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SStg. Barry Sadler
Der Berufssoldat und Vietnam-Veteran Staff Sergant Barry Sadler setzt seine bei den Green Berets gemachten Erfahrungen in der Musik um.
Geboren wird er am 01.11.1940 in Carlsbad, New Mexico.
Barry fängt früh an, patriotische Songs über das Leben in der Armee zu schreiben. Eins davon ist ein Lied über seine Einheit, die Green Berets, die sich durch ihre Härte und Brutalität in Vietnam einen gewissen Ruf geschaffen hat. Das Lied wird von Sadler aufgenommen und an Truppenmitglieder verteilt. Eine Plattenfirma wird auf ihn aufmerksam und produziert eine professionelle Aufnahme mit dem Titel The Ballad of the Green Berets. Als die Single im Februar 1966 veröffentlicht wird, entwickelt sie sich in kurzer Zeit zum absoluten Spitzenhit und wird innerhalb von nur vierzehn Tagen über eine Million Mal verkauft. Der Song ist 1966 insgesamt 5 Wochen lang die Nr. 1 in den USA. Außerdem ist er 1968 Titelmelodie von John Waynes Vietnam-Epos The Green Berets.
Barry verlässt kurz nach dem musikalischen Erfolg die Armee, findet aber nur sehr mühsam in das Privatleben zurück. Weitere Hits gelingen ihm nicht und er beginnt zu schreiben.
1978 erschießt er im Streit einen Mann, was ihm eine mehrjährige Gefängnisstrafe einbringt.
In den 1980er Jahren arbeitet er als militärischer Ausbilder in Guatemala. Dort erhält er 1988 einen Kopfschuss, wobei bis heute ungeklärt ist, ob es ein geplanter Anschlag, ein Selbstmordversuch, ein Unfall mit der eigenen Waffe oder lediglich ein ganz gewöhnlicher Überfall ist. Er wird in ein US-Hospital ausgeflogen und liegt dort im Koma bis zu seinem Tod am 08.09.1989.

Carlos Santana
Der mexikanische Musiker und Gitarrist Carlos Santana hat die Rockmusik durch seinen Latin-Rock nachhaltig beeinflusst.
Schon früh lernt er durch seinen Vater das Geigenspiel, wechselt aber Mitte der 50er mit dem Aufkommen des Rock´n Roll zur Gitarre.
Anfang der 60er zieht Carlos Santana nach San Francisco und gründet 1966 mit Gregg Rolie, Gus Rodriguez, Michael Carabello und Danny Haro die Santana Blues Band. Mit einer Mischung aus Rock´n Roll, Blues und lateinamerikanischen Rhythmen kreieren sie damit den Latin-Rock.
1969 nehmen Santana ihre erste LP auf, auf denen auch die Singles Jingo und Evil Ways enthalten sind. Inzwischen zum Sextett angewachsen, wird die Band durch ihren Auftritt beim legendären Woodstock-Festival weltweit bekannt.
Abraxas, das zweite Album das 1970 erscheint, ist der endgültige Durchbruch. Es enthält auch die Klassiker Samba Pa Ti, Oye Como Va und Black Magic Woman. Alle drei Titel erreichen die Top-10 und von dem Album werden über 4 Millionen Exemplare verkauft.
In den 70ern produziert Santana weitere hervorragende Alben und liefert viel beachtete Konzerte ab.
1999 gelingt Carlos Santana mit seiner Band ein Comeback: Das Album Supernatural wird weltweit ein kommerzieller Erfolg und stellt bei der Grammy Verleihung 2000 mit neun Auszeichnungen einen neuen Rekord auf. Neben den Grammys erhält Carlos Santana als Bandleader und Solokünstler zahlreiche weitere Musikpreise. Seither ist er wieder in aller Munde. Auf Supernatural wirkten unter anderem Rob Thomas (Matchbox Twenty), Wyclef Jean, Eagle-Eye Cherry, Lauryn Hill, Dave Matthews und Eric Clapton mit.
Es folgt 2002 das Album Shaman, auf dem P.O.D., Seal, Dido und Michelle Branch als Gastmusiker zu hören sind.

Peter Sarstedt
Peter Sarstedt, geboren am 10.12.1942, spielt zunächst Gitarre in den Begleitband seines älteren Bruders, der als Eden Kane am Anfang der 60er großen Erfolg hat. Ende der 60er versucht sich Peter selbst als Solist und hat mit der von ihm geschriebenen Nummer Where Do You Go To My Loveley 1969 einen Millionseller. Die Mixtur aus Folk- und Popmusik wird Nr.1 in GB und Nr.9 in Deutschland. Die Nachfolgesingle Frozen Orange Juice wird Nr. 10 in GB. Seine wohl beste Aufnahme Beirut wird leider kein kommerzieller Erfolg. Danach gelingt Peter Sarstedt kein Hit mehr. Mit seinen Brüdern Richard und Robin versucht er sich 1973 als Sarstedt Brothers, aber auch das ohne großen Erfolg. Am 08. Januar 2017 stirbt Sarstedt 75-jährig an progressiver supranukleärer Blickparese.

