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Sailor
Die britische Pop-Gruppe Sailor ist seit den 70er Jahren aktiv. 1974 haben sie ihre ersten Auftritte. Zunächst gehen sie mit Kiki Dee und Cockney Rebel auf Tour, bevor sie sich selbständig machen. Das erste Album Sailor und die Single Traffic Jam erreichen sofort Gold-Status in Holland. Die größten Hits der Band: Girls, Girls, Girls, A Glass Of Champagne, One Drink To Many und Stiletto Heels.
Die Gründungsmitglieder der Band sind - Georg Kajanus (* 09. 02. 1946 in Norwegen – vorher Georg Hultgreen, bis er den mütterlichen Namen wieder annimmt), Henry Marsh (* 08. 12. 1948), Phil Pickett (* 19. 12. 1946) und Grant Serpell (9. 12. 1944)
Die Musik ist hauptsächlich geprägt vom Klang des Nickelodeon, eines Instruments, das aussieht wie zwei Rücken an Rücken gestellte Klaviere und das die Mitglieder der Band selbst entwickelt haben. Dieses Instrument ist das Markenzeichen der Band.
Sailor streuen seinerzeit die Geschichte, sie seien die verbleibenden Bandmitglieder einer Houseband des Pariser Nightclubs „Le Matelot“, in dem sie schon als Matrosen aufgetreten sind. Der Clubbesitzer, ein gewisser Monsieur Faux, hätte damit einem Matrosen seine Dankbarkeit gezollt, weil dieser ihm einmal das Leben gerettet habe. 1970 sei der Club einem Brand zum Opfer gefallen. Diese Biografie der Band, die teilweise bis heute kursiert, ist allerdings nur eine Erfindung, mit der die Gruppe ihre Gründungsgeschichte für Presse und Fans interessanter machen will. In Wirklichkeit sind alle 4 bereits vorher Musiker in England und lernen sich durch ihre diversen musikalischen Projekte kennen.
In den 80ern ist es weitestgehend ruhig um Sailor, wohl auch weil die Band auseinanderfällt.
Sailor gelingt Anfang der 90er in Originalbesetzung ein erfolgreiches Comeback mit den Songs The Secretary und La Cumbia.

Sam The Sham & The Pharaohs

Die US-amerikanische Tex-Mex-Band Sam The Sham & The Pharaohs feiert ihre großen Erfolge in den 60er Jahren.
„Sam The Sham“ ist der Künstlername des Texaners Domingo Samudio (* 6. März 1939 in Dallas, Texas). Bereits während seiner Schulzeit singt er und vertritt seine Schule bei einer Live-Radioshow. Später lernt er Gitarre und gründet mit einigen Freunden, zu denen Trini Lopez gehört, eine High School Band.
Die Band löst sich auf, als der Kopf Andy Anderson und Lopez nach Louisiana bzw. Texas zurückgehen. Samudio und David A. Martin gründen zusammen mit Jerry Patterson und Ray Stinnett die Gruppe Sam The Sham & The Pharaohs, denen sich kurz darauf noch Butch Gibson anschließt.
Mit der zweiten Single, eine Eigenkomposition von Domingo Samudio mit dem Titel Hully Gully, erreichen sie zumindest lokalen Ruhm. Der Text, ohnehin ein Nonsens-Text, wird noch auf den Spitznamen von Sams Katze geändert und als Wooly Bully (etwa: tyrannisches Wollknäuel) wird das Lied so erfolgreich, dass das MGM-Label die Pharaohs übernimmt. Das Stück wird zum Welthit und erreicht in vielen Ländern Platz eins.
Es folgen zwei weitere Top-40-Hits mit ähnlich aussagekräftigen Titeln, nämlich Ju Ju Hand und Ring Dang Doo, bevor ihnen 1966 ein zweiter großer Hit gelingt mit einem Nonsens-Song über Rotkäppchen und den großen, bösen Wolf. Lil’ Red Riding Hood wird erneut ein Millionenseller in USA und erreicht Platz #2. International können sie allerdings an den ersten Erfolg nicht anknüpfen.

Santabarbara
Das spanische Trio Santa Barbara schafft den Sommerhit des Jahres 1973. Gegründet wird diese Formation Anfang `73 von dem Deutschen Mario Balgauer sowie den Spaniern Enrique Milian und Alberto Lopez. Die Aufnahme Charly kommt im September in den deutschen Charts auf Platz 5. Es ist allerdings die einzige internationale Platzierung.
Das Stück handelt von einer Taube, die von einem tierlieben Jungen gefunden und gepflegt wird, bis sie schließlich wieder davonfliegt.

