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Sänger

Interpreten
Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Gregory Abbott bis Jerry Butler Jr.  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

A
Abbott, Gregory Joel (* 2. April 1954 in New York City, New York)
Soulsänger, Komponist und Musikproduzent steht in der Vita von GREGORY ABBOTT. Seine Mutter stammt aus Venezuela, sein Vater aus Antigua. Deshalb besitzt er die Staatsbürgerschaft zum einen der USA, wo er geboren wird und zum anderen die von Antigua. Seine Mutter erteilt ihm früh Klavierunterricht und ermutigt ihn, seine Gesangsstimme zu trainieren. Mit acht Jahren singt er im berühmten Chor der „St. Patricks Cathedral“. Gregory nimmt mit dem Chor ein Album auf und hat mit dem seinen ersten Fernsehauftritt.
Vor Beginn seiner musikalischen Karriere studiert Abbott Psychologie und macht seinen Master-Abschluss. Als Nebenfächer hat er Musik und darstellende Kunst. Sein Studium finanziert GREGORY ABBOTT durch Auftritte mit einer Band. Es ist die Zeit, in der er seinen musikalischen Stil prägt. Während er dann in Berkeley als Dozent für Englisch unterrichtet, behält er seine Liebe zur Musik im Auge.
Schließlich entscheidet Abbott dafür, die Musik zu seinem Beruf zu machen. Er feilt an seinen Fähigkeiten als Singer-Songwriter, Gitarrist, Komponist, Produzent, Keyboarder und Schlagzeuger. So tritt er musikalisch als Backgroundsänger eines Duettes von Whitney Houston und ihrer Mutter Chrissie in Erscheinung. Danach produziert er Ahmet Ertegüns Band „EQ“ bei Atlantic-Records.
Kurze Zeit später erscheint sein einziger Chart-Erfolg „Shake You Down“. Die Nummer ist 1986 auf Platz 26 in Deutschland und landet in den USA auf dem 22. Platz. Der Song erreicht Platinstatus und wird zum meistgespielten Airplay-Hit des Jahres und erreicht schnell übereine Millionen Radioeinsätze. Der Titel wird unter den Begriffen Groove-Ballade und Wall Street Soul abgeheftet.
Außerhalb der Musikkarriere ist Gregory ebenfalls erfolgreich. So ist er auf sechs Modeseiten im Playboy zu sehen. Musikalisch ist er besonders in Japan erfolgreich. Er reist nach Russland, um dort ein Album mit 20 amerikanischen und russischen Spitzenkompositionen zu produzieren. Vertreten sind darauf bekannte Künstler wie Cyndi Lauper, Brenda Russell, Diane Warren, Barry Mann, Mike Stoller und Michael Bolton.
Zurück in den USA singt Abbott bei Aufnahmen für die Bill Cosby Show. Es folgen weitere Alben, darunter 1996 „One World!“, das er seinen Eltern widmet. Als gefragter Songwriter schreibt er für RONNIE SPECTOR, FREDA PAYNE und JENNIFER WARNES.

Adams, Bryan Guy, OC, OBC (* 5. November 1959 in Kingston, Ontario, Kanada)

Akens, Jewel (* 12. September 1933 in Houston, Texas | gestorben am  † 1. März 2013)

Almond, Marc OBE (* 9. Juli 1957 in Southport, GB als Peter Mark Sinclair Almond)

Alpert, Herbert „Herb“ (* 31. März 1935 in Los Angeles, Kalifornien)

Andrews, Chris (* 15. Oktober 1942 in London, GB als Christopher Frederick Andrews)

Anka, Paul Albert (* 30. Juli 1941 in Ottawa, Kanada)

Ant, Adam (* 3. November 1954 in London, GB als Stuart Leslie Goddard)

Armstrong, Louis Daniel „Satchmo“ (* 4. August 1901 in New Orleans, Louisiana | gestorben am 6. Juli 1971)

Astley, Rick (* 6. Februar 1966 in Newton-le-Willows, Lancashire, heute Merseyside, GB als Richard Paul Astley)

Auger, Brian (* 18. Juli 1939 in London, GB)

Avalon, Frankie (* 18. September 1940 als Francis Thomas Avallone in Philadelphia, Pennsylvania)

Aznavour, Charles (* 22. Mai 1924 in Paris, Frankreich als Charles Aznavourian | gestorben am 1. Oktober 2018)


B

Bailey, Philip (* 8. Mai 1951 in Denver, Colorado)

Seit 1972 ist >Philip Bailey< Sänger und einer der führenden Köpfe der Formation >Earth, Wind & Fire<. Der US-amerikanische Funk-, Soul- und R&B-Künstler singt zunächst in seiner Geburtsstadt Denver im Kirchenchor. Nach Beendigung der Highschool geht er im Alter von 20 Jahren nach Los Angeles und wird von Maurice White, dem Kopf von >Earth, Wind & Fire<, in die Band geholt.
Er verfügt über einen Stimmumfang von vier Oktaven und besonders sein Falsett-Gesang im Kontrast zum Tenor von Maurice White gehört zu den markanten Elementen der Funk-Formation. Er schreibt einige bekannte Songs der Band und wird dafür in die „Songwriters Hall of Fame“ aufgenommen.
Bailey unterschreibt 1982 einen Solovertrag bei Columbia und stellt die Arbeit in der Band zurück.
Ist die erste LP „Contunitation“ ein noch moderater Erfolg, ist das zweite Album „Chinese Wall“ ein anderes Kaliber. Dafür holt sich der Sänger >Phil Collins< ins Boot, der seit Anfang der 1980er ebenfalls auf Solopfaden wandelt. Collins produziert auch das Album und singt mit Bailey im Duett den Titel „Easy Lover“. Die Nummer kommt in Großbritannien auf Platz eins und belegt n den USA Position zwei. Mit dem dritten Album „Inside Out“ kann er nicht mehr an den Vorgängererfolg anknüpfen.
So wendet sich Bailey mehr der Gospelmusik zu und es kommt wieder zur verstärkten Zusammenarbeit mit >Earth, Wind & Fire<.
Nach einer Pause erscheint 1994 wieder ein Pop-Album von >Philip Bailey<, das aber lediglich in den R&B-Charts auf Platz 100 kommt.
Nachdem Maurice White erkrankt ist und sich von der Bühne zurückzieht, nimmt sich die Formation Earth, Wind & Fire eine Auszeit. Nach der Weiterführung übernehmen Bailey und Verdine White – der Bruder von Maurice White – die Geschicke der Band.

Baker, George (* 8. Dezember 1944 in Hoorn, Niederlande als Johannes „Hans“ Paul Bouwens)

Baldry, Long John  (* 12. Januar 1941 in East Haddon, GB als John William Baldry | gestorben am 21. Juli 2005)

Ball, Kenny (* 22. Mai 1930 in Municipal Borough of Ilford, GB als Kenneth Daniel „Kenny“ Ball | gestorben am 7. März 2013)

Baltimora (* 23. Mai 1957 in Londonderry, Nordirland als Jimmy McShane | gestorben am 29. März 1995)

Benton, Pato (* 5. Oktober 1961 in London, GB als Patrick Murray)

Bare, Bobby (* 7. April 1935 in Ironton, Ohio als Robert Joseph Bare)

Barry, Len (* 12. Juni 1942 in Philadelphia, Pennsylvania als Leonard Borisoff | gestorben am 5. November 2020)

Bastos, Juan „Jay“ (* 7. Januar 1952 in Köln?)

Batt, Michael Philip „Mike“ (* 6. Februar 1949 in Southampton, GB)

Bécaud, Gilbert (* 24. Oktober 1927 in Toulon, Frankreich als François Gilbert Léopold Silly | gestorben am 18. Dezember 2001)

Belafonte, Harry (* 1. März 1927 in Harlem, New York als Harold George Bellanfanti Jr.)

Benson, George (* 22. März 1943 in Pittsburgh, Pennsylvania)

Berry, Chuck (* 18. Oktober 1926 in St. Louis, Missouri als Charles „Chuck“ Edward Anderson Berry | gestorben am 18. März 2017)

Berry, Dave (* 6. Februar 1941 in Sheffield, GB als David Hologate Grundy)

Berry, Mike (* 24. September 1942 in Northampton, GB als Michael Bourne)

Bino (* 24. April 1953 in Palermo, Italien als Benedetto Arico | gestorben am 19. Oktober 2010

Bloom, Bobby (* 15. Januar 1946 in Brooklyn, New York als Robert Bloom | gestorben am 28. Februar 1974)

Blue, Barry (* 4. Dezember 1950 in London, GB als Barry Ian Green)

Bohannon, Hamilton (* 7. März 1942 in Newnan, Georgia als Hamilton Frederick Bohannon | gestorben am 24. April 2020)

Bonds, Gary U.S. (* 6. Juni 1939 in Jacksonville, Florida als Gary Anderson)

Bonney, Graham (* 2.Juni 1945 in Stratford, London, GB als Graham Bradley)

Boone, Daniel (* 31. Juli 1942 in Birmingham, GB als Peter Green geboren)

Boone, Pat (* 1. Juni 1934 in Jacksonville, Florida als Charles Eugene „Pat“ Boone)

Borelly, Jean-Claude (* 2. Juli 1953 in Paris, Frankreich)

Bowie, David (* 8. Januar 1947 in London, GB als David Robert Jones | gestorben am 10. Januar 2016

Boy George (`*14. Juni 1961 Bexley,London, GB als George Alan O’Dowd)

Brasseur, André (* 11. Dezember 1939 in Ham-sur-Sambre, Belgien)

Bristol, Johnny (* 3. Dezember 1939 Morganton, North Carolina | gestorben am 21.03.2004)

Brown, Bobby (* 5. Februar 1969 in Roxbury, Boston, Massachusetts)

Brown, James (* 3. Mai 1933 in Macon, Georgia als James Joseph Brown | gestorben am 25. Dezember 2006)

Brown, Joe, MBE (* 13. Mai 1941 in Swarby, GB als Joeseph Roger „Joe“ Brown)

Browne, Jackson (* 9. Oktober 1948 in Heidelberg, Deutschland als Clyde Jackson Brown)

Bryson, Peabo Robert (* 13. April 1951 in Greenville, South Carolina)

Burnette, Rocky (* 12. Juni 1953 in Memphis, Tennessee)

Butler, Jerry Jr. (* 8. Dezember 1939 in Sunflower, Mississippi)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Roy C. bis Christopher Cross  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA


C

C. Roy (* 3. August 1939 Newington, Georgia als Roy Charles Hammond | gestorben am 16. September 2020)

Der Soulsänger, Songwriter und Produzent >Roy C.< beginnt seine musikalische Karriere bei der Formation >The Genies<, muss aber wenig später erst einmal zum Militär. Vor seiner Militärzeit zieht er nach New York um, wohin er nach seinem Dienst bei der Luftwaffe zurückkehrt. Dort organisiert er 1965 eine Studio-Session und nimmt dort seinen einzigen Hit als Solokünstler auf. Sein Stück „Shotgun Wedding“ beginnt mit dem Echo von abprallenden Pistolenschüssen, ein, für die damalige Zeit, heikeles Thema. Die Aufnahme schafft es in Deutschland und den USA auf Platz 14 und in Großbritannien sogar auf Position sechs. Alle weiteren Versuche als Solokünstler scheitern allerdings. So produziert er andere Gruppen, wie z.B. die „Honey Drippers“, die mit „Impeach The President“ einen Hit haben. In diesem Stück geht es um das Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen Präsidenten >Richard Nixon<, der nach der Watergate-Affäre als erster Präsident der USA zurücktritt.
>Roy C.< stirbt am 16. Dezember 2020.

