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Maggie Reilly
Die schottische Sängerin Maggie Reilly (* 15. 09. 1956 in Glasgow, Schottland), ist die Tochter des schottischen Sängers Danny Reilly, den sie schon früh auf Konzerten begleitet..
Über ihren Freund und späteren Ehemann, den Toningenieur Chrys Lindop, lernt Maggie 1980 Mike Oldfield kennen. Diese Begegnung beeinflusst ihre musikalische Karriere nachhaltig. Zunächst tritt sie als Solistin auf einer Europatournee Oldfields auf. Ihr großer musikalischer Durchbruch kommt durch das dritte gemeinsame Projekt 1983: Für das Album Crises schreibt Oldfield den Song „Moonlight Shadow“. Getragen von Maggie Reillys klarem Sopran wird das Lied ein andauernder internationaler Erfolg. In England erreicht das Stück Platz vier der Charts, in Deutschland sogar Platz zwei. „To France“ ist ein Jahr später der nächste Erfolg. Anschließend arbeitet sie nur noch selten mit Oldfield zusammen, der als Sängerin nun vor allem seine Lebensgefährtin Anita Hegerland einsetzt.
1994 kann Juliane Werding, die einst die deutsche Version von „Moonlight Shadow (Nacht voll Schatten)“ gesungen hat, Maggie Reilly für ihre Single „Engel wie du“ und in deren Folge für das Album „Du schaffst es“ gewinnen. Zusammen mit der ebenfalls am Album beteiligten belgischen Sängerin Viktor Lazlo nimmt Maggie Reilly auch an Juliane Werdings erfolgreicher Tournee durch zwanzig Städte teil.
1991 nimmt die Schottin ihr Soloalbum „Echoes“ auf, darauf enthalten ist auch der Airplay-Hit „Everytime We Touch“.
Einen weiteren Erfolg kann die Sängerin 1997 mit „Listen To Your Heart“ verbuchen.          

Diana Ross

1964 hat eine amerikanische „Girl-Group“ mit dem Song Where Did Our Love Go ihren ersten #1 Hit in den amerikanischen Charts. Diana Ross, Florence Ballard und Mary Wilson nennen sich The Supremes, kommen aus Detroit und haben das Glück, bei einer kleinen Plattenfirma (Motown) unterzukommen. Motown, der Name ist eine Kurzform für ‘Motortown’ und steht für die Autostadt Detroit, hat zahlreiche – zunächst völlig unbekannte - Sängerinnen, Sänger und Gruppen unter Vertrag, von denen viele im Laufe der 60er Jahre zu weltbekannten Stars der Musikszene aufsteigen: The Jackson 5, Marvin Gaye, Stevie Wonder, The Four Tops, Martha Reeves & the Vandellas und The Temptations gehören dazu.
Das weitaus bekannteste und erfolgreichste Produkt der Firma sind die Supremes. Insgesamt zwölfmal erreicht das Trio die Spitzenposition der Hitparade und kann sich bald zu den internationalen Spitzenstars zählen, nicht zuletzt durch seine glamourösen Live-Auftritte und seine perfekte Bühnen-Show. 1967 verlässt Florence Ballard die Supremes und wird von Cindy Birdsong ersetzt. Gleichzeitig nennt sich die Gruppe fortan Diana Ross & the Supremes. Das Ende der Supremes mit Diana Ross als Leadsängerin kommt 1970 in Las Vegas. Diana wird durch die Schwester des Boxers Ernie Terrell, Jean Terrell ersetzt, die fortan wieder unter der Kurzform „Supremes“ weitermacht.
Noch im selben Jahr startet Diana Ross (*am 23.04.1944 in Detroit) ihre Solokarriere. Ihr erstes Solo-Album „Diana Ross“ und ihre erste Solo-Single „Reach Out and Touch“ werden zwar nur Achtungserfolge, aber zwischen 1970 und 1980 erreicht Diana insgesamt sechsmal den Spitzenplatz der US-Charts.