Leo Sayer
Leo Sayer wird am 21.05.1948 in Shoreham-by-Sea, Sussex, GB als Gerard Hugh Sayer geboren. Der Sänger und Songautor arbeitet ab 1968 zunächst als Illustrator singt abends in Bluesgruppen und zieht wie viele Sänger seiner Generation als Straßenmusiker durch London. 1972 wird er Mitglied bei den Patches und bildet im Jahr darauf mit Dave Courtney ein Songautorenteam, das für die meisten Titel von Roger Daltry´s (The Who) Debütalbum verantwortlich zeichnet. Im August 1973 bringt Leo Sayer seine erste Single mit dem Titel Why Is Everbody Going Home auf den Markt. In der Maske des traurigen Clowns gelingt ihm im gleichen Jahr sein erster Top-10-Hit. Mit The Show Must Go On ist er in GB und Deutschland unter den ersten zehn. In den USA ist die Formation Three Dog Night mit dem Titel erfolgreich. Später tritt der Künstler mit Löwenmähne und Gatsby-Klamotten auf und hat mit seinen traurigen Balladen besonders beim weiblichen Publikum viel Erfolg. In den 90ern covert der extrovertierte Sänger Muscical-Songs und Filmmusiken.

Tony Sheridan
Am 20.05.1940 wird Tony Sheridan als Anthony Esmond Sheridan McGinnity geboren. Er beginnt Ende der 50er als Skiffle-Musiker, spielt für die britischen Stars wie - Marty Wilde (Vater von Kim Wilde), Conway Twitty, Gene Vincent - und viele andere. Tony Sheridan erkennt Anfang der 60er als einer der ersten, dass britische Musiker in Hamburg auf der Reeperbahn ihr Geld verdienen können. Er tritt u.a. mit den Beat Brothers (die später ihren Namen in Beatles ändern) auf und spielt mit ihnen 1961 den Titel My Bonnie ein und belegt damit in den deutschen Charts Platz 32. Am 16. Februar 2013 stirbt der Miterfinder des Beats nach langer, schwerer Krankheit in Hamburg.

Screaming Lord Sutch

Er gehört zu den verrückten Typen der 60er - Screaming Lord Sutch - geboren am 10.11.1940 in Middlesex als David Edward Sutch. Inspiriert von der US-amerikanischen Blueslegende Screamin´ Jay Hawkins, ändert er seinen Namen legal in Screaming Lord Sutch, 3rd Earl Of Harrow, obwohl er keinerlei Verbindungen zum britischen Adel aufweist. Er tritt mit Leopardenfell und Axt auf und baut Horrorelemente in seine Show ein, die sich aber schnell abnutzen. Immerhin gilt Sutch als Wegbegleiter für spätere Schockrocker wie Alice Cooper. Folgerichtig heißt sein erster Top-10-Hit Jack The Ripper (1965) , es bleibt allerdings auch sein einziger. Am 16.07.1999 begeht der manisch depressive David Sutch, ein Jahr nach dem Tod seiner Mutter, Selbstmord.

John Sebastian

John B. Sebastian (* 17. März 1944 im New Yorker Stadtteil Greenwich Village) ist Rockmusiker, Songschreiber und Mundharmonikaspieler. Außerdem ist der Gründer der Pop-Band The Lovin’ Spoonful.
Sebastian wächst in einem musikalischen Umfeld auf und spielt in Bands wie den Even Dozen Jug Band und den Mugwumps; aus letzteren entstehen The Lovin’ Spoonful und The Mamas & The Papas.
1969 tritt Sebastian beim Woodstock-Festival auf. Der Legende nach ist er durch Drogeneinfluss dermaßen abwesend, dass sein kurzer Auftritt mit einer Art Rap, die infolge seines psychedelischen Zustands beinahe eine Parodie einer Hippie-Unterhaltung darstellt. Von der Menge wird es begeistert angenommen. Bevor er die Bühne verlässt, weist er die Menge an, „einfach jeden um sich herum zu lieben und auf dem Heimweg ein wenig Müll mitzunehmen“.
Weitere Auftritte beim Atlanta Pop Festival, dem 70er Isle of Wight Festival und dem Festival of Life folgen. 1976 hat Sebastian einen Nummer-Eins-Hit mit dem Titelsong zur Fernsehserie „Welcome Back, Kotter“.