Campbell, Glen (*22. April 1936 in Delight, Arkansas Glen Travis Campbell | gestorben am 8. August 2017)

Capaldi, Jim (* 2. August 1944 in Evesham, Worcestershire, GB | gestorben am 28. Januar 2005 in London)

Captain Sensible (* 24. April 1954 in London, GB als Raymond Ian Burns)

Carey, Tony (* 16. Oktober 1953 in Watsonville, Kalifornien als Anthony Lawrence „Tony“ Carey)

Carter, Clarence (* 14. Januar 1936 in Montgomery, Alabama)

Cash, Johnny (* 26. Februar 1932 in Kingsland, Arkansas als J. R. Cash | gestorben am 12. September 2003)

Cassidy, David (* 12. April 1950 in New York City, New York | gestorben am 21. November 2017)

Cassidy, Shaun Paul (* 27. September 1958 in Los Angeles, Kalifornien)

Celentano, Adriano (* 6. Januar 1938 in Mailand, Italien)

Charles, Ray (* 23. September 1930 in Albany, Georgia als Raymond Charles Robinson | gestorben am 10. Juni 2004)

Checker, Chubby (* 3. Oktober 1941 in Spring Gulley, South Carolina als Ernest Evans)

Christian, Neil (* 14. Februar 1943 in Huston, London, GB als Christopher Tidmarsh | gestorben am 4. Januar 2010)

Christie, David (* 1. Januar 1948 in Trarare, Frankreich als Jaques Pépino | gestorben am 11. Mai 1997)

Christie, Lou (* 19. Februar 1943 als Lugee Alfredo Giovanni Sacco in Glenwillard, Pennsylvania)

Christie, Tony (*25. April 1943 in Coinsbrough, GB als Anthony Fitzgerald)

Clapton, Eric Patrick, CBE, COAL (* 30. März 1945 in Ripley, GB)

Clayderman, Richard (* 28. Dezember 1953 in Paris, Frankreich als als Philippe Robert Louis Pagès)

Cliff, Jimmy (* 1. April 1948 in St. Catherine, Jamaika als James Chambers)

Cochran, Eddie (* 3. Oktober 1938 in Albert Lea, Minnesota als Ray Edward Cochrane | † 17. April 1960 in Bath, GB bei einem Autounfall)

Cocker, Joe, OBE (* 20. Mai 1944 in Sheffield, GB als John Robert „Joe“ Cocker | gestorben am 22. Dezember 2014)

Cohen, Leonard Norman, CC, COQ (* 21. September 1934 in Montreal, Kanada | gestorben am 7. November 2016)

Cole, Nat „King“ (* 17. März 1919 als Nathaniel Adams Coles in Montgomery, Alabama | gestorben am 15. Februar 1965)

Collins, Phil (*30. Januar 1951 in London, GB als Philip David Charles „Phil“ Collins)

Como, Perry (*18.Mai 1912 in Canonsburg, Pennsylvania als Pierino Ronald „Perry“ Como | gestorben am 12. Mai 2001)

Conley, Arthur (* 4. Januar 1946 in Atlanta, Georgia | gestorben am 17. November 2003) S

Cooke, Samuel „Sam“ (* 22. Januar 1931 in Clarksdale, Mississippi | gestorben am 11. Dezember 1964)

Cooper, Alice (* 4. Februar 1948 in Detroit, Michigan als Vincent Damon Furnier)

Cordell, Phil (* 17. Juli 1947 in London, GB | gestorben am 31. März 2007)

Cortez, Dave „Baby“ (* 13. August 1938 in Detroit, Michigan als eigentlich David Cortez Clowney)

Cosso, Pierre (* 24. September 1961 in Algier, damals Frankreich als Pierre-Alexandre Cosso)

Costello, Elvis OBE (* 25. August 1954 in Londonals Declan Patrick MacManus)

Cross, Christopher (* 3. Mai 1951 als Christopher Charles Geppert in San Antonio, Texas)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Terence Trent D´Arby  bis Paul Evans  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

D
D´Arby, Terence Trent (* 15. März 1962 in New York City, New York als Terence Trent Howard)
>Terence Trent D´Arby< entwickelt während seiner Zeit in der high School seine Leidenschaft für den Boxsport und gewinnt eine „Golden Gloves“ Meisterschaft. Es schließt sich nach seiner Schulzeit zunächst ein einjähriges Journalistik-Studium an, ehe er 1980 zur United States Army geht. Er dient in Deutschland in der gleichen Einheit wie >Elvis Presley<. Von 1981 bis 1984 ist er Mitglied der Frankfurter Funk-Band >The Touch.
Im Sommer 1987 erscheint sein Debütalbum „Introducing The Hardline According to Terence Trent D’Arby“, das sein erfolgreichstes Werk wird und sich über eine Million Mal verkauft. Darauf enthalten sind unter anderem seine größten Hits „If You Let Me Stay“, „Wishing Well“ und „Sign Your Name“. An diesen Erfolg kann er später nicht mehr anknüpfen.
Im Jahr 1999 trat er anlässlich der Feier zur Eröffnung des „Stadium Australia“ als Sänger der Rockgruppe >INXS< auf.
Im Oktober 2001 ändert er seinen Namen offiziell in >Sananda Maitreya<, zieht von Los Angeles nach München um und gründet ein eigenes Label mit dem Namen „Treehouse Publishing“.
Mit >Terence Trent D’Arby< will >Sananda Maitreya< nicht mehr angeredet werden. Seine Begründung klingt ein wenig abgedreht: „Ich sehe mich sonst als Sklave. Außerdem habe ich an einer posttraumatischen Belastungsstörung gelitten, da meine Plattenfirma mich seit 1989 kaum noch fördert“. >Sananda Maitreya< hat einen eigenen „YouTube-Kanal“.

Darin, Bobby (* 14. Mai 1936 in Harlem, New York als Walden Robert Casotto | gestorben am 20. Dezember 1973)

David, F. R. (* 1. Januar 1947 in Menzel Bourguiba, Französisch-Nordafrika als David Fitoussi)

Davis, Dave (* 3. Februar 1947 in Fortis Green, London, GB als David Russell Gordon Davies)

Davis, Mac (* 21. Januar 1942 in Lubbock, Texas | gestorben am 29. September 2020)

De Burgh, Chris (* 15. Oktober 1948 in Venado Tuerto, Argentinien; als gebürtig Christopher John Davison)

Dee, Joey (* 11. Juni 1940 in Passaic, New Jersey als eigentlich Joseph DiNicola)

Dekker, Desmond (* 16. Juli 1941 in Kingston, Jamaica als Desmond Adolphus Dacre | gestorben am 25. Mai 2006)

Denver, John (* 31. Dezember 1943 in Roswell, New Mexico als Henry John Deutschendorf jr. | gestorben am 12. Oktober 1997)

Diamond, Neil (* 24. Januar 1941 in New York City, New York als Neil Leslie Diamond)

Distel, Sacha (*29. Januar 1933 in Paris, Frankreich als Alexandre Sacha Distel | gestorben am 22. Juli 2004)

Dolan, Joe (* 16. Oktober 1939 in Mullingar, Irland als Joseph Francis Robert Dolan | gestorben am 26. Dezember 2007)

Dolce, Joe (* 13. Oktober 1947 in Painesville, Ohio als Joseph „Joe“ Dolce)

Domino, Fats (* 26. Februar 1928 in New Orleans, Louisiana als Antoine Dominique „Fats“ Domino Jr. | gestorben am 24. Oktober 2017)

Donegan, Lonnie (* 29. April 1931 in Glasgow, Schottland als  Anthony James „Lonnie“ Donegan | gestorben am 3. November 2002

Donovan (* 10. Mai 1946 in Glasgow, Schottland als Donovan Phillips Leitch)

Donovan, Jason (* 1. Juni 1968 in Malvern, Melbourne, Australienen)

Dorsey, Lee (* 24. Dezember 1924 in Portland, Oregon als Irving Lee Dorsey | gestorben am 1. Dezember 1986)

Douglas, Carl (* 10. Mai 1942 in Kingston, Jamaika als Carlton George Douglas)

Dundas, David (* 2. Juni 1945 in Oxford, GB als Lord David Paul Nicholas Dundas)

Dury, Ian (* 12. Mai 1942 in Harrow, GB | gestorben am 27. März 2000)

Duval, Frank, auch Franco Duval (* 22. November 1940 in Berlin als Frank Uwe Patz)

Dylan, Bob (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota als Robert allen Zimmermann)


E

Eddy, Duane (* 26. April 1938 in Corning, New York)

Der Rock- und Pop-Gitarrist >Duane Eddy< beginnt im Alter von fünf Jahren mit dem Gitarrenspiel. Sein großes Vorbild ist zu der Zeit der Westernheld Gene Autry.
1951 siedelt seine Familie nach Arizona um und heiratet 1963 die Country-Sängerin >Jessi Colter<. Die Ehr hält allerdings nur sechs Jahre. In dieser Zeit veröffentlichen sie allerdings die gemeinsame Single „Guitar On My Mind (1967)“. Eddy ist bis heute in zweiter Ehe mit seiner Frau Deed verheiratet.
Die ersten Erfolge feiert der Künstler ab 1958 Jahre mit seiner Instrumentalmusik auf der E-Gitarre. In den folgenden Jahren ist er mit seinen Stücken in den US- und europäischen Charts vertreten. Sein Markenzeichen ist sein als „Twang“ bezeichneter Gitarrenklang.
Zu Duane Eddys berühmtesten Instrumental-Titeln gehören neben „Peter Gunn“ (1959) auch „Rebel Rouser“ (1958), „Forty Miles of Bad Road“ (1959) und „Dance With The Guitar Man“ (1962). Allerdings kann er nie einen Nummer-eins-Hit verbuchen. Dafür erhält er aber etliche goldene Schallplatten.
I den 1960er Jahren veröffentlicht Eddy 20 Alben, davon allein 1965 sechs Langspielplatten.
>Duane Eddy> wird 1994 in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen und 2008 in die „Musicians Hall of Fame“. In den 1980er-Jahren nimmt Eddy mit der britischen Band >Art of Noise< den Song „Peter Gunn“ in einer modernisierten Version auf, wofür er 1987 einen Grammy Award für „Best Rock Instrumental Performance“ erhält.
Die neueste Veröffentlichung Duane Eddys stammt aus dem Jahr 2011. Insgesamt werden von seinen Aufnahmen weltweit mehr als 100 Millionen Tonträger verkauft – damit ist er der erfolgreichste „Rock ‘n’ Roll-Instrumentalmusiker“ aller Zeiten.
Sein Markenzeichen ist der typische Duane Eddy-Twang. Ihn erzeugt er, indem er die Leitmelodie auf den Bass-Saiten seiner E-Gitarre spielt und mit einer Kombination aus den Klangeffekten Tremolo, Echo und Hall arbeitete, die seinem Gitarrenspiel einen tiefen erdigen Klang verleihen.
Die Musikzeitschrift „Rolling Stone“ listet Eddy auf Rang 64 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten.

