Als het om de liefde gaat" den vierten Platz. Den neunten Platz ersang sie sich solo 1976 in Den Haag mit "The Party's Over Now". Mit der Band Xandra schaffte sie es 1979 in Jerusalem mit "Colorado" auf Platz zwölf.
Quelle: ARD


27.05.2017 - Gregg Allman
Die Musikwelt trauert um einen ganz Großen! Gregg Allman ist tot. Der Rockmusiker ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Bekannt wurde Gregg Allman vor allem als Sänger der legendären Rockband The Allman Brothers Band, die er gemeinsam mit seinem Bruder Duane Allman in den 60er Jahren gründete.
Die Band legte 1969 den Grundstein für den Southern Rock, eine Mischung aus Country, Blues aber auch dreckigem Rock'n'Roll. Mit Songs wie "Ramblin' Man" und "Whipping Post" feierte die Band internationale Erfolge. Kurz darauf starb sein Bruder Duane bei einem Motorradunfall – mit gerade einmal 24 Jahren.
Jetzt trauert die Musikwelt auch um Gregg. Der Musiker nahm jahrelang Drogen, litt an Hepatitis C und unterzog sich 2010 einer Lebertransplantation. Wie sein Agent Ken Weinstein mitteilte, sei er in seinem Haus in Savannah im US-Staat Georgia gestorben.
Aus Gesundheitsgründen hatte der Sänger bereits 2016 einige Tourdaten abgesagt. Im März 2017 strich er auch alle Auftritte für den Rest des Jahres. 


03.05.2017 - Daliah Lavi
Die Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi ist tot. Die 74-Jährige starb am 03.05.2017in ihrer Wahlheimat Asheville im US-Bundesstaat North Carolina.
Wolfgang Kaminski, der Manager der israelischen Musikerin, bestätigte die traurige Meldung. "Ich bekam die Nachricht von Daliahs Tod von ihrem Ehemann Chuck Gans. Er sagte zu mir am Telefon: 'Daliah is gone' - Daliah ist gegangen."
Die letzten Jahre in Asheville hat Lavi "rein privat" verbracht. Nach ihrer Abschiedstournee durch Deutschland 2009 habe sie so gut wie alle Anfragen abgelehnt. "Da war sie konsequent." Seit 1992 lebte sie zusammen mit ihrem Ehemann in Asheville.
Daliah Lavi feierte vor allem in den 70er und 80er Jahren große Erfolge als Sängerin und Schauspielerin. Zwischen 1960 und 1971 war sie in rund 40 Filmen zu sehen. Vielen Zuschauern dürfte sie noch als Indianerin Paloma neben Lex Barker in "Old Shatterhand" in Erinnerung sein. Sie arbeitete aber auch mit anderen internationalen Stars wie Yul Brynner, Dean Martin oder Curd Jürgens zusammen.
1963 war Daliah Lavi als Paloma in "Old Shatterhand" zu sehen.
1969 begann ihr steiler Aufstieg als Sängerin. Sie sang zunächst israelische Lieder in einer britischen Fernsehsendung, kurz darauf hatte sie ihren ersten Plattenvertrag in der Tasche. Im Jahr 1970/71 schaffte sie es mit dem Song "Oh, wann kommst du", ihrem erfolgreichsten musikalischen Werk, auf den vierten Platz der deutschen Single-Charts. Später sang sie auch auf Italienisch, Französisch und Spanisch, aber vor allem in Deutschland feierte sie große Erfolge.
Geboren wurde Daliah Lavi am 12. Oktober 1942 in Haifa in Israel. Sie wuchs dort in einer deutschen Gemeinde auf. Eigentlich wollte sie Ballerina werden, doch als dieser Traum platzte, modelte sie und wurde dabei von einem Filmproduzenten entdeckt. 