Neil Sedaka

Der US-amerikanische Sänger und Songwriter Neil Sedaka schreibt die Musik zu mehr als 1.000 Songs und reiht zu Beginn der 60er Jahre Hit an Hit. Der am 13.03.1939 in Brooklyn, New York geborene Künstler lernt als Jugendlicher Klavier. Später studiert er am Juilliard-Konservatorium und arbeitet bei einem Klassik-Radiosender. Zunächst experimentiert er auch mit Doowop und Rock’n’Roll und ist bei frühen Aufnahmen der Tokens dabei.
Seinen ersten Erfolg als Komponist hat er mit dem Song Stupid Cupid. Das Stück wird 1958 für Connie Francis ein großer Hit. Neil Sedaka erhält anschließend einen Vertrag als Solokünstler bei RCA. Breaking Up Is Hard To Do ist 1962 sein erster Nummer-Eins-Hit. Er schreibt und singt Oh! Carol, Standing On The Inside, Stairway To Heaven, Calendar Girl, Little Devil, Happy Birthday Sweet Sixteen und Next Door To An Angel. 1963 endet die Hitserie.
In den 70er Jahren gelingt ihm, unterstützt von Elton John, ein Comeback in Großbritannien. 1974 springt er mit Laughter In The Rain auf Platz eins der dortigen Hitparade. Der für Captain & Tennille geschriebene Song Love Will Keep Us Together gewinnt einen Grammy.
Zusammen mit Howard Greenfield schreibt Sedaka den Song Is This the Way to Amarillo?, der von ihm selbst interpretiert nur Platz 44 in den USA erreicht, aber 1972 für Tony Christie ein Nummer-1-Hit in Deutschland wird. Auch der Liedtext zu Ring Ring von ABBA stammt aus der Feder von Neil Sedaka. Mit seiner Tochter Dara kommt er 1980 mit dem Titel Should’ve Never Let You Go in die Top 10 der USA.

Bob Seger

Bob Seger, (geboren als Robert Clark Seger am 6. Mai 1945 in Detroit, Michigan) ist ein populärer, US-amerikanischer Rockmusiker der 70er und 80er Jahre, der bis heute eine einflussreiche Person der Rockszene geblieben ist.
Seger ist bereits mit fünfzehn Jahren Mitglied der Band The Decibels und schreibt schon im Alter von sechzehn Jahren sein erstes Stück The Lonely One.
Bis 1968 hat er bereits fünf Top Ten-Singles auf Detroits Musikmarkt und der Titelsong des Albums Ramblin’ Gamblin’ Man erreicht national Platz 17 der Single-Charts. In Detroit verkauft er in jener Zeit bereits mehr Platten als die Beatles und tritt an drei Abenden in der Woche mit seiner Band in Bars und Clubs auf.
Nachdem er 1969 ein Jahr pausiert, mit dem Vorhaben seinen College-Abschluss zu Ende zu bringen, erreicht Bob Seger im Jahr 1976 mit seinen Alben Live Bullet und Night Moves enormen Erfolg auf nationaler Ebene. Nachdem diese beiden Alben mit Platin ausgezeichnet werden, setzt Seger seinen Erfolg in den nächsten zwanzig Jahren mit sieben Top-Ten-Platin-Alben fort.
Segers größte Hits (beispielsweise: Fire Lake, Against the Wind, You’ll Accomp’ny Me) sind Balladen. Er selbst sagt, dass man mit Balladen vielfach größeren Ausdruck vermitteln kann, als durch Rock: „Writing rock is too limiting. I have ten times as much freedom writing ballads.“

Percy Sledge

Geboren wird der amerikanische R&B- und Soul-Sänger Percy Sledge am * 25. 11. 1941 in Leighton, Alabama.
Der schwarze Sänger feiert vor allem in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre Erfolge mit emotionalen Liebesballaden zwischen Country und Soul.
Sein größter internationaler Hit, When a Man Loves a Woman (1966), wird 1999 in die Grammy Hall of Fame aufgenommen.
Percy Sledge arbeitet in seiner Jugend auf den Feldern von Leighton, später dann als Krankenpfleger im Colbert County Hospital in Sheffield. Mitte der 1960er ist er an den Wochenenden mit seiner Gruppe Esquires Combo im Südosten der USA unterwegs und arbeitet die Woche über im Hospital. Ein früherer Patient stellt Percy seinen Freund den Musikproduzenten Quin Ivy vor, der Sledge nach einer Probeaufnahme einen Schallplattenvertrag gibt.
Percys sanfte und eindringliche Stimme eignet sich perfekt für eine Serie von Soulballaden, die von Ivy und Marlin Greene produziert werden.
When A Man Loves A Woman ist seine erste Aufnahme, und sie wird nicht nur ein internationaler Hit, sondern auch die erste Goldene Schallplatte für Atlantic Records. Diese großartige Soulhymne ist der Grundstein für die Karriere des Sängers, und Titel wie Warm And Tender Love, Take Time To Know Her und Cover Me festigen seinen Ruhm. Percy Sledge stirbt am 14. April 2015