Edmunds, Dave (*15. April 1944 Cardiff, Wales)

Elbert, Donnie (* 25. Mai 1936 in New Orleans, Louisiana | gestorben am 26. Januar 1989)

Essex, David OBE (* 23. Juli 1947 in London, GB als David Alert Cook)

Evans, Paul (5. März 1938 in Queens, New York)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Adam Faith bis Arlo Guthrie ist als Buch und E-Book Pop-History 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA.

F

Faith, Adam (* 23.06.1940 in Acton, London, GB als Terence Nelhams | gestorben am 8. März 2003)
Im Jahre 1956 ist >Adam Faith< Mitbegründer der Skifflegruppe >The Worried Men. Im Januar 1958 erscheint seine erste Single „(Got A) Heartsick Feeling“. Auch weitere Singles erreichen nicht Charts.
Adam kopiert – wie viele Sänger in dieser Zeit – Elvis Presley.
Im November 1959 klappt es schließlich - mit „What Do You Whant?“ Steht er auf Platz eins in den UK-Charts. Bis 1966 folgen zehn weitere Top-10-Hits. Danach zieht sich Adam Faith aus dem Musikgeschäft zurück und widmet sich der Schauspielerei und dem Theater, was er seit 1960 schon neben der Musik macht. 1972 wird er Manager von >Leo Sayer< und produziert 1973 die erste Solo-LP von >Roger Daltry<. 1974 dreht Adam mit David Essex den Film „Stardust“ und geht danach zum Theater zurück. Seit 1991 ist Faith auch als Finanzberater bekannt, hat eine eigene Firma und sitzt in einem Aufsichtsrat. Am 08.03.2003 stirbt Adam Faith nach einem Herzanfall, zurückzuführen auf seine hohe berufliche Belastung.

Faltermeyer, Herold (* 5. Oktober 1952 in München als Hans Hugo Harold Faltermeier)

Fame, Georgie (* 26.06.1943 in Leigh, GB als Clive Powell)

Fancy (* 7. Juli 1946 in München als Manfred Alois Segieth)

Fardon, Don (* 19. August 1943 in Coventry, GB als Donald Maughn)

Farlowe, Chris (* 13. Oktober 1940 in Islington, London, GB als John Henry Deighton)

Farnham, John Peter (AO) (* 1. Juli 1949 in Dagenham, GB)

Fender, Freddy ( 4. Juni 1937 in San Benito, Texas als Baldemar Garza Huerta |gestorben am 14. Oktober 2006)

Ferry, Bryan, CBE (* 26. September 1945 in Washington, GB)

Fisher, Andy (* 3. Mai 1930 in Wien, Österreich als Johann Ernst Fischer)

Floyd, Eddie (* 25. Juni 1937 in Montgomery, Alabama)

Fogelberg, Dan (* 13. August 1951 in Peoria, Illinois als Daniel Grayling „Dan“ Fogelberg  | gestorben am 16. Dezember 2007 )

Frampton, Peter (* 22. April 1950 in Beckenham, GB)

Froggatt, Raymond (* 13. November 1941 in Birmingham, GB)

Fury, Billy (* 17. April 1940 in Liverpool, GB als Ronald William Wycherley  | gestorben am 28. Januar 1983)


G

Gabriel, Peter (* 13. Februar 1950 Chobham, GB als Peter Brian Gabriel)
Der britische Musiker >Peter Gabriel< ist Musiker, Komponist, Liedertexter und Video-Künstler. Er ist außerdem Aktivist der humanitären Hilfe.
Bereits im Alter von elf Jahren beginnt er erste Songs zu schreiben. 1966 gründet er an seiner Schule mit >Tony Banks, Michael Rutherford und Anthony Phillips< die Gruppe >The Garden Wall, aud der später, als Schlagzeuger >Phil Collins dazustößt, >Genesis< wird. Die Band wird von Album zu Album erfolgreicher, nähert sich aber gleichzeitig dem Mainstream. Diese Entwicklung passt >Peter Gabriel< überhaupt nicht und als auch noch unglückliche Ereignisse im Privatbereich dazukommen, verlässt Gabriel 1975 die Band und startet seine Solokarriere.
Sein erstes Solo-Album folgt zwei Jahre später. Es gibt keinen Namen für dieses und die Folgealben, die er einfach „Peter Gabriel I-IV“ nennt. Bereits mit der ersten Platte kommt der Erfolg, auch wegen der Single-Auskoppelung „Solsbury Hill“.
Der große Durchbruch gelingt Gabriel 1986 mit dem Album „So“. Brillante Pop-Musik und die Videos zu den Singles „Big Time“ und „Sledge Hammer“, haben daran maßgeblichen Anteil. Nach diesem Megaerfolg wird es etwas ruhiger um den Sänger. Er widmet sich in mit seinem Real World Studios jungen Nachwuchskünstlern aus den unterschiedlichsten Genres, um ihn eine musikalische Entfaltungsmöglichkeit zu bieten. Erst 1992 meldet sich >Peter Gabriel< mit dem Album „US“ zurück. Es erreicht nicht ganz der Erfolg des Vorgängers, aber die dazugehörigen Videos stellen wieder alles in den Schatten.
1993 gründet er das Unternehmen „Real World Multimedia“, um die Entwicklung von Multimedia-CDs voranzutreiben.
Danach folgt eine weitere Pause, in der Gabriel an dem ersten Studio-Album in zehn Jahren zu arbeiten. Im Sommer 2005 kommt es erstmals zu Gerüchten, dass >Genesis< vermutlich eine einmalige Reunion plant. Selbst Gabriel, der sich bislang immer verweigert hat, scheint sie nicht mehr auszuschließen.
In den folgenden zehn Jahren gibt es aber keine Anstalten, dass es zu einer Wiedervereinigung kommt, zumal >Phil Collins< mit zunehmendem Alter nicht mehr der Fitteste ist. So sucht sich Gabriel neue Mitstreiter und bring kurz vor seinem 60. Geburtstag das Coveralbum „Scratch My Back“ heraus. Er vertont Songs von >Neil Young, Lou Reed, Regina Spector, Radiohead< u.v.a. neu.
Doch wieder ziehen Jahre ins Land, ohne dass es zu einer Reunion kommt, und schließlich muss man alle Hoffnung fahren lassen, schon allein, weil Phil Collins mit zunehmendem Alter nicht mehr der Fitteste ist. Gabriel sucht sich unterdessen andere Mitstreiter und bringt wenige Tage vor seinem 60. Geburtstag das Coveralbum „Scratch My Back“ heraus, auf dem er Songs von Neil Young, Lou Reed, Regina Spector, Radiohead u.v.a. neu vertont.
Eigentlich ein Geschäft, das auf Gegenseitigkeit beruht: die gecoverten Künstler sollen ihrerseits jeweils einen Gabriel-Song neu interpretieren. Das Gegenstück „... And I Scratch Yours“ ist aber nicht rechtzeitig fertig geworden - und dass der einstige Exzentriker nun einseitig den ersten Schritt tut, zeigt, dass auch ein Peter Gabriel mit den Jahren an Gelassenheit gewinnt.
Jahr Titel in den Top-50 Single-Charts DE UK US

Garfunkel, Art (* 5. November 1941 in Forest Hills, New York City als Arthur Ira „Art“ Garfunkel)

Garrick, David (*12. September 1945 als Phillip Darryl Core in Liverpool  gestorben am 23. August 2013)

Gaye, Marvin (* 2. April 1939 in Washington D.C. als Marvin Pentz Gay Jr. | gestorben am 1. April 1984)

Gérard, Danyel (* 7. März 1939 in Paris, Frankreich als Gérard Daniel Kherlakian)

Gazebo (* 18. Februar 1960 in Beirut, Libanon als Paul Mazzolini)

Gibb, Andy (* 5. März 1958 als Andrew Roy Gibb in Manchester, GB | gestorben am 10. März 1988 in Oxford)

Gibb, Barry, CBE (* 1. September 1946 in Douglas, Isle of Man als Alan Crompton Gibb)

Gibb, Robin (* 22. Dezember 1949 Douglas, Isle Of Man, GB Al Robin Hugh Gibb | gestorben am 20. Mai 2012)

Gibson, Don (* 3. April 1928 in Shelby, North Carolina als Donald Eugene „Don“ Gibson | gestorben am 17. November 2003)

Glitter, Gary (* (. Mai 1944 in Banbury, GB als Paul Francis Gadd)

Goldsboro, Bobby (* 18. Januar 1941 in Marianna, Florida)

Grant, Eddy (* 5. März 1948 als Edmond Montague Grant in Plaisance, Guyana)

Graves, R. B. (* 28. November 1943 in Georgetown, Guyana als Ronald Bertram Aloysius Greaves III. | gestorben am 27. September 2012)

Green, Al (* 13. April 1946 in Forrest City, Arkansas geboren als Albert Greene)

Greenbaum, Norman (* 20. November 1942 in Malden, Massachusetts)

Guthrie, Arlo (* 10. Juli 1947 in Coney Island, Brooklyn, New York)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Haddaway bis Brian Hyland ist als Buch und E-Book Pop-History 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA.

H

Haddayway  (* 9. Januar 1965 in Port of Spain, Trinidad als Alexander Nestor Haddaway)
Der Sänger >Haddaway< wird zwar in Trinidad geboren, hat aber niederländische Wurzeln. Denn von dort stammt sein Vater. Im Alter von neun Jahren zieht er nach Washington, USA und studiert dort später Politikwissenschaften und Geschichte. Seit 1989 lebt er mit Unterbrechungen in Köln. Dort spielt er bis 1993 American Football bei den Cologne Crocodiles.
Seinen Durchbruch als Musiker hat er 1992 mit dem dem Euro-Dance-Hit „What Is Love“. Geschrieben und produziert wird das Stück von dem Produzenten-Ehepaar Karin Hartmann und Tony Hendrik, die auch für viele Hits von >Wolfgang Petry< verantwortlich zeichnen. Die Single ist weltweit erfolgreich und darf auch noch heute auf keiner Party fehlen. Mit dem Titel „Life“ hat >Haddaway< einen weiteren Hit, zumindest in Europa. Danach wird es zunächst ruhig um den Sänger.
2004 nimmt er an der Sendung „Show Comeback – die große Chance“ des Senders ProSieben teil. Die erste Ausscheidungsshow gewinnt er, überwirft sich dann aber mit dem Produzenten der Show und scheidet kurz danach aus.
2008 verwendet der Getränkehersteller Pepsi den Titel „What Is Love“ für einen Werbespot, der während der jährlichen Super-Bowl-Übertragung verwendet wird.
Haddaway lebt heute im österreichischen Kitzbühel. Er ist Spieler und Sponsor des Kufsteiner Baseballvereins „Wolfins“ und wird mit dem Verein 2020 Meister der Tiroler Landesliga.