Jennifer Rush
Die in New York geborene Sängerin Jennifer Rush tritt zunächst unter ihrem bürgerlichen Namen Heidi Stern auf. Ab 1983 tritt die am 28.09.1960 geborene Künstlerin dann unter dem Künstlernamen Jennifer Rush auf und ist 1984 mit 25 Lovers erstmals in den deutschen Charts vertreten. Der internationale Durchbruch kommt ein Jahr später. Der Titel Power Of Love ist u.a. Spitzenreiter in den UK-Charts. Es folgen mit Destiny (1985) und Flames Of Pardise (1987 im Duett mit Elton John), weitere Top-10-Notierungen. Weitere Hits gelingen zunächst nicht mehr, bis 1995 das vielbeachtete Album Out Of My Hands erscheint. Der Titel Tears In The Rain wird als Single ausgekoppelt und kommt zumindest in Deutschland in die Hitparaden.

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Sabrina
Die italienische Disco-Sängerin Sabrina taucht 1987 in den internationalen Charts auf.
Am 15.03.1968 als Sabrina Salerno in der italienischen Hafenstadt Genua geboren, ist sie 1986 in Italien mit dem Titel Sexy Girl zum ersten Mal in den Charts.
Der internationale Durchbruch folgt dann 1987 mit der Single „Boys“.
Das Markenzeichen der Sängerin ist der sehr körperbetonte und energievolle Einsatz bei Live-Auftritten sowie in Musikvideos, welche mit sehr sparsamer und nicht immer strapazierfähigen Kleidung unterstrichen wird.
Zusammen mit Jerry Calà spielt sie 1989 in dem Film „Fratelli d’Italia“.
International verschwindet Sabrina in der Versenkung und ist inzwischen Mutter eines Sohnes.

Sandra
Bereits im Alter von 12 Jahren will Sandra Ann Lauer Sängerin werden.
Geboren wird sie am 18.05.1962 in Saarbrücken. Vor allem in den 80ern kann die Sängerin unter dem Namen Sandra große Erfolge feiern.
Entdeckt wird sie 1974 von dem Musikproduzenten George Roman, der mit ihr die Single „Andy mein Freund“ aufnimmt, die aber erst 1976 veröffentlicht wird.
Der Erfolg bleibt zwar aus, doch bedeutet diese Veröffentlichung Sandras Einstieg als Lead-Sängerin in das Mädchen-Trio Arabesque. Während die Girl-Group in Europa nur Achtungserfolge erzielt, erreichen sie in Japan die Popularität von ABBA. Das Trio veröffentlicht in Japan 13 Alben und 30 Singles. Während dieser Zeit lernt Sandra den Komponisten und Produzenten Michael Cretu kennen und die beiden heiraten 1988.
Nach dem Ausstieg bei Arabesque nimmt Sandra 1984 ihre erste Solosingle auf: „Japan ist weit“, eine deutsche Version von Alphavilles „Big In Japan“. Produziert wird sie von Michael Cretu. Der Erfolg kommt dann mit ihrem nächsten Song, „(I’ll Never Be) Maria Magdalena“. Die Single wird ein großer internationaler Erfolg und erreicht in 21 Ländern Platz eins und kommt in fünf weiteren Ländern in die Top Ten. Sandra ist somit weltweit erfolgreich.
1986 kommt die SÄngerin mit „In the Heat of the Night“ beim „Tokyo Song Contest“ den zweiten Platz. Es folgen viele weitere Hits, meist im Gespann Michael Cretu/Hubert Kah. Sandra hat mehrere Hits in Mexiko, Israel, Brasilien, Griechenland, Frankreich, Russland und Schweden.
1990 ist sie an Cretus Projekt Enigma beteiligt. Danach wird es ruhig um Sandra, erst 2004 kommt sie auf die Bühne zurück, allerdings ohne großen Erfolg.

Helen Shapiro
Noch während ihrer Schulzeit wird die Sängerin und Schauspielerin Helen Shapiro wegen ihrer männlichen Stimme Nebelhorn genannt. Mit 15 Jahren steht die am 28.09.1946 in Bethnal Green, London geborene Künstlerin mit Treat Me Like A Child auf Platz drei in den britischen Charts. Mit hochtoupierten Haaren und Glockenrock-Cocktailkleid wird sie am Anfang ihrer Karriere auf älter getrimmt. Mit You Don´t Know und Walking Back To Happiness hat Helen 1961 die einzigen Nr.1-Hits. Nach zwei weiteren Top-10-Erfolgen 1962 beginnt der Stern von Helen Shapiro zu sinken. In den 80ern orientiert sich Helen mehr in Richtung Jazz.