19.04.2017 - Frank Dostal (The Rattles / Wonderland)
Die Hamburger Musikszene ist um einen prominenten Vertreter ärmer: In der Nacht zu Mittwoch, den 19.04.2017 starb Frank Dostal im Alter von 71 Jahren. Ganz eng verbunden ist er mit dem Namen der bekanntesten Hamburger Beat-Band, den Rattles, zu denen er in den 60er-Jahren gehörte.
Eigentlich hat die Künstlerkarriere des Frank Dostal im Star-Club angefangen. Noch keine 20 Jahre alt war er da, Anfang der 60er-Jahre. Für den gebürtigen Flensburger, der als Hamburger Jung aufgewachsen ist, gab es nur eins: "Meine Zuneigung zum Star-Club führte dazu, dass ich über Jahre fast jeden möglichen Tag dort war und dann selber anfing, Musik zu machen."
Und zwar mit der Band Faces, die 1966 einen Hamburger Nachwuchswettbewerb gewann. Dostals nächste Station: die Rattles. Doch zusammen mit dem Rattles-Gründer Achim Reichel ging Dostal musikalisch einen Schritt weiter. Die Gruppe Wonderland entstand, mit dabei auch Les Humphries. Der Titel "Moscow" fand international Beachtung.
Noch erfolgreicher wurde Dostal aber mit Musik, über die die Rockfans der 70er eher die Nase rümpften: "Das Lied der Schlümpfe". 1978 steuerte Dostal den Text bei. Er dachte dabei an seine zweijährige Tochter, wie er später einmal erzählte. Und auch ein Text für Helga Feddersen und Diddi Hallervorden wurde zum Hit: "Die Wanne ist voll".
Zu Frank Dostals größten internationalen Erfolgen zählt aber das Frauenduo Baccara. Rolf Soja schrieb die Musik, Dostal die Texte - zu Welthits wie "Yes Sir, I Can Boogie" oder "Sorry, I'm A Lady". Frank Dostal beschrieb es so: "Die musikalische Richtung muss mich interessieren, und am schönsten ist es, wenn ich den Interpreten mag - zumindest mag, wofür er steht."
Quelle: NDR

11.04.2017 - John Warren Geils (J. Geils Band)
John Warren Geils Gründer der J. Geils Band ist tot
Der Gründer der J. Geils Band ist am 11. April im Alter von 71 Jahren gestorben. Ihre größten Erfolge hatte die Gruppe Anfang der Achtzigerjahre.
Der US-amerikanische Gitarrist John Warren Geils, Gründer der J. Geils Band, ist tot. Nach Angaben der Polizei in Groton im US-Bundesstaat Massachusetts wurde der Musiker leblos in seinem Haus aufgefunden. Es gebe aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Geils wurde 71 Jahre alt.
In den frühen Achtzigerjahren feierte die Band mit den Hit-Alben "Love Stinks" und "Freeze Frame" ihre größten Erfolge. Die Single "Centerfold" stand 1982 wochenlang an der Spitze der Charts.
Die 1967 gegründete Band war anfangs für Blues, später für Rockmusik bekannt. Sänger Peter Wolf verließ die Gruppe 1983. Die Band löste sich zwei Jahre später auf, kam aber für gemeinsame Touren und Konzerte immer wieder zusammen. Die J. Geils Band war bislang viermal für die Rock and Roll Hall of Fame nominiert worden, jedoch jedes Mal nicht in die Ruhmeshalle gewählt worden.
Laut des Magazins "Rolling Stone" trennte sich Geils 2012 endgültig von der Band und verklagte die verbliebenen Bandmitglieder. Er warf ihnen vor, absichtlich ohne ihn auf Tour gegangen zu sein und verbotenerweise den geschützten Bandnamen genutzt zu haben.


27.03.2017 - Clem Curtis (The Foundations)
Der ehemalige Lead-Sänger der britischen Soulband The Foundations, Clem Curtis, ist gestorben.
Er war die Stimme des ersten Hits „Baby Now That I Found You“. Der Song erreichte Platz eins.
Anfang des Jahres wurde bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert, und verstarb daran am 27.03.2017 im Alter von 76 Jahren.
Curtis wurde in Trinidad geboren und kam im Alter von 15 Jahren nach Großbritannien. Bevor er mit den Foundations erfolgreich war, arbeitete er als Innenarchitekt und war Profi-Boxer.
 