Haley, Bill (* 6. Juli 1925 in Highland Park, Michigan als William John Clifton „Bill“ Haley, Jr. | gestorben am 9. Februar 1981)

Hammond, Albert (* 18. Mai 1944 in London, GB)

Hardcastle, Paul (* 10. Dezember 1957 in London, GB)

Harpo (* am 5. April 1950 in Stockholm-Bandhagen, Schweden als Jan Svenson)

Harris, Richard (* 01. Oktober 1930 in Limerick, Irland als Richard St. John Harris | gestorben am 25. Oktober 2002)

Harrison, George, MBE (* 25. Februar 1943 in Liverpool; † 29. November 2001)

Harrow, Den (* 4. Juni 1962 in Nova Milanese, Italien als Stefano Zandri)

Hartman, Dan (* 8. Dezember 1950 in Harrisburg, Pennsylvania als Daniel Earl Hartman | gestorben am 22. März 1994)

Hasselhoff, David Michael (* 17. Juli 1952 in Baltimore, Maryland)

Hawkes, Chesney (* 22. September 1971 in Windsor, Berkshire, GB)

Hawkins, Edwin Reuben (* 18. August 1943 in Oakland, Kalifornien | gestorben am 15. Januar 2018)

Hayes, Isaak Lee, Jr. (* 20. August 1942 in Covington, Tennessee| gestorben am 10. August 2008)

Hazlewood, Lee (* 9. Juli 1929 in Mannford, Oklahoma | gestorben am 4. August 2007)

Head Murray (* 5. März 1946 in London, GB als Murray Seafield Saint-George Head)

Hebb, Bobby (*26. Juli 1938 in Nashville, Tennessee als Robert von Hebb | gestorben am 3. August 2010)

Heinz (* 24. Juli 1942 in Detmold, Deutschland als Heinz Burt | gestorben am 7. April 2000)

Hendrix, Jimi (*27. November 1942 in Seattle, Washington als John allen Hendrix | gestorben am 18. September 1970)

Henley, Don (* 22. Juli 1947 in Gilmer, Texas als Donald Hugh „Don“ Henley)

Patrick Hernandez (* 6. April 1949 in Le Blanc-Mesnil, Frankreich)

Holly, Buddy (* 7. September 1936 in Lubbock, Texas als Charles Hardin Holley | gestorben am 3. Februar 1959 bei Mason City, Iowa)

Hornsby, Bruce (* 23. November 1954 n Williamsburg, Virginia als Bruce Randall Hornsby)

Hot Butter (Free, Stan * 12. April 1922 in New York City, New York | gestorben am 17. August 1995)

Humperdinck, Engelbert (in Deutschland nur Engelbert) MBE (* 2. Mai 1936 in Madras, Indien als Arnold George Dorsey)

Huntington, Eddy (*29.10.2021 in Peterlee, GB als Edward Huntington)

Hyland, Brian (* 12. November 1943 in Brooklyn, New York City)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Billy Idol bis John Kongos ist als Buch und E-Book Pop-History 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA.

I

Idol, Billy (* 30. November 1955 in Stanmore, London, UK als William Michael Albert Broad
Der Rocksänger >Billy Idol< gehört zu den erfolgreichsten Sänger der 1980er Jahre.
Er studiert zunächst Philosophie, bricht das Studium aber ab. So verschlägt es Billy früh in die Londoner Punkszene. Mit Gene October, Brian James und Tony James gründet er die Formation >Chelsea<, die er aber frühzeitig verlässt, um >Generation X< zu gründen, die von Mitte bis Ende der 1970er erfolgreich drei Alben herausbringt. In seiner Kindheit wird Idol häufig von seinen Klassenkameraden gemobbt und ausgeschlossen. Das Motiv eines Einzelgängers findet sich in vielen seiner Songs wieder.
Nach Auflösung von >Generation X< geht er 1981 in die USA, um dort den Markt zu erobern. Mit Lederhose und blonder Stachelfrisur prägt Idol das Image des „harten Kerls“. Er entfernt sich von seinen musikalischen Ursprüngen, landet aber etliche Welthits(siehe Chartplatzierungen unten). Gefördert wird er von Kiss-Manager „Bill Aucoin“ und sein langjähriger Produzent ist Keith Forsey.
Mit seinen weltweit erfolgreichen Alben „Rebel Yell“ (1983) und Whiplash Smile“ (1986) wird er zu einer stilprägenden Identifikationsfigur einer ganzen Generation.
Am 7. Februar 1990 hat >Billy Idol< einen schweren Motorradunfall und erleidet schwerste Beinverletzungen mit einem fünfachen, teils offen Trümmerbruch. Dank einer siebenstündigen Operation gelingt es, das rechte Bein vor einer Amputation zu retten.
Das Album „Charmed Life“ wird zwar vor seinem Unfall fertig gestellt, erscheint aber mit mehreren Monaten Verspätung. Eine lange Welttournee folgt.
Danach wird es die nächsten Jahre ruhig um den Sänger. Idol, seit 1986 drogenabhängig, fällt in der Zeit mehr durch Negativschlagzeilen auf. Nach einer Überdosis durch einen Drogen- und Medikamentencocktail Anfang 1993, die einen längeren Krankenhausaufenthalt zur Folge hat, machte Idol (kurz vor dem drohenden körperlichen und finanziellen Ruin) einen Entzug und lebt seitdem drogenfrei.
Im Frühjahr 2001 erscheint neues „Best-of-Album“, das sich über eine Million Mal verkauft. Streitigkeiten mit seiner Plattenfirma bremsen ihn in seinen musikalischen Freiheiten aus. Nach mehreren rechtlichen Auseinandersetzungen wird der Vertrag schließlich aufgelöst.
Nach insgesamt zwölf Jahren Pause erscheint im März 2005 ein neues Album. Es folgen Festivalauftritte und eine Tour mit sieben Konzerten in Deutschland sowie weitere in Dänemark, Finnland, England, Irland, Schottland, Holland, Österreich und der Schweiz. Seinen 50. Geburtstag zelebrierte er am 30. November 2005 in Leipzig auf der Bühne. In den folgenden Jahren gibt Idol weitere Konzerte.
Der Sänger arbeitet mehrere Jahre an seiner Autobiografie, die am 7. Oktober 2014 unter dem Titel „Dancing With Myself“ zunächst in englischer Sprache erscheint.
Im August 2021 erscheint die Single „Bitter Taste“, die vorab aus der EP „The Roadside“ ausgekoppelt wird. „The Roadside“ wird am 17. September 2021 veröffentlicht.

Ifield, Frank (* 13. November 1937 in Coventry, GB)


J

Jacks, Terry (* 29.03.1944 in Winnipeg, Manitoba, Kanada)
Mit seiner späteren Frau >Susan Pesklevits< gründet >Terry Jacks< die >Poppy Family<, die sich 1973 wieder trennt. Danach arbeitet Jacks unabhängig und wirkt 1972 an einem Album der >Beach Boys< mit, für das er „Seasons In The Sun“, die englische Version von „Le Moribond“ des belgischen Sängers >Jacques Brel< aus dem Jahr 1961 vorschlägt.
1964 hat der Texter >Rod McKuen< dieses ins Englische übersetzt und das >Kingston Trio< hat es aufgenommen. Es verkauft sich zwar nicht sehr gut, bleibt Jacks jedoch im Gedächtnis. Nachdem die >Beach Boys< ablehnen, den Song ins Album zu nehmen, schreibt Jacks ihn teilweise um und veröffentlicht ihn 1973 selbst. „Seasons In The Sun“ schafft es in den USA und in Kanada bis an die Spitze der Charts und verkauft sich weltweit millionenfach; in den USA bleibt er 15 Wochen, in Kanada 17 Wochen in den Charts. Auch in Deutschland und England ist die Aufnahme auf Platz eins.
„Seasons in the Sun“ ist die Geschichte eines im Sterben liegenden jungen Mannes, der sich von seinen Nächsten und Freunden verabschiedet. Während McKuen versucht hat, möglichst nahe an Brels Original zu bleiben, nimmt Jacks zu McKuens Missvergnügen einige Änderungen in der letzten Strophe vor. Es bleibt allerdings der einzige kommerzielle Erfolg.
Terry Jacks engagiert sich später in Kanada und den USA als Aktivist der Umweltschutzorganisation „Environmental Watch“.

Jackson, Jermaine (* 11. Dezember 1954 in Gary, Indiana als Jermaine LaJaune Jackson, nennet sich nach Konversion zum Islam im Jahr 1989 nennt er sich Muhammad Abdul-Aziz)

Jackson, Joe (* 11. August 1954 in Burton-upon-Trent, Staffordshire, GB als David Ian Jackson)

Jackson, Michael (* 29. August 1958 in Gary, Indiana | gestorben am 25. Juni 2009)

Jagger, Mick, Sir (* 26. Juli 1943 in Dartford, Grafschaft Kent, GB als Michael Phillip Jagger)

Jarreau, Al (* 12. März 1940 in Milwaukee, Wisconsin als Alwyn Lopez Jarreau | gestorben am 12. Februar 2017

Jefferson (* 11. März 1944 in Birmingham, GB als Geoffry Turton)

Jeffreys, Garland (* 3. Juli 1943 in Brooklyn, New York City, New York)

Joel, Billy (* 9. Mai 1949 New York City, New York als William Martin Joel)

John, Elton, Sir (* 25. März in Pinner, Middlesex, GB als Reginald Kenneth Dwight

Johnson, Holly (* 9. Februar 1960 in Liverpool, GB als William Johnson)

Johnson, Kevin (* 3. Juli 1942 in Rockhampton, Queensland, Australien)

Jones, Paul (* 24. Februar 1942 in Portsmouth, Hampshire, GB als Paul Pond)

Jones, Tom, OBE (* 7 Juni 1940 in Pontypridd, Wales als Thomas John Woodward)


K

Kamen, Nick (*15. April 1962 in Essex, GB | gestorben am 4. Mai 2021)
Mitte der 1980er Jahre wird das Fotomodell und der Sänger >Nick Kamen< durch einen Werbespot für eine Jeansmarke bekannt, in dem er sich in einem Waschsalon bis auf die Boxer Shorts auszieht.
Auf diese Popularität aufbauend und mit der Unterstützung von >Madonna< entsteht 1986 die Single „Each Time You Break My Heart“, mit der er einen internationalen Charterfolg landen kann. In den USA belegt die Single den ersten Platz der Billboard-Dance-Charts.
Zwei Jahre später veröffentlicht er sein zweites Album „Us“. Es wird von >Patrick Leonard< produziert und wie schon bei seiner Debütsingle ist bei dem Song „Tell Me“ auch >Madonna< wieder als Backgroundsängerin zu hören (im Video ist sie lediglich als kurze Fotoeinblendung zu sehen). In Italien belegt „Tell Me“ eine Woche Platz 1 der Charts.
Den größten Erfolg seiner Karriere feiert Kamen 1990. „I Promised Myself“, die erste Single aus seinem dritten Album „Move Until We Fly“ erobert sowohl in Deutschland, wie auch der Schweiz die Top-Ten der Single-Charts. In Österreich belegt das Stück ab Juni 1990 für sechs Wochen Platz 1. Ein Remix von „I Promised Myself“ kann sich 2004 nicht in den Charts platzieren.
Anfang Mai 2021 stirbt >Nick Kamen< im Alter von 59 Jahren in seinem Londoner zuhause an den Folgen seiner Erkrankung an Knochenmarkkrebs.