Alvin Stardust

Alvin Stardust, eigentlich als Bernard William Jewry 1942 in Muswell Hill, London geboren, ist als Rockmusiker und Schauspieler bekannt.
Schon als vierjähriger Junge begeistert er sich für Pantomime und in den 60er Jahren gründet Alvin die Gruppe Shane Fenton & The Fentones, die im Juni 1962 mit der Single Cindy’s Birthday einen Top20-Hit in der britischen Hitparade verzeichnen kann.
1965 wechselt Alvin Stardust ins Management und kümmert sich um Interpreten wie Lulu oder The Hollies. Anfang der 70er Jahre trifft er auf den Produzenten Peter Shelley. Er gibt sich den Künstlernamen Alvin Stardust und ist von 1973 bis 1975 einer der populärsten Stars der Glam-Rock-Szene. Das schwarze Lederoutfit übernimmt er von Dave Berry. Sechs Lieder, die von Peter Shelley geschrieben werden, können sich in der britischen Top 20 platzieren. In den 80er Jahren kann Alvin drei weitere Hits verbuchen, darunter Pretend (1981, geschrieben von Nat King Cole) und die von Mike Batt geschriebene Hommage I Feel Like Buddy Holly (1984).
Alvin Stardust wirkt als Schauspieler in den Musicalaufführungen von Godspell und Tschitti Tschitti Bäng Bäng mit. Zudem hat er Nebenrollen in einigen britischen Fernsehserien. Er stirbt am 23. Oktober 2014 an einer Krebs-Erkrankung

Edwin Starr

Aufgewachsen ist Charles Hatcher, so der richtige Name von Edwin Starr, in Cleveland Ohio. Geboren wird er am 21.01.1942 in Nashville, Tennessee. Seine Gesangskarriere beginnt er 1957 mit seiner Band The Future Tones, einer Doo Wop-Band. Mitte der 60er nimmt er dann unter seinem Künstlernamen Edwin Starr eigene Platten für das Detroiter Plattenlabel Ric-Tic auf, das ab 1968 zu Motown gehören sollte.
Sein erster Erfolg ist der Song Agent Double-O-Soul im Jahr 1965 (eine Anspielung auf Agent 007 und den James-Bond-Hype zu dieser Zeit). Das Stück erreicht die US-Top-20. Mit Stop Her On Sight (S.O.S.) wird er im Jahr darauf international bekannt. Weitere Hits folgen und mit dem Wechsel zu Motown kommt 1969 sein nächster großer Erfolg zustande. Mit 25 Miles stößt er bis auf Platz 6 der Pop-Charts vor.
Der größte Erfolg soll aber erst noch folgen. 1970 bekommt Edwin Starr die Gelegenheit, den Song War von den Temptations zu übernehmen und als Single zu veröffentlichen, weil das Antikriegslied nicht zu zum Image der Band passt. Bis Mitte der 70er veröffentlicht er weiter Singles, die aber allesamt nicht an den Erfolg anknüpfen können.
Erst Ende der 70er kehrt er , mittlerweile in England zu Hause, in die Charts zurück. Voll im Trend des Disco-Soul gelingt Edwin Starr mit dem Song Contact einen Nummer-6-Hit in GB und in den USA erobert er in den Dance-Charts die Spitzenposition. Auch mit der Nachfolge-Single H.A.P.P.Y. Radio kann er einen ähnlichen Erfolg feiern.
Die 80er hindurch veröffentlicht der Sänger weiterhin Singles, ein großer Hit ist aber nicht mehr darunter.
Am 03.04.2003 verstirbt Edwin Starr 2003 an den Folgen eines Herzanfalls - im Alter von 61 Jahren. Sein letzter Auftritt war eine Woche zuvor bei der Porsche Oldie Night in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle.

Stars On 45

Als der niederländische Produzent Jaap Eggermont (Gründungsmitglied und Ex-Drummer von Golden Earring) 1980 auf ein Bootleg mit zusammengemixten Beatles-Liedern und anderen Oldies stößt, hat er die Idee, eine ähnliche, offizielle Platte zu erstellen.
Dabei greift er aber aus rechtlichen Gründen nicht auf die Originale zurück und mixt sie, sondern lässt die einzelnen Hitstücke von niederländischen Studiomusikern möglichst originalgetreu nachsingen. Das Ganze wird auf einen einheitlichen, tanzfähigen Disco-Beat gebracht und mit dem Refrain "The Stars On 45 Keep On Turning In Your Mind..." versehen. Das ganze Projekt wird Stars On 45 genannt, wobei die 45 für die Schallplatten-Single steht, die 45 Umdrehungen pro Minute hat. Die Urversion des Medleys dauert 16 Minuten, wird aber für verschiedene Formate immer wieder neu aufgeteilt.
Man kann Jaap Eggermont also getrost als Vater Hit-Medleys bezeichnen.