The Scaffold
Die Liverpooler Formation The Scaffold wird 1963 von Mike McCartney (dem Bruder von Paul McCartney), dem Dichter Roger McGough und dem Komiker John Gorman gegründet. Zunächst treten sie in Clubs mit satirischen Sketchen auf. 1966 erhält das Trio einen Plattenvertrag. Die ersten beiden Singles floppen, 1967 stehen The Scaffold dann mit ihrer dritten Aufname Thank U Very Much zum ersten Mal in der Top-10. Ein Jahr später der erste und einzige Nr.1-Hit der Gruppe. Im November 1968 ist Lily The Pink Spitzenreiter in GB und im Januar 1969 in Deutschland auf Platz 5. Beteiligt an dieser Aufnahme sind u.a. Graham Nash von den Hollies, Jack Bruce und Elton John, der damals noch Reg Dwight heisst und als Büroangestellter arbeitet und sich nebenher Geld als Sessionmusiker verdient. 1974 der letzte Hit der Gruppe. Mit Liverpool Lou schafft es die Formation nocheinmal in die Top-10.
Mike ist später als Fotographerfolgreich, Roger wird Lyriker und John macht Karriere im Fernsehen.

The Searchers

Zwischen 1960 und 1963 gibt es in Liverpool und Umgebung 380 Gruppen die alle ein Ziel haben, dem tristen Alltag zu entfliehen und Erfolg zu haben. Zu ihnen gehören auch The Searchers 1961 von John McNally und Mike Pender gegründet. Zur Ur-Formation gehören neben McNally und Pender noch Tony Jackson und Norman McGarry. 1962 gibt es die erste Umbesetzung in der Gruppe. Für McGarry kommt Chris Curtis. 1962 sind die Searchers im Hamburger *Star-Club, dort werden einige Live-Mitschnitte von der Band gemacht, die auf dem Star-Club-Label veröffentlicht werden. Zurück in England erhalten sie einen Plattenvertag und sind mit der Drifters-Nummer Sweets For My Sweet im Juni 1963 Nr.1 in England. Mit Sugar And Spice folgt im gleichen Jahr der nächste Top-10-Hit. Bis 1965 können The Searchers fünf weitere Top-10-Notierungen vorweisen, von denen Needles And Pins und Don´t Throw Your Love Away 1964 Spitzenreiter werden. In den 70ern hat die Band immer wieder Platten veröffentlicht jedoch ohne grossen Erfolg. 1988 verlässt Mike Pender die Searchers und gründet Mike Pender´s Searchers. McNally, Allen, Adamson und James touren unter Seachers.

The Seekers

Keith Potger, Bruce Woodly und Athol Guy gründen 1963 in Australien das Folk-Trio Seekers. 1964 kommt als viertes Mitglied die Sängerin Judith Durham dazu. Songschreiber der Formation ist Tom Springfield, der Bruder von Dusty Springfield. Die Seekers siedeln 1964 nach England über und haben 1965 mit der von Tom Springfield geschriebenen Nummer I´ll Never Find Another You gleich einen einen Nr.1-Hit ind GB, ausserdem erreicht die Single Platz Nr.4 in den USA. Es folgen mit A World Of Our Own und The Carnival Is Over (Nr.1) 1965, Walk With Me, Morning Town Ride und Georgy Girl (1966), weitere Top-10-Notierungen. Bis 1969 halten sich die Seekers, dann fällt die Band auseinander. Keith Podger gründet 1970
The New Seekers, hält sich aber als Produzent im Hintergrund.

The Shadows
Die Köpfe der Shadows sind Hank Marvin und Bruce Welch, beide Jahrgang 1941. Lange Zeit stehen sie im Schatten von Cliff Richard, dessen Begleitband sie waren. Die ersten Plattenaufnahmen ohne Cliff machen sie unter dem Namen Drifters. Die gleichnahmige US-Band kommt dahinter und pocht auf ihre älteren Rechte. Fortan nennt sich die britische Gruppe The Shadows. 1960 haben sie mit Apache den ersten Nr.1-Hit. Bis 1979 gelingen den Shadows 15 weitere Top-10-Erfolge. Besonders Hank Marvin ist es zu verdanken, dass die Shadows aus der langen Reihe Instrumental- und Begleitgruppen hervorstechen, die Anfang der 60er den Markt erobern. Marvin ist zum Einen ein hervorragender Gitarrist, zum Anderen ein ausgezeichneter Songschreiber der nicht nur für die Shadows, sondern auch für Cliff Richard schreibt. Bruce Welch lernt über den Australischen Songautor John Farrar die Sängerin und Schauspielerin Olivia Newton-John kennen mit der er lange Jahre zusammenarbeitet.

Shirley & Company

Die amerikanische Disco-Gruppe Shirley & Company, bestehend aus Shirley Goodman (*19.06.1936 in New Orleans als Shirley Pixley), Jesus Alvarez, Walter Morris, Bernadette Randle, Seldon Powell, Jonathan Williams und Clarence Oliver, hat 1975 mit ihrem Dance-Floor-Nummer Shame, Shame, Shame einen großen Hit. Platz zwölf in den US-Dance-Charts, Nr. 3 in GB und Nr. 1 in Deutschland. Mit den Nachfolgetiteln Follow-up, und "Cry Cry Cry", kommen sie nur in die Top-100.
Die Karriere von Shirley beginnt schon 1952. Mit ihrem Partner Leonard Lee nimmt als Shirley & Lee ihren ersten Titel I´m Gone auf. Bis 1961 hat das Duo etliche Hits in den R&B und Pop-Charts. 1963 trennen sich Shirley & Lee. Shirley Goodman arbeitet mit anderen Künstlern weiter, ist zeitweilig als Backroundsängerin tätig und taucht 1974 als Shirley & Company wieder auf.