Kane, Eden (* 29. März 1940 als Richard Graham Sarstedt in Delhi, Britisch-Indien)

Kent, Peter (* 6. September 1948 in Herten als Peter Hedrich)

Kim, Andy (* 5. Dezember 1946 in Montreal, Kanada als Andrew Youakim)

Kincade, John (* 25. Juni 1946 in Southport/Liverpool, GB als John Knowles)

King, Ben E. (* 28. September 1938 in Henderson, North Carolina als Benjamin Earl Nelson | gestorben am 30. April 2015)

King, Jonathan (* 6. Dezember 1944 in London, GB, als Kenneth George King)

Kongos, John (* 6. August 1945 in Johannesburg, Südafrika)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Leapy Lee bis Morrissey ist als Buch und E-Book Pop-History 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA.

L

Lee, Leapy (* 2. Juli 1939 in Eastbourne, GB als Graham Pulleyblank)

Der britische Sänger >Leapy Lee< hat den gleichen Manager wie >Tom Jones< und >Engelbert Humperdinck<. Gorden Mills produziert für Lee zunächst „Little Arrows“. Die Aufnahme wird im August Nummer zwei in GB, Nummer 16 in den USA und landet in Deutschland auf Position fünf. Geschrieben wird das Stück von >Albert Hammond<. Danach spielt >Leapy Lee< in Nashville eine LP ein, aus der die Nummer „Good Morning“ ausgekoppelt wird, die es noch Top-30 schafft. Anschließend fällt er mehr durch Trinkgelage und Raufereien auf und landet im Gefängnis. Danach arbeitet Lee kurzzeitig als Produzent und zieht schließlich nach Mallorca, wo er in Bars auftritt.

Lennon, John (* 9. Oktober 1940 in Liverpool, GB als John Winston Lennon | gestorben am 8. Dezember 1980)

Lennon, Julian (* 8. April 1963 in Liverpool, GB als John Charles Julian Lennon)

Lewie, Lona (* 14. März 1947 in Southampton, Großbritannien als John Lewis)

Lewis, Jerry Lee (* 29. September 1935 in Ferriday, Louisiana)

Little Richard (* 5. Dezember 1932 in Macon, Georgia, als Richard Wayne Penniman | 9. Mai 2020 in Tullahoma, Tennessee)

Lobo (* 31. Juli 1943 als Roland Kent LaVoie in Tallahassee, Florida)

Logan, Johnny (* 13. Mai 1954 in Frankston bei Melbourne, Australien als Seán Patrick Michael Sherrard O’Hagan)

Loggins, Kenny (* 7. Januar 1948 in Everett, Washington als Kenneth Clark „Kenny“ Loggins)

Long, Shorty (* 20.05.1940 in Birmingham, Alabama als Frederic Earl Long | gestorben am 29.06.1969)

Lopez, Trini (* 15. Mai 1937 als Trinidad López III in Dallas, Texas | gestorben am 11. August 2020)



M

M (* 1. April 1947 in Croydon, London, GB Robin Scott)
Hinter dem Buchstaben >M< verbirgt sich der britische Musiker Robin Scott. Mit einer der ersten kommerziell erfolgreichen New-Wave Electropop Nummern landet er einen weltweiten Hit.
Ende der 1960er besucht Scott die Kunstschule und tritt in der Zeit in London als Folksänger auf. Eine Zeitlang gehört er auch zur festen Begleitband von >David Bowie<. In den 1970er Jahren hat er sein eigenes Plattenlabel und produziert unter anderem >Adam And The Ants<.
1978 zieht Scott nach Paris und veröffentlicht unter dem Namen >M< erstmals eine Single, allerdings ist der Song „Modern Man“ wenig erfolgreich. Den Namen >M< leitet er von den Schildern der Metro ab, die von seinem Zimmerfenster aus sehen kann. Seine zweite Single ist dann der große Wurf. Im April 1979 steigt der Titel „Pop-Muzik“ in England bis auf Platz zwei und erreicht in Deutschland sowie der USA sogar den ersten Platz.“Muzik“ ist kein Schreibfehler, sondern die Verballhornung der musikalischen Beschallung in großen Kaufhäusern und Läden, die manchmal sehr nervig daher kommt. Den Folge-Singles ist ein großer Erfolg beschieden. So ist „Pop-Muzik“ ein weiteres „One-Hit-Wonder“, das als Re-Mix 1989 noch einmal Platz 15 in Großbritannien erreicht.

Mack, Lonnie (* 18. Juli 1941 in Harrison, Dearborn County, Indiana als Lonnie McIntosh | gestorben am 21. April 2016)

Mackenzie, Nick (* 2. März 1950 in Bandung, Indonesien als Nick van der Broeke)

Manilow, Barry (* 17. Juni 1943 in Brooklyn, New York als Barry Alan Pincus)

Maresca, Ernie (* 21. April 1938 in Bronx, New York | gestorben am 8. Juli 2015)

Marley, Bob (* 6. Februar 1945 in Nine Miles, Saint Ann Parish, Jamaica | gestorben am 11. Mai 1981)

Marshall, Keith (* 5. Juni 1956 in London, GB)

Martin, Dean (* 7. Juni 1917 Steubenville, Ohio als Dino Crocetti | gestorben am 25. Dezember 1995)

Martino, Al (* 7 Oktober 1927 in Philadelphia, Pennsylvania als Jasper Cini | gestorben am 13. Oktober 2009)

Marx, Richard Noel (* 16. September 1963 in Chicago, Illinois)

Mathis, Johnny (* 30. September 1935 in San Francisco, Kalifprnien als John Royce Mathis)

Mayfield, Curtis (* 3. Juni 1942 in Chicago, Illinois | gestorben am 26. Dezember 1999)

McCartney, Paul James CH, MBE (* 18. Juni 1942 in Liverpool, GB)

McCoy, Van (* 6. Januar 1940 in Washington, D.C. gestorben am 6. Juli 1979)

McCrae, George (* 19. Oktober 1944 in West Palm Beach, Florida)

McDonald, Michael (* 12. Februar 1952 in St. Louis, Missouri)

McFerrin, Bobby (* 11. März 1950 in New York City, New York)

McGuire, Barry (* 15. Oktober 1935 in Oklahoma City, Oklahoma)

McKenzie, Scott (10.01.1939 in Jacksonville Beach, Florida als Phillip Blondheim | gestorben am 18. August 2012)

McLaren, Malcom (22. Januar 1946 in London, GB als Malcom Edwards | gestorben am 8. April 2010)

McLean, Don (* 02. Oktober 1945 in New Rochelle, New York)

McManus, Ross (* 20. Oktober 1927 in Birkenhead, GB als Ronald Patrick McManus | gestorben am 24. November 2011)

McTell, Ralph (* 3. Dezember 1944 in Farnborough, GB)

Meat Loaf (* 27. September 1947 in Dallas, Texas als Marvin Lee Aday)

Medeiros, Glenn (*24. Juni 1970 auf Hawaii)

Mellenkamp, John (* 7. Oktober 1951 in Seymour, Indiana)

Mercury, Freddie (* 5. September 1946 in Sansibar, Sultanat Sansibar als Farrokh Bulsara | gestorben am 24. November 1991)
>Freddy Mercury<, Komponist und Lead-Sänger der Gruppe >Queen<, zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Rocksänger der 1970 er und 1980 Jahre. Seine spektakulären Auftritte und Selbstinzenierungen sind legendär.
Er wird in Sansibar geboren, sein Vater ist britischer Botschaftsangestellter, stammt aber aus Indien. Seinen Spitznamen „Freddie“ bekommt er in der Schule verpasst und begleitet ihn sein Leben lang. Der Direktor der englischen Internatsschule, auf das Mercury geht, erkennt schon früh sein musikalisches Talent. Im Alter von zwölf Jahren wird er Mitglied der Schülerband >The Hectics<.
1963 wird Sansibar unabhängig von der britischen Kolonialherrschaft und es kommt zu einer gewaltsamen Revolution. Die Eltern fliehen mit dem damals 17-jährigen Freddie und seiner Schwester nach London. Er macht dort seinen Schulabschluss und wird Kunststudent und macht seinen Abschluss im Grafikdesign. Er fertigt zahlreiche Zeichnungen seiner Idole Jimi Hendrix, Rock Hudson, Paul McCartney und Cliff Richard an. Außerdem entwirft er modische Männerkleidung.
Durch seinen Studiokollegen Tim Staffell lernt er die seit 1968 bestehende Band >Smile< kennen, die neben Staffel aus >Brian May< und <Roger Taylor< besteht. Mercury begleitet die Band als Roadie und spielt nebenher in verschiedenen Bands.
Im Frühjahr 1970 löst sich die Gruppe >Smile< auf, da Staffell die Gruppe verlässt. Daraufhin gründen Brian May, Roger Taylor und Freddie Mercury (zu der Zeit noch unter seinem bürgerlichen Namen Bulsara) die Gruppe >Queen<. Erst kurz nach Gründung legt er sich den Künstlernamen „Mercury“ zu. 1971 stößt als viertes Mitglied der Bassist John Diacon zur Band.
In den frühen 1970er Jahren lebt Mercury mit der Londonerin Mary Austin zusammen. Als offizielle Lebenspartnerin erlebt sie 1973 den Durchbruch von >Queen<.
1973 veröffentlicht Freddie eine Single unter dem Künstlernamen Larry Lurex.
Die Formation >Queen< schafft 1974 mit „Killer Queen“ den weltweiten Durchbruch und hat ein Jahr später mit „Bohemian Rhapsody“ den ersten Nummer-eins-Hit. Sein langjähriger Assistenten Peter Freestone deutet den Text als Coming-out von Freddie. Mercury hat sich zwar nie zu seiner Homosexualität bekannt, aber es ist damals schon ein offenes Geheimnis.
Von 1979 bis 1985 ist München sein Hauptwohnsitz, um dort Alben aufzunehmen und seine sexuellen Neigungen unbehelligt ausleben zu können. Dort lernt er auch die Schauspielerin Barbara Valentin kennen, mit der es sich die Wohnung teilt. Sein Soloalbum „Mr. Bad Guy“, das er 1983 begonnen hat, erscheint im April 1985. Produziert wird es von dem deutschen Toningenieur Reinhold Mack, der schon an mehreren Queen-Alben mitgewirkt hat. In den britischen Charts erreicht es platz sechs.
1985 zieht >Freddie Mercury< in seine neu eingerichtete Villa im Londoner Stadtteil Kensington, wo er bis zu seinem Tod mit seinem Lebenspartner Jim Hutton lebt.
Im Februar 1987 erscheint sein Cover von „The Great Pretender“ in den 1950 Jahren ein Hit der >Platters<. Im gleichen Jahr erscheint die Hymne „Barcelona, die Mercury im Duett mit der spanischen Opernsängerin Monserrat Calballé singt. Das Stück wird 1992 die Erkennungsmelodie der Olympischen Sommerspiele 1992. Im April 1988 findet eine Benefizveranstaltung des Musicals „Time“ statt. Mercury singt auf diesem Event vier Lieder. Es ist der letzte Bühnenauftritt, bei dem der Gesang von >Freddie Mercury< live zu hören ist. Am 8. Oktober 1988 tritt er mit Caballé in Barcelona auf, hier kommt aber die Stimme vom Band.
Im Mai 1989 erscheint das Queen-Album „The Miracle“. Trotz seiner fortgeschrittenen Aids-Erkrankung arbeitet der Sänger bis zuletzt im Studio.
Im Februar 1990 wird >Queen< mit dem Brit Award ausgezeichnet. Nachdem >Brian May< die Dankesrede gehalten hat, spricht Mercury nur ein kurzes „Thak You! Good Night!“ ins Mikrofon, was weitere Spekulationen über seinen Gesundheitszustand hervorruft. Im Sommer 1991 verdichten sich dann die Gerüchte.
Schließlich unterrichtet er am 23. November 1991 die Öffentlichkeit schriftlich über seine Aids-Erkrankung. Am nächsten Morgen fällt der Künstler in ein Koma und stirbt am Abend in seiner Villa an den Folgen einer Lungenentzündung.
Am 20. April 1992 findet im Londoner Wembley-Stadion das „Freddie Mercury Tribute Concert for AIDS Awareness“ statt, das weltweit vom Fernsehen übertragen wird. Freddie´s Bandkollegen Brian May, Roger Taylor und John Diacon geben das Konzert ihm zu Ehren, mit dem Ziel, das Bewusstsein für Aids zu verstärken. Die Queen-Musiker traten gemeinsam mit einer Vielzahl von Gästen auf, darunter waren unter anderen James Hetfield mit der Band Metallica, Guns n’ Roses, David Bowie, Seal, Tony Iommi, George Michael, Lisa Stansfield, Elton John, Paul Young und Liza Minnelli.
Am 6. November 1995 erscheint das Queen-Album „Made In Heaven“ mit den letzten Aufnahmen von >Freddie Mercury<. A Winter’s Tale, You Don’t Fool Me sowie Mother Love, hat er wenige Monate vor seinem Tod eingesungen.
Seine Bühnenperformance ist einzigartig und fester Bestandteil seiner Show ist der Mikrofonständer mit abmontierten Füßen. Diesen benutzt er als Tambourstock, Luftgitarre und Balanciergerät. Für seine Performance braucht er eine große Bühne, die sich durch Treppen und Rampen in die dritte Dimension erstreckt. Es hat wohl vor und nach ihm keinen Künstler gegeben, der diese Bühnenpräsenz so beherrschte wie >Freddie Mercury<.