Cat Stevens

Schon in jungen Jahren interessiert sich Cat Stevens für Musik. Er wird am 21.07.1947 als Sohn eines Griechen und einer Schwedin als Stephen Demetri Georgiou in London geboren. 1966 hat Cat mit I Love My Dog seine erste Hitnotierung. 1967 folgen mit Matthew And Son und I´m Gonna Get Me A Gun seine ersten Top-10-Hits. Auch als Songschreiber hat er Erfolg. Die Aufnahmen First Cut Is The Depest für P.P. Arnold und Here Comes My Baby für die Tremeloes werden zu Hits. Dann ist der Sänger für drei Jahre außer Gefecht, Cat hat Tuberkulose, kommt aber wieder zurück und das sehr erfolgreich. Lady D´Arbanville kommt 1970 in GB in die Top-10 und Wild World ist im Frühjahr 1971 in den Top-20. Vier weitere Top-10-Notierungen folgen bis 1974, darunter sein großer Hit Morning Has Broken. 1979 steigt Cat Stevens aus dem Plattengeschäft aus – er ist inzwischen zum Islam konvertiert. Was diesen Wechsel vom Popsänger zu Yusuf Islam wie er sich jetzt nennt, bewirkt hat, wird nie so richtig bekannt. 2006 greift der Sänger erstmals nach etlichen Jahren wieder zur Gitarre.

Ray Stevens

Ray Stevens (* 24. Januar 1939 als Ray Ragsdale in Clarkdale, Georgia, USA) feiert in den 60er und 70er Jahren vorwiegend mit Ulk-Nummern große Erfolge in den USA und in Europa.
In Deutschland wird er insbesondere mit dem Song The Streak bekannt, mit dem er 1974 Bezug nimmt auf die damals schwer in Mode kommenden Flitzer. Weitere kommerzielle Erfolge sind Everything Is Beautiful und Misty.
Seine Karriere beginnt bereits 1956 als Discjockey. Den ersten Erfolg hat er dann 1961. Er fabriziert den Song mit dem längsten Namen, der jemals in den US-Charts gelistet wurde: Jeremiah Peabody’s Poly-Unsaturated Quick Dissolving Fast Acting Pleasant Tasting Green And Purple Pills („Jeremiah Peabody’s mehrfach ungesättigte, schnell lösliche, schnell wirksame, wohlschmeckende grüne und violette Pillen“) und erreicht damit immerhin Platz 35. Von da an gelingen einige Millionseller. Später taucht er auch immer wieder in den Country-Hitparaden in den USA auf.

Shakin´ Stevens

Der walisische Rock´n Roll-Sänger Shakin’ Stevens wird am 4. März 1948 in Ely, Cardiff, als Michael Barratt geboren.
In den 60er Jahren tritt er mit seiner Band als Shakin’ Stevens & The Sunsets auf. 1969 ist die Formation im Vorprogramm der Rolling Stones. Im Jahr 1972 werden sie vom New Musical Express zur besten Live-Band des Jahres gewählt. Allerdings fällt die Gruppe 1976 auseinander und Stevens macht solo weiter.
In einem Elvis-Musical im Londoner West End spielt Stevens 19 Monate lang die Hauptrolle. Danach singt er in einer auch international gesendeten Fernsehserie über die Musik der 50er und frühen 60er. Sein Management übernimmt ab dieser Zeit die resolute Freya Miller, die in Anlehnung an Elvis’ Manager „Colonel Parker“ Major Miller genannt wird.
Ab 1980 ist es dann die Rockabilly-Musik dieser Zeit, die Shakin´ Stevens in die Charts bringt. Mit zahlreichen Coverversionen ist „Shaky“, wie er seit seinem ersten Album gleichen Namens auch genannt wird, jahrelang nicht nur in den britischen Charts, sondern auch auf dem Kontinent erfolgreich. Neben Kim Wilde und Adam Ant zählt er zu den Teenie-Idolen Anfang der 80er. Mit vier Nummer-Eins-Hits und über 35 Charttiteln in Großbritannien ist er einer erfolgreichsten Solo-Sänger überhaupt. Einer seiner größten Hits ist das selbstgeschriebene Lied Oh Julie (1982).

Rod Stewart
Der britische Rock- und Popsänger Rod Stewart wird am 10. Januar 1945 in Highgate/London geboren
Ursprünglich will Rod Stewart Fußball-Profi werden und ist Fan der schottischen Nationalmannschaft, sowie von Celtic Glasgow.
Stewart singt während der 60er Jahre in verschiedenen Formationen u.a. bei Steampacket, der Jeff Beck Group und ab 1969 bei den Faces (Ex-Small Faces). Sein Markenzeichen ist die samtig raue Stimme.
Ab 1971 kann Rod sich als Solokünstler etablieren.
Mit seinem von Gavin Sutherland übernommenen Titel Sailing, der sich 1975 für 17 Wochen in den bundesdeutschen Charts hält, schafft Stewart auch in Deutschland den Durchbruch.
1983 wird der Titel Baby Jane Nummer eins in Deutschland und erhält eine Goldene Schallplatte. Die von Trevor Horn produzierte Version Stewarts von Downtown Train beschert dem Verfasser des Stücks, Tom Waits, 1990 Tantiemen-Einnahmen, die dieser mit dem Original nicht annähernd erzielt..
1999 erkrankt Rod Stewart an Schilddrüsenkrebs, den er im Juli 2000 operieren lassen muss. Die Operation droht, seine berühmte und charakteristische „Reibeisenstimme“ zu zerstören. Stewart muss nach der Krebstherapie das Singen wieder erlernen. Seit der Krebserkrankung engagiert sich Stewart in der „City Of Hope Foundation“, welche die Krebsforschung unterstützt.