Shocking Blue

Shocking Blue wird 1967 von Robbie Van Leeuwen gegründet. Die erste Single Lucy Brown Is Back In Town, gesungen von Fred Glover, erreicht in den Niederlanden auf Anhieb die Top 5.
Auf einer Party der Rock-Band Golden Earring, die bereits ihren ersten Nummer-1-Hit in den Niederlanden hatte, tritt Mariska Veres auf. Rob Van Leeuwen, als Gast geladen, ist von Veres so begeistert, dass er seinen Sänger entlässt und Mariska engagiert. Das erste Album mit ihr sowie die Single Venus werden zum Welterfolg. Besonders in Japan und Lateinamerika wird Shocking Blue gefeiert. Ab 1972 gibt es zahlreiche Wechsel in der Besetzung, selbst Van Leeuwen steigt aus. 1975 zerbricht die Gruppe schließlich und die einzelnen Mitglieder schliessen sich anderen Bands an. Mariska Veres startet 1976 eine Solokarriere und singt mit geringerem, eher nationalen Erfolg von nun an in Deutsch und Englisch.
Van Leeuwen versucht 1979 ein Comeback der Band einzuleiten. Mit Louise wird auch ein neuer Titel aufgenommen, der allerdings nie erscheint, da das Projekt schnell wieder beendet wird. Immer mal wieder finden sich dennoch Musiker unter dem alten Namen zusammen um auf Oldie Festivals aufzutreten. Ein erneuter, ernsthafterer Versuch die Band zu beleben wird im September 1993 von Mariska Veres gestartet. Die anderen ehemaligen Mitstreiter zeigen aber kein Interesse. Van Leeuwen erlaubt Mariska jedoch den Namen Shocking Blue für ein eigenes Projekt zu verwenden und produziert auch dessen erste Single Body & Soul. Im Dezember 1993 hat die Neuformation in Utrecht ihren ersten Auftritt. Bis zum Tod von Mariska Veres am 02.12.2006 ist Shocking Blue, vor allem in Deutschland, auf vielen Oldie-Festivals vertreten.
Neben ihrem Shocking Blues-Projekt wandte sich Veres auch zahlreichen anderen musikalischen Projekten im Bereich des Blues, Pop und der Zigeunermusik zu.

Showaddywaddy

Die Rock´n Roll- und Rockabilly-Enthusiasten Dave Bartram (*23.03.1952), Bill Gask (*18.12.1948), Trevor Oakes (*09.09.1946), Russ Field (*01.09.1949, Rod Deas (*13.02.1951), Malcom Allured (*27.08.1945), Romeo Challanger (*19.05.1950) und Al James gründen 1973 in Leicestershire die Formation Showaddywaddy. Sie ziehen eine wilde, unterhaltsame Show ab und treffen mit ihren Cover-Songs aus den 50ern den Nerv der Revival-Fans. Sie treten in der britischen Talent-Show New Faces auf und erhalten daraufhin einen Plattenvertrag bei Bell-Records. Mit Hey Rock And Roll, der ersten Single, schafft die Band im Mai 1974 auf Anhieb Platz zwei in GB. Es folgen bis 1978 neun weitere Top-10-Notierungen. Die Auftritte von Showaddywaddy sorgen für volle Konzerte. Die häufig umbesetzte Band verschwindet zwar 1982 aus den Charts, aber nicht von der Bildfläche, denn sie sorgen nach wie vor auf den Oldie-Events für Stimmung und gute Laune.

Sir Douglas Quintet

Das Sir Douglas Quintet entsteht 1964 um den Texaner Doug Sahm, der seit seiner Kindheit musikalisch aktiv ist, und dessen Schulfreund Augie Meyers. Weitere Bandmitglieder sind Jack Barber (Bass), Johnny Perez (Schlagzeug) und Leon Beatty (Perkussion), der schon früh durch Frank Morin (Saxofon) ersetzt wird. Ihren Namen verdankt die Band ihrem Produzenten Huey Meaux, der sie im Zuge der sog. british Invasion mit einem britisch klingenden Namen vermarkten will, was zunächst auch funktioniert. Das Sir Douglas Quintet hat mit She’s About A Mover (1965) und The Rains Came ihre ersten Single-Hits. Eine Festnahme wegen Marihuanabesitzes auf dem Flughafen von Corpus Christi im Jahre 1966 beendet die Erfolgsgeschichte aber zunächst. Sahm löst die Band auf und zieht in die Hippi-Metropole San Francisco. Der Song She's About A Mover wird später von der Rock And Roll Hall Of Fame in die Liste der 500 Songs, die den Rock And Roll am meisten geprägt haben, aufgenommen.
Einen neuen Anlauf startet Sahm mit dem neu formierten Sir Douglas Quintet 1968 in San Francisco. Mit der Single Mendocino und der Rückkehr von Meyers und Perez in die Band kommt dann 1969 der große internationale Durchbruch. Der Song wird ein weltweiter Erfolg. In Deutschland wird er auch in seiner Schlager-Version von Michael Holm bekannt. Dynamite Woman und Nuevo Laredo sind weitere internationale Hits. Die stilistisch vielseitigen LPs der Gruppe, die sich sowohl am Psychedelic-Westcoast-Rock als auch an texanischen Country- und Bluestraditionen orientieren, bleiben allerdings in ihren Verkaufszahlen hinter den Erwartungen der Plattenfirma zurück.
Das Label Mercury verliert das Interesse an der Band und 1972 zerfällt das Sir Douglas Quintet. Eine Reunion in den 80er und 90er Jahren bringt wenig Erfolg.
Mit Doug Sahms Tod im November 1999 stirbt auch das Sir Douglas Quintet endgültig.