Sandie Shaw
Ihre große Zeit hat Sandie Shaw zwischen 1964 und 1969. Am 27.04.1947 als Sandra Goodrich in Dagenham, Essex geboren, hat Sandie nur einen Wunsch; sie will als Sängerin auf die Bühne. So kämpft sie sich bei einem Konzert von Adam Faith bis in dessen Garderobe durch und singt ihm vor. Sandie beeindruckt ihn derart, dass er sie unter Vertrag für seine Managementfirma nimmt. Die schlanke, große und gutaussehende Künstlerin entspricht genau dem Bild der Sängerinnen der 60er. Ihr Markenzeichen barfuß aufzutreten, wird zuerst für einen Reklamegag gehalten, aber Sandy ist so stark kurzsichtig, dass sie Angst hat mit hohen Absätzen aufzutreten und zu stürzen. Ihre erste Hitnotierung ist gleich ein Nummer-1-Hit. Mit (There´s) Allways Something There To Remind Me von Bacharach/David ist im Oktober 1964 in GB an der Spitze. Weitere sieben Mal taucht die Sängerin bis 1969 in den Top-10 auf. Fast alle Hits werden von Chris Andrews geschrieben. Mit der Christian Bruhn Komposition Monsieur Dupont steht sie 1969 letztmalig in den Top-10.

Nancy Sinatra
Die US-amerkikanische Sängerin Nancy Sandra Sinatra (* 8. Juni 1940 in Jersey City, New Jersey) ist eine US-amerikanische Sängerin und die Tochter des Sängers und Schauspielers Frank Sinatra und seiner ersten Ehefrau Nancy Barbato.
Den Höhepunkt ihrer Karriere feiert sie mit einer Reihe von Pop-Hits in den späten 60ern. Ihr größter Hit ist These Boots Are Made For Walking, geschrieben von Lee Hazlewood, der unter anderem von Loretta Lynn, The Supremes, Boys Next Door, Jessica Simpson, 7 Seconds, Megadeth und Government Issue gecovert wird.
Nancy singt im Duett mit ihrem Vater Somethin’ Stupid, Nr. 4 in Deutschland, das 2001 von Robbie Williams und Nicole Kidman neu aufgenommen wird. Zum James-Bond-Film Man lebt nur zweimal steuert sie den Titelsong You Only Live Twice (auch der Originaltitel des Films) bei.
Nancy Sinatra spielt außerdem die weibliche Hauptrolle in einigen Filmen, u.a. in Speedway (1968) mit Elvis Presley, kann sich jedoch nie als Schauspielerin durchsetzen. Der als Horrorspezialist in B-Movies bekannte Roger Corman dreht mit ihr 1966 The Wild Angels einen Vorläufer des späteren Kultfilm Easy Rider (1966). Nancy Sinatra kommentiert den Film 2003 nach einer Wiederaufführung in Los Angeles: „Mit diesem Film begann meine hoffnungsvolle Filmkarriere und endete zugleich.“

Dusty Springfield
Dusty Springfield beginnt ihre musikalische Karriere in der Formation Lana Sisters und gründet dann Anfang der 60er mit ihrem Bruder Tom und Tim Field das Folk-Trio The Springfields. Ab Herbst 1963 arbeitet die als Mary O´Brien am 16.04.1939 in Hampstead, London geborene Dusty als Solistin. Mit I Only Want To Be With You ist sie im Oktober 1963 das erste Mal in den Top-10. Mit You Don´t Have To Say You Love Me ist Dusty 1966 an der Spitze der UK-Charts und zudem auf Platz vier in den USA. Bis 1968 hat sie weitere zehn Top-Ten-Hits. Dann wird es zunächst ruhig um die Sängerin. 1987 taucht Dusty Springfield mit What Have I Done To Deserve This in den Top-10 in GB, USA und Deutschland wieder auf. Zusammen mit den Pet Shop Boys hat Dusty mit In Private 1990 letztmalig in der Top-10. Am 02.03.1999 stirbt Dusty Springfield an Brustkrebs.