T - Z

R. Dean Taylor
Der kanadische Sänger R. Dean Tyalor (*1939 in Toronto) beginnt seine Karriere als Sessionmusiker bei dem Platten-Lable Tamla-Mowton. Er wirkt auf vielen Platten der Supremes und Four Tops mit. Als Mowton sich entschließt ein Label einzurichten, auf dem auch weiße Interpreten ihre Titel veröffentlichen können, bekommt auch R. Dean seine Chance. Bereits 1960 hat er seine erste Platten eingespielt, allerdings ohne Erfolg. Mitte 1968 hat der Sänger mit Gotta See Jane seinen ersten Hit, allerdings nicht in den USA sondern in GB. Seine erste Top-10-Notierung gelingt R. Dean Taylor 1970 mit Indiana Wants Me, im Herbst 1970 Nr. 5 in den USA und April 1971 auf Platz zwei in GB. Mit There´s A Ghost in My House gelingt ihm Mai 1974 noch einmal ein Top-10-Hit in England. Danach wird es ruhig um ihn.

Johnny Tillotson

* 20 April 1939 in Jacksonville, Florida, USA
Mitte der 1940er-Jahre macht Country- und Pop-Sänger Johnny Tillotson, der in Florida aufwächst, erste Radio-Aufnahmen und tritt mit 9 Jahren in Show „Young Folk Revue“ auf.
1958 folgt sein erster Plattenvertrag (mit Cadence Records, dem Label der Everly Brothers) und hat mit „Well I'm Your Man“ seinen ersten Hit in den USA. Insgesamt bringt er dort bis 1966 25 Singles in die Top 100, davon 14 in die Top 40. Er feiert zudem Erfolge in den Country Charts.
Sein weltweiter Durchbruch ist gleichzeitig sein größter Hit. 1960 ist sein Titel „Poetry In Motion“ Nr. 1 in GB und Nr. 2 in den USA. In Deutschland erreicht die Aufnahme immerhin die Top-40.
Mit „You Can Never Stop Me Loving You“, das zeitgleich in der deutschen Version von Bernd Spier unter dem Titel „Das kannst du mir nicht verbieten“ ein Nummer-eins-Hit, erreicht er Platz 21 der deutschen Charts.
1965 endet seine Chart-Karriere im Popbereich, als Sänger und auch als Songschreiber folgen noch kleinere Hits in den Country-Charts.

Paul da Vinci

Paul da Vinci, 1951 als Paul Leonard Brewer geboren, ist bekannt als die Stimme der Rubettes-Nummer „Sugar Baby Love“ und singt über dreieinhalb Oktave. Über 12-Millionen Singles werden von dem Nr.1-Hit verkauft. Der ehemalige Session-Sänger und Studiomusiker Paul entscheidet sich allerdings für eine Solo-Karriere, noch bevor Sugar Baby Love zum Hit wird.
Seine erste Solo-Single Your Baby Ain´t Your Baby Anymore erreicht noch die Top-10 der Charts, Nachfolge-Aufnahmen aber floppen.
Er ist in der Folgezeit auf Alben von Ringo Starr, Gary Moore, Elton John und vielen anderen als Backround-Sänger zu hören.
Er ist in Musicals zu hören und zu sehen und ist von 2003 bis 2006 die Lead-Stimme in der Rubettes-Formation von Keyboarder Bill Hurd.
Inzwischen versucht er wieder als Solist Erfolg zu haben.

John Waite

Der englische Popsänger John Waite (*04.06.1952 in Lancaster) startet seine Solokarriere mit seinem Album Ignition, das 1982 erscheint und die Hit-Single Change enthält. Sein nächstes Album, No Brakes, macht ihn auch international bekannt. Es enthält den Hit Missing You, der auf Platz 1 der US-Charts kommt.
John Waite ist auch Leadsänger und Bass-Spieler der Band The Babys sowie Leadsänger von Bad English.

Scott Walker

Scott Walker wird 1964 Sänger und Bassist für die Walker Brothers, die es bis 1967 auf etliche Top10-Notierungen in GB bringen. Nach der Trennung des Trios macht Scott als Solist Platten. Seine erste Solo-Aufnahme ist 1967 eine Cover-Version der Jaques-Brel-Nummer Jackie. Mit dem vom Ehepaar Hatch/Trent geschriebenen Stück Joanna hat Scott Walker 1968 seinen einzigen Top-10-Hit.