18.03.2017 - Chuck Berry  
Der Rock-'n'-Roll-Pionier Chuck Berry ist tot. Er starb am Samstag im Alter von 90 Jahren, wie die Polizei des US-Bundesstaats Missouri mitteilte. Bekannt wurde der US-Musiker in den 50er Jahren mit Stücken wie "Johnny B. Goode", "Sweet Little Sixteen" und "Roll Over Beethoven".
Der Sänger und Gitarrist gilt als einer der Gründungsväter des Rock 'n' Roll und beeinflusste einige der wichtigsten Bands der 60er Jahren wie die Beatles und die Rolling Stones. Berry gehörte zu den ersten Musikern, die 1986 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen wurden. Die Nachricht vom Tod der Rock-'n'-Roll-Ikone löste große Bestürzung in der Musikwelt aus.
Berry wurde 1926 in St. Louis geboren und lernte bereits als Kind Gitarre spielen. Als junger Mann schlug er sich mit Gelegenheitsjobs durch und geriet mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Später arbeitete Berry als Friseur und trat nebenbei in Musikclubs auf, wo der Bluesmusiker Muddy Waters auf ihn aufmerksam wurde.
1955 nahm er seine erste Single auf und landete mit "Maybellene" gleich einen Erfolg. Es folgten zahlreiche Hits wie "School Days", "Rock and Roll Music", "Sweet Little Sixteen", "Carol" und "Johnny B. Goode". Berry wurde zu einem der ersten großen schwarzen Musikstars in den USA, der auch beim weißen Publik Erfolg hatte.
Seine Karriere geriet ins Stocken, als er 1959 verhaftet wurde, weil er "zu unmoralischen Zwecken" mit einer 14-Jährigen in einen anderen Bundesstaat gereist war. Berry, der die Vorwürfe bestritt, wurde zu anderthalb Jahren Haft verurteilt.
Erst in den 70er Jahren konnte er wieder an alte Erfolge anknüpfen. In den folgenden Jahren zog er sich nach und nach aus dem Rampenlicht zurück. In einem Club in seiner Heimatstadt St. Louis trat er aber noch regelmäßig mit seinem Sohn Charles Berry junior auf.
An seinem 90. Geburtstag im vergangenen Oktober hatte Berry die Veröffentlichung seines ersten Albums seit fast vier Jahrzehnten angekündigt. Die Platte mit dem schlichten Titel "Chuck" soll im Laufe des Jahres erscheinen.
Berry widmete das Album seiner Frau Themetta Berry, mit der er fast 69 Jahren verheiratet war. "Mein Schatz, ich werde alt! Ich habe an dieser Platte lange Zeit gearbeitet. Jetzt kann ich meine Schuhe an den Nagel hängen", erklärte der Musiker.
Quelle: T-Online


10.03.2017 - Joni Sledge (Sister Sledge)
Joni Sledge von der Geschwister-Gruppe "Sister Sledge" ist nach Angaben ihrer Familie im Alter von 60 Jahren in Phoenix (Arizona) gestorben. "Gestern ist unsere Familie von Benommenheit erfasst worden", lautete die Mitteilung auf Facebook.
Joni war die zweitälteste der vier Sledge Schwestern, die als Soul- und Funkgruppe in den 1970er-Jahren erstmals die Charts in den USA und Europa erobert hatten. Kim, Debbi, Joni und Kathy hatten am Anfang ihrer gemeinsamen Karriere unter dem Bandnamen "Mrs. Williams Grandchildren" Gospel gesungen. Mit der Umbenennung in "Sister Sledge" änderte sich auch der Gesangsstil der Schwestern. Erste Erfolge gab es ab 1975 mit "Mama Never Told Me".
Der große Durchbruch gelang den Schwestern ab 1979. Sie verbanden nun in ihren Songs Disco-, Funk- und Soul-Elemente und kamen mit ihrer Single "He's the Greatest Dancer" erstmals in die Top-Ten Englands und in die Charts der USA. Nur zwei Monate später folgte "We Are Family", ein Hit, der zur echten Disco-Hymne wurde. Die Schwestern feierten damit ihre familiäre Verbundenheit.
Mit ihren weiteren Veröffentlichungen konnten die Schwestern nie mehr an diesen Welterfolg anknüpfen. Kathy verließ 1989 das schwesterliche Quartett, um eine Solokarriere zu starten. Als Trio sangen die Schwestern weiter und waren zuletzt auf einem Konzert im Oktober 2016 zu sehen.
Joni wurde von einem Freund der Familie leblos in ihrem Haus in Phoenix, Arizona, entdeckt. An einer Krankheit soll sie laut "Daily Mail" nicht gelitten haben. Sie hinterlässt einen erwachsenen Sohn.
Quelle: n-tv.de