Michael, George (* 25. Juni 1963 in Finchley, Middlesex, GB als Georgios Kyriakos Panayiotou | gestorben am 25. Dezember 2016)

Miles, John (* 23. April 1949 in Jarrow, GB als John Errington > gestorben am 5. Dezember 2021)

Miller, Frankie (* 2. November 1949 in Bridgeton, Glasgow, Schotlland als Francis Miller)

Miller, Steve (* 5. Oktober 1943 in Milwaukee, Wisconsin als Steven Haworth Miller)

Mills, Frank (* 27. Juni 1942 in Montreal, Kanada)

Milsap, Ronnie (* 16. Januar 1943 in Robbinsville, North Carolina)

Mizell, Hank (* . November 1923? in Daytona Beach, Florida als William M. Mizell | gestorben am 23. Dezember 1992)

Monroe, Gerry (* 20. Januar 1933 in South Shields, GB als Henry Morris | gestorben Oktober 1989)

Montez, Chris (* 17.01.1943 in Los Angeles, USA als Ezekiel Christopher Montanez)

Moore, Gary (* April 1952 in Belfast, Nordirland als Robert William Gary Moore | gestorben am 6. Februar 2011)

Moroder, Giorgio (* 26.04.1940 in Ortisei, Südtirol)

Morrison, Van Sir, OBE (* 31 August 1945 in Belfast, Nordirland als George Ivan Morrison)

Morrissey (* 22. Mai 1959 in Manchester, GB als Steven Patrick Morrissey)


Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Jimmy Nail bis Gilbert O´Sullivan  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

N
Nail, Jimmy (*16. März 1954 in Newcastle upon Tyne, GB als James Michael Aloysius Bradford)
Der britische Sänger und Schauspieler >Jimmy Nail< ist Ende der 1970er Mitglied der Band >The Crabs<. Seinen internationalen Durchbruch hat er 1992 als Solo-Sänger. Seine Single „No Doubt“ ist sein Erster und gleichzeitig einziger Nummer-eins-Hit in Großbritannien. In Deutschland kommt die Aufnahme bis auf den 18. Platz.
Als Schauspieler feiert er 1983 sein Debüt in der Mini-Fernsehserie „Spyship“. Zwei Jahre später hat er eine größere Rolle in der Komödie „ Star Cracks – Die irre Bruchlandung der Außerirdischen“. Im gleichen Jahr spielt er neben „Christopher Lee“ in dem Horror-Film „Das Tier II“. Er schreibt die Musik für die Mini-Fernsehserie „Crocodile Shoes“, in der er eine der Hauptrollen spielt. Dafür wird Nail 1995 für den BAFTA Award nominiert. 1996 ist er neben „Madonna, Antonio Banderas und Jonathan Pryce“ in dem Film „Evita“ zu sehen.
2012/13 ist der Künstler an der Entwicklung des Sting-Albums „The Last Strip“ beteiligt.
>Jimmy Nail> ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Napoleon XIV (3. Mai 1938 in New York City, New York als Jerry Samuels)

Napoli, Francesco (* 26. Februar 1962 in Neapel, Italien als Francesco Napolitano)

Nash, Johnny (* 19. August 1940 in Houston, Texas als John Lester Nash | gestorben am 6. Oktober 2020)

Naughton, David (* 13. Februar 1951 in Hartford, Connecticut)

Nelson, Ricky (* 8. Mai 1940 in Teaneck, New Jersey als Eric Hillard Nelson | gestorben am 31. Dezember 1985)

Nelson, Sandy (1. Dezember 1938 in Santa Monica, Kalifornien als Sander L. Nelson)

Nelson, Willie (*29. April 1933 in Abbott, Texas als Willie Hugh Nelson)

Nevil, Robbie (* 2 Oktober 1958 in Los angeles, Kalifornien als Robert S. „Robbie“ Nevil)

Neville, Aaron (24. Januar 1941 in New Orleans, Louisiana)

Newberry III, Booker (*19. Januar 1956 in Youngstown, Ohio)

Newley, Anthony (* 24 September 1931 in Hackney, London, GB als Gerorge Anthony Newley | gestorben am 14. April 1999)

Newman, Randy (*28. November 1943 in Los Angeles, Kalifornien als Randall Stuart Newman)

Newton, Wayne (* April 1942 in Roanoke, Virginia als Wayne Carson Newton)

Nicholas, Paul (* 3. Dezember 1944 in Peterborough, GB als Paul Oscar Beuselinck)

Nilsson, Harry (* 15. Juni 1941 in Brooklyn, New York als Harry Edward Nilsson III | gestorben am 15. Januar 1994)

Nolan, Kenny (* 30. September 1949 in Los Angeles, Kalifornien)

Norman, Chris (* 25 Oktober 1950 in Redcar, GB als Christopher Ward „Chris“ Norman)

Numan, Gary (* 8. März 1958 in Hammersmith, London, GB als Gary Anthony James Webb)



O
Ocean, Billy (* 21. Januar 1950 in Fyzabad, Trinidad und Tobago als Leslie Sebastian Charles)
Der Sänger und Songwriter >Billy Ocean< wird in der damaligen britischen KolonieTrinidad geboren und zieht mit seiner Familie nach London, als er sieben Jahre alt ist. Zwischen 1987 bis 1989 hat er in Europa und den USA eine Reihe von Hits und steht drei Mal auf Platz eins. Shon als Teenager singt er in Londoner Clubs, legt sic zunächst das Pseudonym >Scorched Earth< zu und veröffentlicht unter diesem Namen 1974 seine erste Single. Danach legt er sich den Künstlernamen >Billy Ocean< zu, nach seinem damaligen Wohnort Ocean Estate.
Im Frühjahr 1976 kommt sein Debüt-Album „Billy Ocean“ auf den Markt. Die Single-Auskoppelung „Love Really Hurts Without You“ schafft es in England auf Platz zwei, landet in Deutschland auf Position 16 und den USA ist der Song Nummer 22. Es folgen in regelmäßigen Abständen weitere Hits und Ocean schreibt nebenher für andere Interpreten wie etwa >La Toya Jackson<.
Seinen größten Erfolg feiert er 1984 mit „Caribbean Queen“, den er je nach Lage der Weltregion anpasst. So ist der Song auch als „African Queen“ oder „European Queen“ bekannt. Bis Ende der 1980er ist der Künstler in den Charts vertreten.
Im Herbst 1989 erscheint sein „Greatest-Hits-Album“. Danach wird es ruhiger um ihn. Sein letztes Studioalbum kommt im Frühjahr 1993 auf den Markt, dass er gemeinsam mit dem R&B-Sänger R. Kelly aufnimmt.
2002 erhält er einen Ehrendoktor der University of Westminster, veröffentlicht alte Hits neu und tourt durch das britische Königreich.

O´Connor, Des (12. Januar 1932 in Stepney, London, GB als Desmond Bernard O´Connor | gestorben am 14. November 2020)

O´Day, Alan (* 3. Oktober 1940 in Hollywood, Kalifornien als Alan Earl O´Day | gestorben am 17. Mai 2013)

Oliver (* 22. Februar 1945 in North Wilkesboro, North Carolina als William Oliver Swofford | gestorben am 12. Februar 2000)

O´Neal, Alexander (* 15. November 1953 in Natchez, Mississippi)

Orbison, Roy (* 23. April 1936 in Vernon, Texas als Roy Kelton Orbison | gestorben am 6. Dezember 1988)

Osbourne, Ozzy (* 3. Dezember 1948 in Birmingham-Aston, GB als John Michael Osbourne)

Osmond, Donny (* 9. Dezember 1957 in Odgen, Utah als Donald Clark Osmond)

Osmond, Jimmy (* 16. April 1963 in Los Angeles, Kalifornien)

O´Sullivan, Gilbert (* 1. Dezember 1946 in Waterford, Irland als Raymond Edward O´Sullivan)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Robert Palmer bis Barry Ryan  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

P
Palmer, Robert Allen (* 19. Januar 1949 in Batley, GB | gestorben am 26. September 2003)
Der britische Popmusiker verbringt seine Kindheit auf Malta. Die musikalischen Haupteinflüsse lösen auf ihn Musiker wie Otis Redding und Nat King Cole aus.
Regionale Bekanntheit erlangt er durch das Spielen in verschiedenen Bands. Seinen ersten kleinen Hit hat Palmer Ende der 1960er mit >The Alan Bown Set<. Danach schließt er sich der Formation >Vinegar Joe< an und fungiert an der Seite von >Elkie Brooks< als Leadsänger. Nach Auflösung der Band starten beide ihre Solokarrieren. Sein Debüt 1974 misslingt allerdings. Die ersten beiden Alben werden zwar von den Kritikern gelobt, verkaufen sich aber schlecht. Aus diesem Grund ändert der Musiker seine musikalische Richtung in Rock, gemischt mit Reggae. Das Album „Some People Can Do What They Like“ und die Single-Auskoppelung „Every Kinda People“ bedeuten 1978 den Durchbruch. Die Top-20 erreicht er allerdings nur in den USA. Seine größten Erfolge auf dem europäischen Kontinent sollen ein Jahr später mit „Johnny and Mary“ und „Looking For Clues“ folgen. Johnny And Mary ist ein Dreivierteljahr in den deutschen Charts.
Mit >John und Andy Taylor< von >Duran Duran< sowie >Tony Thompson< von >Chic< gründet Palmer 1984 die Formation >Power Station<, die 1985 einige Hits vorweisen kann. Seinen größten Erfolg feiert >Robert Palmer< im Frühjahr 1986 mit dem Stück „Addicted To Love“. Es ist der einzige Song, der die Spitze der Billboard-Hot-100 in den USA erreicht. Das Lied bringt ihm sogar einen Grammy ein. Das dazugehörende „Riptide“ verkauft sich allein in den USA über 2 Millionen Mal. Es folgen weitere erfolgreiche Alben. Im Herbst 1990 hat Palmer, gemeinsam mit der Reggae-Band >UB40<, mit „I´ll Be Your Baby Tonight“ einen europaweiten Hit.
Im Mai 2003 veröffentlicht er sein letztes Album „Drive“.
>Robert Palmer< stirbt am 26. September 2003 in einem Pariser Hotel an einem Herzinfarkt, gerade einmal 54 Jahre alt.