Keith West

Der Sänger Keith West (*06.12.1943 in Dagenham, Essex als Keith Hopkins), ist zunächst Lead-Sänger der Formation The In Crowd, die sich später in Tomorrow umtauft. Noch während er Mitglied dieser Gruppe ist, veröffentlicht er 1967 seine erste Solo-Single. Aus einer Teenager-Oper, die erst in den späten 90ern fertiggestellt wird, weil 1967 das Geld ausgeht, singt Keith den Titelsong Excerpt From A Teenage Opera und macht damit das große Geld. Die Aufnahme steht in GB und Deutschland jeweils auf Platz zwei. Im gleichen Jahr erreicht die Nachfolge-Single Sam die Top-40. 1968 löst sich die Formation Tomorrow auf und Keith West zieht sich bis 1973 aus dem Musikgeschäft zurück, bringt danach wieder Platten auf den Markt und gründet mit dem ehemaligen Animals-Gitarristen John Weider die Formation Moonrider.
Die Band Nazareth veröffentlicht 1975 den Song My White Bicycle, ein Lied, das Keith West bereits 1966 für „Tomorrow“ komponiert hat.
Keith West ist später noch als Produzent und Aufnahmeingenieur tätig, hauptsächlich in der Werbebranche. Sein Excerpt from a Teenage Opera zählt heute zu den klassischen One-Hit-Wondern.

Barry White

Barry Eugene White (* 12. September 1944 in Galveston, Texas als Barry Eugene Carter, † 4. Juli 2003 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Soulsänger und Musikproduzent. Erst später nimmt er mit White den Namen des Vaters an.
Seine Karriere beginnt, als er mit elf Jahren Jesse Belvin am Klavier begleitet. Es entsteht der Song „Goodnight My Love“. Dies hat er zum Teil seiner Mutter zu verdanken, die ihm tatkräftig als Klavierlehrerin zur Seite steht. Mit siebzehn Jahren wird er verhaftet, als er als Mitglied einer Bande Autoreifen stiehlt, und sitzt eine Haftstrafe von fünf Monaten ab.
Anfang der 60er Jahre wird er unter dem Namen „Berry Lee“ bekannt, unter anderem als Mitglied der Bands „The Upfronts“, „The Majestics“ und „The Atlantics“. Größere Erfolge kann er jedoch mit seiner selbst gegründeten weiblichen Gesanggruppe Love Unlimited verbuchen. White schreibt die Songs und die Arrangements und produziert alle Stücke im Alleingang. Eine der Sängerinnen, Glodean James, heiratet er später. Der größte Erfolg der Gruppe ist Walkin’ In The Rain With The One I Love. Auch der nachfolgende Song From A Girl’s Point Of View ist ein Erfolg. Er verkauft sich über eine Million mal und bringt den Durchbruch für White und Love Unlimited. Unter dem Namen Love Unlimited Orchestra veröffentlicht Barry White Alben mit Instrumentaltiteln. Der größte Erfolg dieser im Phillysound eingespielten Easy-Listening-Stücke ist 1973 das „Love’s Theme“. 1973 erscheint mit „I’ve Got So Much To Give“ auch das erste Album unter dem Namen Barry White. Seine größten Erfolge hat er bis 1976, mit Hits wie: „I’m Gonna Love You Just a Little More Baby“, „Never, Never Gonna Give You Up“ (1973), „Can’t Get Enough of Your Love, Babe“, „You’re the First, the Last, My Everything“ (1974), „What Am I Gonna Do With You“ (1975), „Let the Music Play“ (1976) oder „Your Sweetness is My Weakness“ (1978). Noch Anfang der 80er Jahre hat er eine große Fangemeinschaft, doch wirkliche Hits bleiben aus. 1994 gelingt ihm mit „Practice What You Preach“ ein Comeback. Er nutzt den zweiten Ruhm und geht 1999 wieder auf Welttournee. In Europa singt er unter anderem in Paris und Frankfurt in ausverkauften Häusern. Barry White ist einer der Väter des sogenannten Phillysound obwohl er nicht aus Philadelphia stammt.
White erhält mehr als 100 Goldene Schallplatten und verkauft weltweit mehr als 100 Millionen Platten. Im Jahr 2000 wird er für sein Album „Staying Power“ mit zwei Grammys ausgezeichnet.
Am 4. Juli 2003 stirbt Barry White im Alter von 58 Jahren in Los Angeles an einem Nierenversagen, nachdem der an Diabetes leidende Dialysepatient monatelang vergeblich auf eine Spenderniere gewartet hat.