12.02.2017 - Al Jarreau
Der Jazz-Sänger Al Jarreau ist tot. Der Stimm-Akrobat starb am Sonntag im Alter von 76 Jahren, wie sein Agent Bob Zievers der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.
"Al ist gegen 5.30 Uhr friedlich in einem Krankenhaus in Los Angeles entschlafen. Familienmitglieder und einige enge Freunde waren dabei." Zuvor hatten mehrere US-Medien über den Tod des siebenfachen Grammy-Gewinners berichtet.
Der Sänger war vor kurzem aufgrund von Erschöpfung in das Krankenhaus eingeliefert worden und hatte seine Karriere daraufhin als beendet erklärt. Auf ärztlichen Rat hin habe er geplante Auftritte abgesagt und trete in "vollständiger Trauer" vom Tour-Leben ab, hieß es.
"Er ist dankbar für seine 50 Jahre, in denen er die Welt im Priestertum durch Musik bereist hat und für alle, die dies mit ihm teilten - sein treues Publikum, die engagierten Musiker und so viele andere, die seine Bemühungen unterstützten." Auftritte waren auch in Oldenburg, Karlsruhe und Düsseldorf geplant.
Im Alter von 35 Jahren hatte Jarreau sein erstes Album herausgebracht, zahlreiche weitere sollten folgen. Songs wie "We're in This Love Together", "Mornin'" oder "Moonlighting Theme" wurden zu Klassikern. Jarreau stand mit Musik-Größen wie Randy Crawford und Bobby McFerrin auf der Bühne. Außerdem hatte er Gastauftritte im Fernsehen und am Broadway.


31.01.2017 - John Wetton (Asia)
Asia-Sänger John Wetton mit 67 Jahren an Krebs gestorben
Mit Songs wie „Heat Of The Moment“ oder „Only Time Will Tell“ feierte der Band Asia um Sänger John Wetton weltweite Erfolge. Im Alter von nur 67 Jahren erlag der Frontman nun seinem schweren Krebsleiden. Diese traurige Nachricht hat die Band laut der US-amerikanischen Seite „TMZ“ nun bestätigt.
Demnach sei Wetton am Dienstagmorgen nach jahrelangem Kampf gegen die Krankheit im Schlaf verstorben. Der am 12. Juni 1949 in Derby, England, geborene Rockmusiker prägte vor allem die 1970er und 1980er Jahre. So war er in dieser Periode Mitglied der Bands Family, King Crimson, Roxy Music, Uriah Heep, UK und Asia. Letztere, die als sogenannte Superband zum Teil aus Musikern der vorangegangenen Bands bestand, war mit Abstand Wettons erfolgreichste Station.