Paris, Ryan (* 12. März 1953 in Rom, Italien als Fabio Roscioli)

Park, Simon (* März 1946 in Market Harborough, GB)

Parker Jr., Ray Erskine (* 1. Mai 1954 in Detroit, Michigan)

Parr, John (* 18. November 1952 Worksop, Nottinghampshire, GB)

Parton, David (* 1948 in New Castle Under Lymne, GB als David Eric Stanley Parton)

Partridge, Don (*27. Oktober 1941 Bournemouth, GB | gestorben am 21. September 2010)

Paul, Bernie (* 12. Februar 1950 in Schweinfurt als Bernhard Paul Vonficht)

Paul, Billy (* 1. Dezember 1934 in Philadelphia, Pennsylvania als Paul Williams | gestorben am 24. April 2016)

Paul, Owen (* 1. Mai 1962 in Glasgow, Schottland als Owen McGee)

Perkins, Carl (* 9. April 1932 in Tiptonville, Tennessee | gestorben am 19. Januar 1998)

Perry, Steve (*22. Januar 1949 in Hanford, Kalifornien als Stephen Ray Perry)

Petersen, Ray (*23. April 1939 in Denton, Texas | gestorben am 25. Januar 2005)

Pickett, Bobby „Boris“ (* 11. Februar 1938 in Sommerville, Massachusetts als Robert George Pickett | gestorben am 25. April 2007)

Pickett, Wilson (* 18. März 1941 in Prattville, Alabama | gestorben am 19. Januar 2006)

Pitney, Gene (* 17. Februar 1940 in Hartford, Connecticut | gestorben am 5. April 2006)

Plastic Bertrand (*24. Februar 1954 in Brüssel, Belgien als Roger Juret)

Pop, Iggy (* 21. April 1947 in Muskegon, Michigan als James Newell „Jim“ Osterburg)

Post, Mike (*29. September 1944 in Berkeley, Kalifornien als Leland Michael Postil)

Powell, Cozy (* 29 Dezember 1947 in Cirencester, GB als Colin Flooks | gestorben am 5. April 1998)

Pozzoli, Silver (* 19. Juli 1953 in Mailand, Italien als Silvio Polozzi)

Presley, Elvis Aaron (* 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi | gestorben am 16. August 1977)

Preston, Billy (* 2. September 1946 in Houston, Texas | gestorben am 6. Juni 2006)

Preston, Johnny (* 18. August 1939 Port Arthur, Texas als John Preston Curville) | gestorben am 4. März)

Price, Alan (* 19. April 1942 in Fathfield, GB)

Price, Lloyd (* 9. März 1933 in Kenner, Louisiana | gestorben am 3. Mai 2021)

Prince (* 7. Juni 1958 in Minneapolis, Minnesota als Prince Rogers Nelson | gestorben am 21. April 2016)

Proby, P. J. (* 6. November 1938 in Houston, Texas als James Marcus Smith)


R
Rabbitt, Eddie (* 27. November 1941 in Brooklyn, New York als Edward Thomas Rabbitt | gestorben am 7. Mai 1998)
Der Country-Sänger und Songwriter >Eddie Rabbitt< steht in den Country-Charts zwischen 1976 und 1989 17 Mal auf Platz eins. Auch in den Pop-Charts kann er einige Hits landen.
Der Sänger wächst in New Jersey auf und beginnt als Jugendlicher Gitarre zu spielen und komponiert seine ersten Songs. Seinen Lebensunterhalt finanziert er aus Gelegenheitsjobs und Auftritten in Clubs. Er zieht 1968 nach Nashville, wo er zunächst als Songwriter arbeitet. >Roy Drusky< nimmt einen seiner Songs auf und verhilft ihm so zu einer Anstellung im Musikverlag.
Der Durchbruch als Songwriter gelingt ihm 1970, als >Elvis Presley< mit „Kentucky Rain“ und >Ronnie Milsap< mit „Pure Love“ Platz eins erreichen.
Rabbitt unterschreibt noch im selben Jahr einen Plattenvertrag und schafft es bereits mit seiner ersten Single in die Charts. Wegen seiner Nähe zur Popmusik findet er in der Country-Szene nicht nur Freunde. Auch in den 1980er Jahren hält sein Erfolg an. In der ersten Hälfte des Jahrzehnts erreicht er mit seinen Aufnahmen hohe Verkaufszahlen. In den Pop-Charts ist der Künstler unter anderem mit „Rocky Mountain Music“, „I Love a Rainy Night“ und „Drivin’ My Life Away“ erfolgreich.
Auch als Komponist ist er weiterhin gefragt. Er erhält Auszeichnungen als Country-, Pop- und Crossover-Musiker. 1982 erreicht sein Duett mit >Crystal Gayle< Platz eins der Country-Charts.
Auch die Wechsel zu Warners Label und später zu RCA Records tun seinem Erfolg keinen Abbruch. Es gelingen ihm weiterhin Top-Hits. Ende der 1980er Jahre wendet er sich mehr und mehr der traditionellen Country-Musik zu. Die Tage des Country-Pops waren gezählt.
Letztmalig steht Rabbitt 1990 mit „On Second Thought“ auf Platz eins. Er schafft noch ein paar mittlere Hits und konzentriert sich danach auf Tourneen und Konzertauftritte.
>Eddie Rabbittt< erkrankt 1997 an Lungenkrebs und stirbt am 7. Mai 1998 an den Folgen. Im gleichen Jahr wird er postum in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen.
1977 nimmt >Jürgen Drews< unter dem Titel „Barfuß durch den Sommer“ eine deutschsprachige Version von „Rocky Mountain Music“ auf und erreicht damit Platz sechs der deutschen Single-Charts.

Rafferty, Gerry (* 16. April 1947 in Paisley, Schottland als Gerald Rafferty | gestorben am 4. Januar 2011)

Rawls, Lou (* 1. Dezember 1933 in Chicago, Illinois als Louis Allen Rawls | gestorben am 6. Januar 2006)

Ray, Johnny (* 10. Januar 1927 in Hopewell, Oregon als John Alvin Ray | gestorben am 25. Februar 1990)

Rea, Chris (* 4. März 1951 Middlesbrough, GB als Christopher Anton Rea)

Redding, Otis (* 9. September 1941 in Dawson, Georgia | gestorben am 10. Dezember 1967)

Reed, Lou (* März 1942 in New York als Lewis Alan „Lou“ Reed | gestorben am 27. Oktober 2013)

Reeves, Jim (* 20. August 1923 in Galloway, Texas als James Travis Reeves | gestorben am 31. Juli 1964)

Reichel, Achim (* 28. Januar 1944 in Wentorf bei Hamburg, Schleswig-Holstein)

Reid, Neil (* April/Mai 1959 in Glasgow oder Motherwell, Schottland)

Rich, Charlie (* 14. Dezember 1932 in Forrest City, Arkansas als Charles Alan Rich | gestorben am 25. Juli 1995)

Richard, Cliff, Sir, OBE (*14. Oktober 1940 in Lucknow, Indien als Harry Roger Webb)

Richie, Lionel (* 20 Juni 1949 in Tuskegee, Alabama)

Richman, Jonathan (* 16. Mai 1951 in Natik bei Boston, Massachusetts)

Ridgway, Stan (* 5. April 1954 in Barstow, Kalifornien als Starnad Ridgway)

Rios, Miguel (* Juni 1944 in Granada, Spanien als Miguel Ríos Campaña)

Rios, Waldo de los (* 7. September 1934 in Buenos Aires, Argentinien als Osvaldo Nicolás Ferrara | gestorben am 28. März 1977)

Rivers, Johnny (* 7. November 1942 in New York City, New York als John Ramistella)

Roberts, Austin (* 19. September 1945 in Newport News, Virginia)

Roberts, Malcom (* 31. März 1944 in Manchester, UK | gestorben am 7. Februar 2003)

Robertson, B. A. (* 12. September 1956 in Glasgow, Schottland als Brian Alexander Robertson)

Robinson, Smokey (19. Februar 1940 in Detroit, Michigan als William Robinson)

Robinson, Tom (* 1. Juni 1950 in Cambridge, UK)

Roe, Tommy (* 9. Mai 1942 in Atlanta, Georgia)

Rogers, Kenny (* 21. August 1938 in Houston, Texas als Kenneth Donald Rogers | gestorben am 20. März 2020)

Rosso, Nini (* 19. September 1926 in San Michele Mondovi, Italien als Raffaele Celeste Rosso | gestorben am 5. Oktober 1994)

Roth, David Lee (* 10. Dezember 1954 in Bloomington, Indiana)

Roussos, Demis (* 15. Juni in Alexandria, Ägypten als Artemios Ventouris Roussos, griechisch Αρτέμιος Βεντούρης Ρούσσος | gestorben am 25. Januar 2015)

Rowles, John MBE (* 26. März 1947 in Whakatane, Neuseeland)

Ruffin, David (*18. Januar 1941 in Whynot, Mississippi als Davis Eli Ruffin | gestorben am 1. Juni 1991)

Ruffin, Jimmy (* 7. Mai 1936 in Meridan, Mississippi | gestorben am 17. November 2014)

Rundgren, Todd (* 22. Juni 1948 in Upper Darby, Philadelphia)

Barry Ryan (* 24. Oktober 1948 in Leeds, GB als Barry Sapherson | gestorben am 28. September 2021)
Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Barry Sadler bis Sylvester  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

S
Sadler, Barry (* 1. November 1940 in Carlsbad, New Mexico | gestorben am 5. November 1989)
Der amerikanische Berufssoldat >Barry Sadler< erlangt seine Bekanntheit als Sänger. Sein Song „Ballad Of The Green Berets“ wird ein weltweiter Hit.
Sadler fängt schon früh an, patriotische Songs über das Leben in der Armee zu schreiben. So entsteht auch das Lied über seine Einheit, „The Green Berets“. Das Lied wird von Sadler aufgenommen und an Truppenmitglieder verteilt. Eine Plattenfirma produziert darauf eine professionelle Aufnahme unter dem Titel „The Ballad Of the Green Berets“ und veröffentlicht diese im Februar 1966. Das Stück entwickelt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Spitzenhit. Innerhalb von 14 Tagen werden von der Single eine Million Exemplare verkauft. Sadler steht mit dem Lied fünf Wochen auf Platz eins der US-Charts. 1968 ist der Song die Titelmelodie in dem Kriegsfilm „The Green Berets“ mit >John Wayne< in der Hauptrolle.
Nach dem Erfolg quittiert er den Militärdienst um als Musiker zu arbeiten. Er kann aber an den großen Erfolg nicht mehr anknüpfen und hat mit der Nachfolge-Single „The A-Team“ noch einen mittelmäßigen Erfolg. Weil es mit der Musik nicht so recht klappt versucht er sich als Schriftsteller und Schauspieler.
1978 erschießt Sadler, im Streit um eine Frau, den Country-Sänger >Lee Emerson, was ihm eine mehrjährige Gefängnisstrafe einbringt.
In den 1980er Jahren arbeitet in Guatemala als militärischer Ausbilder. Dort erhält er 1988 einen Kopfschuss, deren Ursache nie geklärt wird. War es ein geplanter Anschlag, ein Selbstmordversuch, ein Unfall mit der eigenen Waffe oder ein ganz gewöhnlicher Überfall? >Barry Sadler< überlebt zwar, stirbt aber am 5. November 1989 an den Folgen.
In Deutschland wird das Lied unter dem Titel „Hundert Mann und ein Befehl“ gleich zweimal erfolgreich gecovert. Die Version von >Heidi Brühl< schafft es bis auf Platz acht, die von >Freddy Quinn> sogar auf Platz eins. Das Original belegt in Deutschland Platz vier.