Sister Sledge

Gegründet wird die US-Soul-Gesangsgruppe Anfang der 70er in Philadelphia.
Die Formation besteht aus den Schwestern Kim, Debbie, Joni und Kathie Sledge.
Der Erfolg stellt sich für die vier Schwestern erst Ende der 70er ein. Mit der Aufnahme We Are Family stehen sie 1979 in den USA auf Platz eins der R&B-Charts und sind Nr. 2 in den Pop-Charts.
Mit weiteren Hits wie – He´s The Greatest Dancer und Lost In Music (1979), Got To Love Somebody (1980), All American Girls (1981) und Frankie (1985) segeln Sister Sledge voll im Trend der Disco-Welle.

Slade

Die Ursprünge von Slade gehen bis in die frühen 60er zurück. Drummer Don Powell und Bassist Dave Hill gründen die Vendors. Im Frühjahr 1966 kommt Sänger Noddy Holder zur Band und wenig später Jimmy Lea. Während zu dieser Zeit Flower Power angesagt ist, macht die Gruppe die sich inzwischen
N´Betweens nennt, harten und lauten Rock. 1969 erhält man den ersehnten Plattenvertrag bei Fontana. Die Plattenfirma stellt der Band den Ex-Animals-Bassisten Chas Chandler als Manager zur Seite. Als erste Handlung ändert er den Namen der Gruppe in Ambrose Slade, der Anfang der 70er in Slade gekürzt wird. Die erste Hit-Notierung hat die Band Mitte 1971 mit Get Down And Get With It, Platz 16 in GB. Slade entwickeln sich kleidungsmässig in Richtung Glitter-Rock und haben mit Coz I Luv You im Oktober 1971 ihren ersten Nr.1-Hit in GB. Bis 1975 steht Slade dreizehn Mal in der Top-10, davon sechs Mal auf Platz Nr.1 und ist in den 70ern die erfolgreichste Single-Group in England. 1975 lässt der Erfolg nach, aber die Formation ist Anfang der 80er zurück und hat mit My Oh My (1983) und Run Run Away (1984) wieder zwei Top-10-Hits. Kurz danach verlässt Noddy Holder die Band und wird durch Steve Whalley ersetzt und nennt sich nun Slade II. Nachdem auch Jim Lea aussteigt, sind von der Originalbesetzung nur noch die Gründungsmitglieder Dave Hill und Don Powell übrig geblieben.

Slik

Lange Zeit treten Midge Ure, Jim McGinley, Kenny Hyslop und Billy McIsaac in der britischen Provinz auf, ohne dass sich eine Plattenfirma für sie interessiert. Der Film That’s Entertainment! führt 1975 zu einer Imageänderung. Die vier Musiker taufen sich in Slik um und legen sich ein entsprechendes Outfit zu. Gestylt als US-Collegestudenten der späten 50er- und frühen 60er-Jahre mit Kurzhaarfrisuren, Baseballhemden und Turnschuhen starten sie eine kurze erfolgreiche Karriere.
Die britischen Produzenten Bill Martin und Phil Coulter, die knapp ein Jahr zuvor bereits die Bay City Rollers in die Erfolgsspur geführt haben, nehmen Slik unter Vertrag und produzieren mit ihnen Ende 1975 die Single Forever and Ever. In kurzer Zeit erreicht der Song die Nummer eins der britischen Hitparade. Der Mitte der 70er-Jahre für Mitglieder einer Popgruppe ungewöhnliche Auftritt mit kurzen Haaren erregt einiges Aufsehen.
Ein Konzert im ausverkauften Glasgower Apollo Theatre löst eine Massenhysterie aus. Die Teenagerpresse feiert Slik als die neuen Helden der Popmusik und prophezeit ihnen eine große Zukunft. Der New Musical Express, Englands führende Musikzeitschrift, schreibt über Slik: »Diese Gruppe wird im Teeny-Markt ganz schwer aufräumen«. Mit ihrem Outfit und ihrer Musik, in deren Mittelpunkt eine sakrale Orgel steht, bieten sie Abwechslung im Vergleich zu anderen Teeniebands. Ihre von der Musikpresse prophezeite Zukunft dauert jedoch nur knapp ein Jahr. Sie haben mit ihren weiteren Veröffentlichungnen nur noch mäßigen Erfolg. 1977 löst sich die Band auf. Bis auf Midge Ure treten die Mitglieder der Gruppe nicht mehr musikalisch in Erscheinung. Nach kurzen Gastspielen bei The Rich Kids und Thin Lizzy gründet Midge Ure 1978 zusammen mit Steve Strange das Projekt Visage. Zwei Jahre später schliesst er sich der New-Wave-Band Ultravox an und ersetzt John Foxx als Sänger, Gitarrist und Songschreiber.