Tony Joe White

Mit seinen ersten Bands, Tony & The Mojos bzw. Tony & The Twilights, stellt sich kein Erfolg ein. So beschließt Tony Joe White (geboren am 23. Juli 1943 in Oak Grove, Louisiana) eine Solokarriere zu starten.
Angeregt durch das auf einem tragischen Vorfall beruhende Ode To Billie Joe von Bobbie Gentry, einem Nr.-1-Hit von 1967, beschließt er, ebenfalls etwas Authentisches aus seiner Heimat zu schreiben. So entstehen noch im selben Jahr Polk Salad Annie und Rainy Night in Georgia.
Im Sommer 1968 wird er zunächst in Frankreich mit seinem Titel Soul Francisco populär. Das zeitgleich aufgenommene Polk Salad Annie wird 1969 ein weltweiter Hit, und wird sogar von Elvis Presley gecovert wird. Ray Charles und Brook Benton nehmen Rainy Night in Georgia auf.
Die Musik von Tony Joe White gilt als typischer Swamp-Rock, und rückt musikalisch in die Nähe von Creedence Clearwater Revival.

John Paul Young

Der australische Popmusiker John Paul Young wird am 21. Juni 1950 in Glasgow, Schottland geboren.
Die Familie Young wandert nach Australien aus, als er ein Kind war, und lässt sich in Sydney nieder. Anfang der 70er Jahre wird er Sänger der Rockband Elm Tree. Von 1972 bis 1974 spielt er in der australischen Produktion des Musicals Jesus Christ Superstar.
Nach einigen erfolglosen Singles nimmt sich das Produzententeam Harry Vanda und George Young (von den Easybeats) seiner an. Das Ergebnis ist eine Reihe australischer Hits, u. a. Pasadena (geschrieben von Young, Vanda und dem britischen Schauspieler David Hemmings), Yesterday’s Hero, St. Louis, The Love Game, Here We Go, Keep On Smiling, Where The Action Is, I Hate The Music und I Wanna Do It With You. Daneben gibt es auch einige Hits in Europa, Asien und Südafrika. Yesterday’s Hero ist in den USA ein Achtungserfolg.
1978 hat John Paul Young seine größten Erfolge mit Standing In The Rain und vor allem Love Is In The Air, seinem einzigen weltweiten Hit. Die nächsten Singles sind weniger erfolgreich. Youngs letzter Top Ten-Hit in Australien ist 1983 Soldier Of Fortune.
John-Paul Young beginnt eine neue Karriere als Radiomoderator. 1992 kommt Love Is In The Air durch den Film Strictly Ballroom erneut in die Charts. 2000 hat Young sein größtes Publikum, als er bei der Schlussfeier der Olympischen Spiele in Sydney auftritt.

Neil Young

Der kanadische Rock- und Folkmusiker Neil Young, geboren am 12.11.1945 in Toronto hat als Kind viele schwere Erkrankungen hinter sich, darunter im Alter von 6 Jahren eine Polioinfektion, die seine linke Körperhälfte dauerhaft schädigt und ihm bis heute den leicht hinkenden Gang einbringt. Diese Erfahrungen verarbeitet Neil später in seinem Song Helpless.
1966 gründet er mit Stephen Stills die Formation Buffalo Springfield.
Die Band wird schnell zu einer der führenden Gruppen in der aufstrebenden Folk-Szene im Kalifornien der mittleren 60er Jahre. Nach dem dritten Album Last Time Around verlässt Neil Young 1968 die Band aufgrund von stetigen Streitigkeiten zwischen den Bandmitgliedern, um sich einer Solokarriere zuzuwenden.
Ende 1968 nimmt er sein erstes Solo-Album auf und tourt mit seinen Songs im Jahre 1969 durch Nordamerika. Kurz darauf erscheint das erste Album mit seiner legendären Band Crazy Horse. Außerdem spielt er mit Crosby, Stills, & Nash unter anderem bei deren zweitem gemeinsamen Auftritt vor 250.000 Leuten auf dem Woodstock Festival.
Der Kanadier zeigt im Laufe der Jahre eine große Wandlungsfähigkeit, die von der großen Anzahl seiner Veröffentlichungen dokumentiert wird. Er spielt Folk und Country, im steten Wechsel mit „harter“ Rockmusik. Für seinen wohl einzigartigen Gitarrensound baut sich Young einige Effektgeräte selbst, die er bei Bühnenauftritten in einer großen Box mit Fußschaltern verbirgt. Dem bis heute meistverkauften Album Harvest beispielsweise folgt ein Jahr später das rohe Time Fades Away. Aus Konzertmitschnitten bestehend, zeigt es ein anderes Gesicht Neil Youngs, Country-Melodien werden von langen Gitarrenimprovisationen abgelöst.
Die Karriere von Neil Young dauert bis heute an.
Mit seiner zweiten Frau Peggi Morton gründet er die Stiftung Brigde School, in der mehrfach behinderte Kinder ausgebildet werden können. Für diese Stiftung findet jährlich ein Konzert statt, auf dem namhafte Künstler wie Bonnie Raitt, Bob Dylan, Bruce Springsteen, Tom Petty und viele andere auftraten.
Neil ist indianischer Abstammung und hat einige Projekte zur Verbesserung der Lage der Ureinwohner in Nordamerika unterstützt.



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