Donna Summer

Donna Summer, (geboren am 31.12.1948 als LaDonna Andrea Gaines), ist ab Mitte der 70er bis Ende der 80er die ungekrönte Disco-Queen. Ihre Karriere beginnt sie in der Gruppe Crown, 1967 kommt Donna nach Europa, spielt im Münchener-Ensemble des Musiclas Hair und danach an der Volksoper in Wien in den Stücken Porgy And Bess und Showboat.
Die Songschreiber und Produzenten Georgio Moroder und Pete Belotte entdecken die Sängerin. Ende 1975 hat Donna Summer mit Love To Love You Baby einen Millionseller. Die Aufnahme belegt Platz zwei in den USA, steht in GB auf Position vier und wird Nr. 6 in Deutschland. In den USA bringt es die Sängerin auf zehn Millionseller und erreicht dort zweimal Platinstatus. Allein in den USA, GB und Deutschland ist die Künstlerin 18mal in den Top-10 und singt 1979 zusammen mit Barbara Streisand den Hit No More Tears. Neben Moroder/Belotte arbeitet sie auch mit Quincy Jones und Stock/Aitken/Waterman zusammen. Nebenher arbeitet Donna Summer als Schauspielerin und hat sich zuletzt auch als Malerin und Lithographin einen Namen gemacht.
Am 17.05.2012 stirbt Donna Summer völlig überraschend im Alter von nur 63 Jahren an Krebs.




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Jackie Trent
Nachdem die britische Sängerin Jackie Trent (*1940 in Newcastle-under-Lymne) seit ihrem dreizehnten Lebensjahr in verschiedenen Bands mitgewirkt hat, wird sie mit siebzehn Profi. Anfang der 60er macht die Sängerin und Songschreiberin ihre ersten Plattenaufnahmen. 1964 wechselt Jackie zu Pye Records und lernt dort den Produzenten und Komponisten Tony Hatch kennen, den sie 1967 heiratet. 1965 schreiben sie Where Are You Now (My Love), für Jackie Trent ein Nr.-1-Hit in GB. 1969 ist nach zwei weiteren Top-40-Notierungen die Gesangskarriere beendet. Als Songschreiberin arbeitet sie mit ihrem Mann erfolgreich weiter. Mitte der 80er ziehen die beiden nach Australien und schreiben dort u.a. die Themenmusik zur Erfolgsserie zu Neighbours. Jackie Trent verstarb am 21. März im Alter von 74 Jahren

Evelyn Thomas
Die am 22.08.1953 in Chicago geborene Evelyn Thomas ist mit 19 Jahren in den USA eine gefragte Gospel- und Jazzsängerin.
1975 trifft sie mit dem amerikanischen Produzenten Danny Leake und dessen Londoner Kollegen Ian Levine zusammen. Das Ergebnis ist der erste Hit für die Sängerin. Weitere Erfolge gelingen jedoch nicht. So zieht sich Evelyn Thomas aus dem Musikgeschäft zurück. Vier Jahre später erinnert sich Levine an die stimmgewaltige Sängerin und lädt Evelyn nach GB ein, um dort einige Demos zu produzieren. Mit Erfolg. Die Aufnahme High Energy erreicht in den UK-Charts Platz 5 und in Deutschland sogar den ersten Platz.
Mit dem Titel Masquerade hat sie noch einen Top-40-Hit, danach zieht sie sich erneut aus dem Geschäft zurück.