Sly & The Family Stone

Die amerikanische Funkrock-Gruppe besteht aus: Sly Stone (* 15.03.1944 - voc/g/key), Fred Stewart (05.06.1946 - g), Rose Stone (21.03.1945 - voc/p), Jerry Martini (*01.10.1943 - sax), Cynthia Robinson (*12.01.1946 - tr.), Larry Graham (*14.08.1946 - b) und Greg Errico (*01.09.1946 - dr.). Der exentrische Bandleader Sly Stone spielt zunächst auf der High School bei den Vicanes, kommt als 16jähriger mit der Solo-Single Long Time Away in die regionalen Charts, studiert in Kalifornien Musik und bildet mit seinem Bruder Fred das Duo The Stewart Brothers. 1966 ruft er die Stoners ins Leben, aus denen ein Jahr später Sly & The Family Stone werden. Mit ihrem Mix aus Rock, Psychedelic, Soul und Funk gehören sie 1969 zu den herausragenden Acts des Woodstock-Festivals. Von 1968 bis 1971 ist die Band fünfmal in der Top-10 vetreten und spielt bis zu diesem Zeitpunkt in unveränderter Besetzung. Der despotische Führungsstil von Sly führt dananch zu etlichen Umbesetzungen und 1982 kommt dann das Aus für die Formation. 1993 werden Sly & The Family Stone in die Rock´n Roll Hall Of Fame aufgenommen.

The Small Faces

Die britische Gruppe The Small Faces wird 1965 von Steve Marriott, Jimmy Winston, Ronnie Lane und Kenny Jones gegründet. Die Start-Single Whatcha Gonna Do About It kommt 1965 in England auf Platz 13. Ende 1965 verlässt Winston die Gruppe und wird durch Ian McLagan ersetzt. Die Nachfolge-Single Sha La La La Lee ist im Frühjahr 1966 auf Platz drei in England. Es folgen mit Hey Girl, All Or Nothing (einziger Nr.1-Hit) und My Minds Eye (1966), Itchycoo Park und Tin Soldier (1967) sowie Lazy Sunday (1968) weitere Top-10-Platzierungen. Im Februar 1969 trennt sich die Band. Lane, Jones und McLagan bleiben zusammen, holen Ron Wood , sowie als Sänger Rod Stewart dazu und nennen sich nun Faces. Steve Marriott gründet mit Peter Frampton (Ex-Herd) und anderen Musikern Humble Pie. Jones geht später als Drummer zu The Who um den verstorbenen Keith Moon zu ersetzen. Steve Marriott kommt am 20.04.1991 bei einem Wohnungsbrand ums Leben und Ronnie Lane stirbt am 01.04.96 an Multipler Sclerose.

The Smoke

Das die Formation The Smoke überhaupt jemals einen Erfolg hat, verdankt sie einem Kiesgrubenbesitzer und Selfmade-Millionär, der unbedingt als Manager ins Pop-Geschäft will. In den Anfangstagen nennen sich Mick Rowley, Malcom Luker, Phil Peacock, John Lund und Geoff Gill 'The Shots'. Nachdem die erste Single floppt, steigt Peacock aus und der Rest der Band macht als Quartett unter dem dem Namen Smoke weiter. Im Februar 1967 kommt die Single My Friend Jack auf den Markt, die es in GB nur auf Platz 45 bringt, aber in Deutschland bis auf Platz zwei. Viele Briten deuten die Textzeile 'My Friend Jack Eat Sugar Lumps' als Hinweis auf LSD-Konsum. Es gibt zu dem Original wohl aus diesem Grunde eine zweite, entschärfte Version. Als keine weiteren Hits gelingen, wechselt man die Plattenfirma. Man nimmt sowohl unter Smoke, als auch unter Chords Five weitere Titel auf. Hits haben aber beide Formation nicht. Es folgen zahlreiche, personelle Wechsel in der Band, die bis in die 70er durchhält.