28.01.2017 - Geoff Nicholls (Black Sabbath)
Der ehemalige Black Sabbath-Keyboarder Geoff Nicholls ist tot. Der Musiker verstarb nach langem Kampf im Alter von 68 Jahren an Lungenkrebs.
Nicholls trat den Metal-Mitbegründern im Jahr 1979 als zweiter Gitarrist bei, übernahm aber den Bass, als Geezer Butler die Band kurzzeitig verließ. Mit der Rückkehr ihres Bassisten wechselte der Multiinstrumentalist ans Keyboard, wo er bis 2004 verweilte. Sein Einfluss auf die Band kann auf neun Studioalben gehört werden, unter anderem dem Klassiker HEAVEN AND HELL aus dem Jahr 1980, für dessen Titeltrack er die Basslinie beisteuerte.
Sabbath-Gitarrist Tony Iommi schrieb am Samstag, 28.02.2017 zum Tod seines Freundes: „Ich bin sehr traurig, vom Tod eines meines liebsten und engsten Freundes Geoff Nicholls zu hören. Er hat jetzt schon eine ganze Weile unter Lungenkrebs gelitten und den Kampf heute morgen verloren. Geoff und ich standen uns immer sehr nahe, er war mir immer ein echter Freund und hat mich beinahe 40 Jahre lang unterstützt. Ich werde ihn sehr vermissen und er wird in meinem Herzen weiterleben, bis wir uns wiedersehen!”   
Quelle: Metal Hammer

22.01.2017 - Pete Overend Watts (Mott the Hoople)
Mott der Hoople Gründungsmitglied Pete Overend Watts ist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Der Bassist war auf den großen Songs der Band zu hören, darunter Roll Away The Stone und dem bekanntesten Hit der Gruppe "All The Young Dudes", geschrieben und produziert von David Bowie.
Pete starb am Sonntag an Kehlkopfkrebs.
Watts starb fast genau ein Jahr nach Schlagzeuger Dale Griffin .
Geboren in Yardley, Birmingham, besuchte Watts die Ross Grammar School, wo er Griffin traf. Sie spielten in lokalen Bands wie The Anchors, Wild Dogs Hellhounds und The Silence. Die beiden Freunde gründeten darauf die Doc Thomas Group mit Mick Ralphs und Stan Tippins von den Buddies.
Das Line-Up änderte sich 1968, als Keyboarder Verden Allen zu der Band stiess Sie ändertendaraufhin ihren Namen in The Shakedown Sound und ab 1969 Mott The Hoople, nach einem Buch von Willard Manus.
Bandmitglied Verden Allen schrieb auf Facebook , dass Watts eine "warmherzige, lustige, intelligente, talentierte und extrem charismatische Person war", die "immer eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen hatte". 

08.01.2017 - Peter Sarstedt
Er hatte einen Welthit, den aus der Generation der Über-30-Jährigen wohl jeder kennt. "Where Do You Go To (My Lovely)" war 1969 ein Millionenseller für Peter Sarstedt. Am gestrigen Sonntag starb der Songwriter im Alter von 75 Jahren.
Sarstedt, der 1941 in der damaligen britischen Kolonie Indien als Sohn englischer Großgrundbesitzer geboren wurde und im Alter von 13 Jahren mit seiner Familie nach England übersiedelte, schrieb im Lauf seiner Karriere mehr als 100 Songs.
"Where Do You Go To (My Lovely)" ist ein Popsong mit Chanson-Einflüssen. Der Song stieg im Februar 1969 in Großbritannien auf Platz eins der Single-Charts und hielt sich dort sechs Wochen lang. In 14 weiteren Ländern belegte er die Spitzenposition in den Hitparaden, in Deutschland erreichte er Platz neun.
Im Laufe seiner Karriere tourte Sarstedt auch mit seinen Brüdern Rick und Clive, bis er sich Ende 2010 krankheitsbedingt zurückzog. Auf seiner offiziellen Website hieß es seit Langem schon, dass er nicht mehr in der Lage sei, den Computer zu bedienen und deshalb weder in den sozialen Medien vertreten sei, noch die Anfragen seiner Fans beantworten könne.
Nun wurde bekannt, warum sich Sarstedt vor gut sechs Jahren von der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte: Er starb am Sonntag an den Folgen einer Progressiven subpranukleären Blickparese - einer degenerativen Erkrankung des Gehirns. Die Krankheit ähnelt in vielen Symptomen der Parkinsonschen Krankheit, Symptome sind unvorhersehbare Stürze, Sprechprobleme sowie eine Blicklähmung. Die Krankheit gilt als unheilbar.
Quelle: Donaukurier
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