Bonnie Tyler
Im Alter von 17 Jahren gewinnt die Waliserin Gaynor Hopkins (*08.06.1953) einen Nachwuchswettbewerb und wird in ihrer Heimat zu einer festen Größe in der Club- und Pubszene. Unter ihrem Künstlernamen Bonnie Tyler feiert sie Erfolge bis ins neue Jahrtausend. 1976 muss sich die Sängerin einer Kehlkopfoperation unterziehen und hat danach die Stimme, die zu ihrem Markenzeichen wird. Der erste Top-10-Hit ist 1976 der Titel Lost In France. Es folgt 1978 mit Its A Heartache der nächste Top-10-Erfolg. Dann wird es zunächst ruhig um die Sängerin, bis sie 1983 mit Total Eclipse Of The Heart auf Platz Nr.1 in GB und den USA wieder auftaucht. Ein Jahr später ist Bonnie Tyler zusammen mit Shakin´ Stevens und dem Titel A Rockin´ Good Way erneut in den UK-Charts in der Top-10. Bis in die 90er reichen die Charterfolge, darunter Hits wie Holding Out for A Hero oder Bitter Blue.
Kim Wilde
Die britische Sängerin Kim Wilde (eigentlich Kim Smith, * 18. November 1960 in Chiswick, West London) ist das älteste Kind des Rock-’n’-Roll-Sängers Marty Wilde, dessen Künstlernamen sie übernommen hat. Der Künstlername „Wilde“ wird auch von ihrem Bruder Ricky Wilde, ihrer Schwester Roxanne Wilde und ihrer Nichte Scarlett Wilde benutzt.
Kim Wilde ist mit Hits wie Kids in America, Cambodia, You Keep Me Hangin’ On oder You Came in den 80er Jahren eine international erfolgreiche Popsängerin.
Kim Wilde wird 1980 bei RAK Records unter Vertrag genommen und veröffentlicht im Januar 1981 ihre erste, von Vater Marty und Bruder Ricky komponierte und getextete Single Kids In America. Dieser Song ist ein internationaler Top Five Hit, sowohl in Europa, als auch in Australien und Asien und schafft es sogar bis auf einen respektablen Platz 25 in den US-Charts. Mitte der 80er lässt der Erfolg zunächst nach.
In Deutschland erhält sie von 1981 bis 1984 vier Bravo Ottos in Folge als beste Sängerin (1981 und 84 Gold, 1982 und 83 Silber).
Mit einer Cover-Version des Supremes-Klassikers You Keep Me Hangin’ On kehrt Kim Wilde 1986 erfolgreich in die britischen und internationalen Charts zurück und landet ihren größten, internationalen Hit überhaupt zu einem Zeitpunkt, als jeder sie bereits abgeschrieben hat.
Danach zieht sie sich sich ins Privatleben zurück und heiratet. 1998 wird ihr Sohn Harry Tristan geboren und zwei Jahre später kommt Tochter Rose Elisabeth zur Welt. Sie entdeckt ihr altes Hobby neu: die Gartenarbeit. Als ausgebildete Landschaftsgärtnerin moderiert sie daraufhin Gartensendungen im britischen Fernsehen.
Einen völlig überraschenden und großen Erfolg hat Kim Wilde 2003 in Deutschland mit Anyplace, Anywhere, Anytime. Im Duett mit Nena ist sie in Deutschland wochenlang auf Platz 3 der Charts und in den Niederlanden sowie in Österreich sogar auf Platz eins. Im Winter 2005 unterschreibt Kim Wilde einen neuen Plattenvertrag mit der deutschen Abteilung der Plattenfirma EMI.

Yazz
Die britische Sängerin Yazz wird am 19. Mai 1960 als Yasmin Evans in Shepherd’s Bush, London geboren.
Ihre musikalische Karriere beginnt Ende der 70er als Sängerin der Band Biz. Danach arbeitet sie mehrere Jahre als Model, ehe sie sich 1987 der Gruppe Coldcut anschließt, die mit ihr in Großbritannien den Top-Ten-Hit Doctorin’ The House schafft.
1988 startet sie ihre Solo-Karriere. Dabei gelingt ihr gleich zum Auftakt ihr größter Erfolg: The Only Way is Up, ein Song der Pop- und House-Elemente kombiniert, wird ein Nummer-Eins-Hit in Großbritannien und belegt Platz drei in der deutschen Hitparade. Weitere Top-Ten-Singles sind Stand Up for Your Love Rights (Platz zwei in Großbritannien und Platz zehn in Deutschland 1988) und Fine Time (Platz neun in Großbritannien 1989). Danach gelingt ihr kein Erfolg mehr.

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