Smokie

Chris Norman (*25.10.1950, voc/g), Alan Silson (*21.06.1951, g), Terry Uttley (*09.06.1951, b) bilden zunächst den harten Kern der Gruppe, die sich zunächst u.a. Yen, Essence, Elisabethans nennt und mit Peter Spencer (*13.10.1948, dr) 1970 als Kindness ihre erste Single Lindy Lou herausbringen. Weitere Aufnahmen erscheinen bis 1973, dann erfolgt die Umbenennung in Smokey. Da der US-Sänger Smokey Robinson die älteren Namesrechte an Smokey anmeldet, ändert man halt den Bandnamen in Smokie. Ab 1974 arbeitet man sehr erfolgreich mit den Hit-Schreibern Chinn/Chapman zusammen. Ihre Songs machen ab 1975 das Quartett für fünf Jahre zu einer der erfolgreichsten Pop-Gruppen in Europa. Leicht eingängige Melodien und Texte sind die Grundlage für eine durchgängige Hit-Serie. 1981 trennt sich Chris Norman von Smokie und schlägt Alan Barton (Ex-Black Lace) als seinen Nachfolger vor. Chris Norman ist danach als Solist besonders in Deutschland sehr erfolgreich und bringt weiterhin neue Alben auf den Markt. Alan Barton, der Nachfolger von Chris Norman kommt am 24.03.1995 bei einem Unfall mit dem Band-Bus ums Leben, wenig später steigt auch Alan Silson aus und geht zu Micky Finn´s T-Rex. Die derzeitige Besetzung der Band: Terry Uttley (b/voc), Mike Craft (voc), Mick McConnell (g), Steve Pinnell (dr) und Martin Bullard (key) (Stand 01.2013)

Soulful Dynamics

Die Gruppe Soulful Dynamics wird Mitte der 1960er Jahre unter dem Namen Dynamic Club gegründet und stammt aus Liberia. 1969 gelangen sie nach Hamburg und haben Anfang 1970 mit dem Titel Mademoiselle Ninette ihren größten Hit. Weitere Single-Hits sind Saah-Saah-Kumba-Kumba, Birdie und Coconuts from Congoville, die auf den vorderen Plätzen der Charts vieler Rundfunk-Hitparaden landen und in den Diskotheken richtig abräumen. Mit dem Konzept „lustige Popsongs vom schwarzen Kontinent“ bringen sie noch weitere Erfolge in die deutsche Hitparade. Die Band tourt noch heute in veränderter Besetzung bei diversen Oldieveranstaltungen durch Deutschland.
Ur-Besetzung:
Ernest J.G. Clinton (*28.07.1949 – Vocal, Gitarre)
Manfred Free (*05.06.1946 – Gitarre)
Frederick A. Anderson (*31.01.1947 – Gitarre)
Molley C. Morgan (Bass, Percusion)
Benjamin Mason (*03.09.1949 - Drums)

The Spencer Davis Group

1963 gründet der ehemalige Deutschlehrer der Universität Birmingham, Spencer Davis, die Spencer Davis Group. Neben dem gebürtigen Waliser (*17.07.39, g/v), spielen Pete York (*15.08.42, d), Muff Winwood (*14.06.43, b) und sein jünger Bruder Steve Winwood (*12.05.1948 v/org/g). Stevie ist also gerade mal 14 Jahre alt, als sich die Gruppe formiert und ist mit 16 Jahren Profimusiker. Wenn man den schmächtigen Jüngling sieht, staunt man welch brilliante Bluestimme in Stevie steckt. Die Spencer Davis Group orientiert sich vorwiegend an den amerikanischen Rock´n Rollern, mit einem gehörigen Schuss R&B. Die erste Single Keep On Running ist im Februar 1966 Nr.1 in England und Nr.8 in Deutschland, da ist Steve Winwood gerade mal 17 Jahre alt. Auch die Nachfolge-Single Somebody Help Me wird im März 1966 ein Nr.1-Hit. Gimme Some Loving ebenfalls 1966 und I´m A Man 1967 kommen in die Top-10. Ende ´67 verlässt Steve Winwood die Spencer Davis Group, um mit anderen Musikern Traffic zu gründen. Die Spencer Davis Group trennt sich zunächst um sich später mit neuen Musikern wieder zu formieren.

The Spinners (auch Detroit Spinners)

Die US-amerikanische Soul-Vokalgruppe, The Spinners, die 1954 gegründet wird hat ihre größten Erfolge in den 1970ern. Um sie von der gleichnamigen britischen Band zu unterscheiden, werden sie auch The Motown Spinners oder The Detroit Spinners genannt.
Die Highschool-Freunde Billy Henderson, Henry Fambrough, Pervis Jackson, James Edwards und C. P. Spencer treten ab 1954 in ihrer Heimatgegend um Detroit als The Domingoes auf. Später gibt es diverse Umbesetzungen.
Ab 1961 nennt sich die Gruppe The Spinners. Im gleichen Jahr haben sie ihren ersten Hit mit That's What Girls Are Made For, Platz 27 der US-Pop-Charts.
Nach fünf Jahren ohne Platzierung in den Billboard Hot 100 erreichen die Spinners 1970 mit It's A Shame, geschrieben und produziert von Stevie Wonder, Platz 14. Als neuer Lead-Sänger kommt Philippé Wynne dazu.
Von dem Album The Spinners (1972), werden fünf Top-100-Singles ausgekoppelt, von denen zwei die Top-10 erreichten, I'll Be Around (Platz 3) und Could It Be I'm Falling in Love (Platz 4).
1974 hat die Gruppe mit Then Came You, einer Zusammenarbeit mit Dionne Warwick, ihre erste Nummer 1. Mit dem Weggang von Wynne 1977 läßt der Erfolg für einige Zeit nach. 1980 finden sie jedoch den Weg zurück an die Spitze mit dem Medley Working My Way Back to You/Forgive Me, Girl (Nr. 2 in den USA, Nr. 1 in GB).

Stars On 45

Als der niederländische Produzent Jaap Eggermont 1980 auf ein Bootleg mit zusammengemixten Beatles-Songs und anderen Oldies stößt, hat er die Idee eine ähnliche, offizielle Platte zu erstellen. Dabei greift er aber aus Rechtegründen nicht auf die Originale zurück und mixt sie, sondern lässt die einzelnen Hit-Stücke von niederländischen Studiomusikern möglichst originalgetreu nachsingen. Das Ganze wird auf einen einheitlichen, tanzfähigen Disco-Beat gebracht und mit dem Refrain 'The Stars On 45 Keep On Turning In Your Mind...' versehen. Das ganze Projekt wird Stars On 45 gennant, wobei 45 für Schallplatten-Single steht, die sich mit 45 Umdrehungen pro Minute dreht. Die Urversion des Medleys dauert ursprünglich knapp 16 Minuten, aber für verschiedene Formate wird es immer wieder neu aufgeteilt und zusammengestellt.

Status Quo

Die Wurzeln von Status Quo gehen zurück bis in das Jahr 1962. Zu diesem Zeitpunkt wird die Gruppe Spectors gegründet., die sich später in Traffic Jam und ab November 1967 in Status Quo umbenennt. Ab diesem Zeitpunkt beginnt auch der Erfolg für die Band. In der Besetzung Rick Parfitt, Francis Rossi, Roy Lynes, Alan Lancester und John Coghlan steht man mit Pictures Of Machtstick Men und Ice In The Sun 1968 in der Top-10. Ist diese Musik noch unter Psychedelic einzuordnen, wird die Formation danach zunehmend rockiger, braucht aber fünf Jahre bis zum nächsten Erfolg. 1973 stehen Status Quo mit Paper Plane wieder unter den ersten Zehn. 1976 kommt Ex-Herd-Keyboarder Andy Bown für Alan Lancester, der aber immer wieder auf lockerer Basis mit der Band zusammenspielt. Im Jahr 1982 geht Coghlan und wird durch Pete Kircher ersetzt. Parfitt und Rossi, die auch die meisten Hits für Status Quo schreiben, bleiben die Konstante der Formation. Bis in die späten 90er gehen die Hits und die Veröffentlichungen der Band, die Live-Auftritte über das Jahr 2008 hinaus. Von 1968 bis 1991 bringt die Band 21 Aufnahmen in die Top-10. Am 24.12.2016 stirbt Gründungsmitglied Rick Parfitt im Alter von 68 Jahren.

Steam

Die Gruppe Steam besteht aus den Studiomusikern - Garrett Scott, Dal Frashur, Paul Leka, Tom Zuke, Hank Schorz, Bill Steer, Mike Daniels und Ray Corries.
Leka ist schon vorher als Produzent u.a. für die Lemon Pipers erfolgreich.
Na Na Na Hey Kiss Him Goodbye ist altes Material aus dem Jahr 1961 und wird von Scott und Leka an einem Tag neu eingespielt und abgemischt, weil ein B-Seiten-Titel fehlt.
Man dehnt das Stück, das eigentlich nur zwei Minuten lang war, auf über vier Minuten aus. Der Grund: Die DJ´s in den Rundfunkstationen sollen es nicht spielen. Da man keinen Text hat, singt man einfach Na Na Na Hey Hey. Doch kommt es auch, wie so oft, in diesem Falle anders als man denkt. Die Plattenfirma findet es so gut, dass man eine A-Seite davon macht. Der Titel wird ein Millionseller und Nr.1 in den USA, Nr.5 in GB und Nr.9 in Deutschand. Ein weiterer Erfolg gelingt Steam jedoch nicht mehr.

Stranglers

1974 schließen sich Hugh Cornwell (*28.08.1949), Jean-Jacques Burnel (*21.02.1952) und Jet Black (26.08.1938 als Brian Duffy) im englischen Guildford als Guildford Stranglers zusammen. Der Schwede Hans Wärmling (+12.10.1995) steigt nach einem Jahr aus und wird durch Dave Greenfield ersetzt. In dieser Besetzung spielen sie bis 1990 zusammen.
Mit ihrem eigenständigen Musikstil, der am ehesten unter New Wave einzuordnen ist, aber auch Punk- und Psychedelic-Rock-Elemente enthält, erregen sie bald Aufmerksamkeit und kommen so 1976 zu einem Plattenvertrag. 1977 können sie bereits drei Singles in den britischen Top 10 platzieren, darunter No More Heroes und Peaches. Dabei provozieren sie immer wieder mit ihren Liedtexten und sonstigen Äußerungen, die oft ausländer- und frauenfeindlich zu sein scheinen. Gleichwohl sind hier eine stark überzogene Ironie bis hin zum Zynismus der eigentliche Hintergrund.
Besonderes Merkmal ist musikalisch die swingende Orgel und das Bassspiel von J. J. Burnel. Nach Streitereien und Prügeleien mit Journalisten haben sie um 1980 einen kurzzeitigen Tiefpunkt, als sie in Nizza wegen Aufwieglung zu Unruhen im Gefängnis landen und Sänger Hugh Cornwell wegen Drogenbesitzes eine Haftstrafe absitzen muss.
Das 1981er-Album La Folie enthält ihren größten Hit Golden Brown, mit dem sie erstmals auch auf dem Kontinent erfolgreich sind. Bis in die Mitte der 80er hinein haben sie zahlreiche Hits und können regelmäßig in den Charts landen, u. a. mit Liedern wie Strange Little Girl, No Mercy, Big In America und Always The Sun.

Steppenwolf
John Kay, geboren am 12.04.1944 in Tilsit/Ostpreußen als Joachim Krauledat, wandert 1958 nach Toronto, Kanada aus. Er gründet 1965 mit Michael Monarch, Goldy McJohn, John Russel Morgan und Jerry Edmonton die Formation Sparrow, die 1966 nach Kalifornien übersiedeln und sich nach einer Hermann-Hesse-Erzählung in Steppenwolf umbenennen. Mit dem Rock-Klassiker Born To Be Wild stürmt die Band 1968 die Charts. Ihr schwerfälliger, vom Blues geprägter Sound bringt Steppenwolf immerhin einen Umsatz von 42 Millionen US-Dollar. 1972 kommt es zur kurzfristigen Trennung. Mit mehrfach wechselden Musikern macht John Kay von 1973 bis Mitte der 90er weiter. Die letzte Besetzung: John Kay, Danny Johnson, Rocket Richotte, Michael Wilk und Ron Hurst.

The Sweet
Die Formation The Sweet wird 1968 von Brian Connolly (*05.10.1945 - +09.02.1997), Mick Tucker (*17.07.1947 - +14.02.2002), Steve Priest (*23.02.1948) und Frank Torpy als Sweetshop gegründet. Noch im gleichen Jahr erscheint die Single Slow Motion, die es aber nicht in die Charts schafft. 1970 verlässt Torpy die Band und wird durch Andy Scott (*30.06.1949) ersetzt. Nach dessen Beitritt ändert man den Band-Namen in The Sweet. Im Frühjahr 1971 erhält die Gruppe einen neuen Plattenvertrag und kommt mit der Chinn/Chapman-Nummer Funny Funny auf Platz fünf in Deutschland. Die Nachfolge-Single Co-Co wird Nr.2 in GB und Nr.1 in Deutschland. Sweet wird eine der erfolgreichsten Bands der 70er. Chinn/Chapman schreiben für die Glamrock-Band Hit auf Hit. Fox On The Run ist 1975 die erste A-Seiten-Nummer, die von Connolly/Tucker/Priest/Scott stammt. Bis zu diesem Zeitpunkt durften die Vier nur Titel für die B-Seiten beisteuern. Sweet trennt sich von Chinn/Chapman und geht musikalisch eigene Wege. Anfang 1979 verlässt der charismatische Sänger Brian Connolly die Band und gründet seine eigene Formation BC-Sweet. Damit läßt auch der Erfolg von The Sweet nach. Heute gibt es zwei Formationen von The Sweet. Einmal die Band mit Andy Scott und seit 2008 tourt auch Gründungsmitglied Steve Priest mit seiner Formation durch die USA und Kanada.

The Swinging Blue Jeans

Mitte 1958 wird in Liverpool die Gruppe The Bluegenes gegründet, die in den Anfangstagen Skiffle, dann aber sehr schnell Rock´n Roll spielt. Anfang 1961 spielen Ray Dennis, Ralph Ellis, Les Braid und Norman Kuhlke im Liverpooler Cavern-Club und sie sind es auch die in besagtem Club eine neue Band ankündigen: die Beatles. 1963 Umbennung in Swinging Blue Jeans unterschreiben sie einen Plattenvertrag bei EMI. Ende des Jahres 1963 kommt der Kultsong Hippy Hippy Shake auf Platz 2 in den UK-Charts. Mit You´re Not Good hat die Band 1964 einen zweiten Top-10-Hit. Zwei Jahre später die letzte Chartnotierung, danach verlässt Ellis die Gruppe und wird durch Terry Sylvester ersetzt, der Mitte 1968 dann aber die Swinging Blue Jeans Richtung Hollies verlässt. Die Band trennt sich und kommt ab 1973 für gelegentliche Reunions immer wieder zusammen.



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