St. Peters, Crispian (* 5. April 1939 in Swanley, GB als Robin Peter Smith | gestorben am 8. Juni 2010)

Sakamoto, Kyū (* 10. Dezember 1941 in Kawasaki, Japan als Ōshima Hisashi | gestorben am 12. August 1985)

Sanderson, Richard (* 5. März 1953 in Taplow, GB)

Santillian, Facio (geboren in Santiago del Estero, Argentinien)

Sarstedt, Peter (* 10. Dezember 1941 in Dehli, Britisch Indien als Peter Eardley Sarstedt | gestorben am 8. Januar 2017)

Sarstedt, Robin (* 21. Januar 1944 in Dehi, British-Indien als Clive Robin Sarstedt)

Savalas, Telly (* 21. Januar 1922 in Garden City, New York als Aristotelis Savalsa | gestorben am 22. Januar 1994

Sayer, Leo (* 21. Mai 1948 in Shoreham-by-Sea, GB als Gerad Hugh Sayer)

Scaggs, Boz (* 8. Juni 1944 in Canton, Ohio als William Royce Scaggs)

Schilling, Peter (* am 28. Januar 1956 in Stuttgart als Pierre Michael „Peter“ Schilling)

Scott, Freddie (* 24. April 1933 in Providence, Rhode Island | gestorben am 4. Juni 2007

Scott, Jack (* 24. Januar 1936 in Windsor, Ontario, Kanada als Giovanni Domenico Scafone Jr. | gestorben am 12. Dezember 2019)

Sebastian, John B. (* 17. März 1944 in Greenwich Village, New York)

Secada, Jon (*4. Oktober 1961 in Havanna, Kuba als Juan Francisco Secada Martinez)

Seacombe, Harry CBE (* 8. September 1921 in Swansea, Wales als Harry Donald Seacombe, Sir | gestorben am 11. April 2001)

Sedaka, Neil (* 13. März 1939 in Brooklyn, New York)

Seger, Bob (* 6. Mai 1945 in Detroit, Michigan als Robert Clark Seger)

Sellers, Peter, CBE (* 8. September 1925 in Portsmouth, GB als Richard Hernry Sellers | gestorben am 24.. Juli 1980)

Sembello, Michael (* 17. April 1954 in Philadelphia, Pennsylvania)

Shannon, Del (*30. Dezember 1934 in Grand Rapids, Michigan als Charles Weedon Westover | gestorben am 8. Februar 1990)

Sharkey, Fergal (* 13. August 1958 in Derry, Nordirland)

Shayne, Ricky (* 4. Juni 1944 in Kairo, Ägypten als George Albert Tabett)

Shelley, Peter (* 17. April 1955 in Leigh, GB als Campbell McNeish | gestorben am 6. Dezember 2018)

Sheridan, Tony (* 21. Mai 1940 in Norwich, GB als Anthony Esmond Sheridan McGinnity | gestorben am 16. Februar 2013)

Simon, Joe (* 2. September 1936 in Simmersport, Louisiana | gestorben am 13. Dezember 2021)

Simon, Paul Frederic (* 13. Oktober 1941 in Newark, New Jersey)

Sinatra, Frank (* 12. Dezember 1915 in Hoboken, New Jersey als Francis Albert Sinatra | gestorben am 14. Mai 1998)

Skellern, Peter (* 14. März 1947 in Bury, GB | gestorben am 17. Februar 2017)

Sledge, Percy Tyrone (*25. November 1940 in Leighton, Alabama | gestorben am 14, April 2015)

Smith, Hurricane (* 22. Februar 1923 in London, GB als Norman Smith | gestorben am 3. März 2008)

Smith, O. C. (* 21. Juni 1932 in Mansfield, Louisiana als Ocie Lee Smith | gestorben am 23. November 2001)

Somerville, Jimmy (* 22. Juni 1961 in Glasgow, Schottland als James William Somerville)

Soul, David (* 28. August 1943 in Chicago, Illinois als David Richard Solberg)

South, Joe (* 28. Februar 1940 in Atlanta, Georgia als Joseph Alfred Souter | gestorben am 5. September 2012)

Springfield, Rick (* 23. August 1949 in Sydney, Australien als Richard Lewis Springthorpe)

Springsteen, Bruce (* 23. September 1949 in Long Branch, New Jersey als Bruce Frederick Joseph Springsteen)

Springwater (siehe Phil Cordell in diesem Buch auf Seite 118)

Stallone, Frank (* 30. Juli 1950 in New York City, New York)

Stardust, Alvin (* 27. September 1942 in London, GB als Bernard William Jewry | gestorben am 23. Oktober 2014

Starr, Edwin (* 21. Januar 1942 in Nashville, Tennessee als Charles Edwin Hatcher | gestorben am 2. April 2003)

Starr, Freddie (* 9. Januar 1943 in Huyton, GB als Frederick Leslie Fowell | gestorben am 9. Mai 2019)

Starr, Ringo, MBE (* 7. Juli 1940 in Liverpool, GB als Richard Starkey)

Stevens, Cat, auch Yusuf (* 21. Juli 1948 in London, GB als Steven Demetre Georgiou in London, seit 1978 bürgerlich Yusuf Islam)

Stevens, Ray (* 24. Januar 1939 in Clarkdale, Georgia als Harald Ray Ragsdale)

Stevens, Shakin´ (4. März 1948 in Ely, Cardiff, Wales als Michael Barratt)

Stewart, Al (* 5. September 1945 in Glasgow, Schottland)

Stewart, Jermaine ( 7. September 1957 in Columbus, Ohio | gestorben am 17. März 1997)

Stewart, Rod Sir, CBE (* 10. Januar 1945 in London, GB als Roderick David Stuart)

Sting, CBE (* 2. Oktober 1951 in Wallsend, GB als Gordon Matthew Thomas Sumner)

Straker, Nick (* 1957 in London, GB als Nicholas Bailey)

Swayze, Patrick Wayne (* 18. August 1952 in Houston, Texas | gestorben am 14. September 2009)

Sylvester (* 6. September 1947 in Los Angeles, Kalifornien als Sylvester James | gestorben am 16. Dezember 1988)


Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Taco bis Laurent Voulzy  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

T
Taco (* 21. Juli 1955 in Jakarta, Indonesien als Taco Ockerse)
Durch die Coverversion des Irving-Berlin-Hits „Puttin´ On The Ritz“ wird der niederländische Popsänger >Taco< 1982 weltberühmt.
Er hat niederländische Eltern und wächst in den Niederlanden, USA, Singapur, Luxemburg, Deutschland und Belgien auf, wo er 1973 in Brüssel seinen Schulabschluss macht. Anschließend studiert >Taco< Innenarchitektur und schließt in Hamburg die Schauspielschule ab.
Ab 1975 ist >Taco< Ensemblemitglied des Hamburger „Thalia-Thearters“ und gründet 1979 seine eigene Band unter dem Name >Taco´s Bizz“ und geht auf Tournee. 1981 bekommt er seinen ersten Plattenvertrag und nimmt mit dem Lied „Träume brauchen Zeit“ an der deutschen Vorentscheidung zum Grand-Prix teil. Allerdings reicht es nur zu Platz zwölf.
Im September 1982 wechselt >Taco< die Plattenfirman, was sich auszahlen soll. Unter dem Produzenten „David Parker“ nimmt er den Titel „Puttin´ On The Ritz“ auf, der gleichzeitig den internationalen Durchbruch bedeutet. Im Stile von >Fred Astaire< bestreitet er nun seine Auftritte und geht auf Tournee durch Schweden.
Für die Single „Puttin On The Ritz“ erhält er Platin in Kanada und eine Tournee durch die USA folgt. Er wird mit der „Goldenen Europa“ ausgezeichnet und tritt im deutschen Fernsehen auf. Seine Nachfolge-Single „Singin´in The Rain“ kann nicht an den Anfangserfolg anknüpfen und erreicht lediglich platz 49 in Deutschland. Auch die Versuche, Songs der Swing-Ära im neuen Stil aufzunehmen, bringen keinen Erfolg, ebenso wenig erneute Wechsel der Plattenfirmen.
Da sich auch in den folgenden Jahren keine musikalischen Erfolge erzielen lassen, widmet sich >Taco< mehr der Schauspielerei.
1994 spielt er die Hauptroller in dem Musical „Shakespeare Rock´n Rol“2 und 1998 im Berliner Metropol-Theater die Hauptrolle in dem Musical „Yesterday“. Dazu veröffentlicht er parallel eine CD.
In den 2000er Jahren hat er immer wieder Auftritte in verschiedenen Ländern, meistens mit seinem großen Hit „Puttin´ On The Ritz“
>Taco< wohnt derzeit in Deutschland, wo er nach wie vor mit seiner Band und als Galakünstler auftritt.

Taylor, James Vernon (* 12. März 1948 in Boston, Massachusetts)

Taylor, Johnnie Harrison (* 5. Mai 1938 in Crawfordsville, Arkansas | gestorben am 31. Mai 2000)

Taylor, R. Dean (* 11. Mai 1939 in Toronto, Ontario, Kanada als Richard Dean Taylor | gestorben am 7. Januar 2022)

Tempo, Nino (* 6. Januar 1937 in Niagara Falls, New York als Antonio Lo Tempio)

Tex, Joe (* 8. August 1935 in Rogers, Texas als Joseph Arrington Jr., später Joseph Hazzies | gestorben am 13. August 1982)

Thomas, B. J. (* 7. August 1942 in Hugo, Oklahoma als Billy Joe Thomas | gestorben am 29. Mai 2021)

Thomas, Peter (* 1. Dezember 1925 in Breslau | gestorben am 17. Mai 2020)

Thomas, Rufus (* 26. März 1917 in Cayce, Mississippi | gestorben am 15. Dezember 2001)

Thomas, Timmy E. (* 13. November 1944 in Evansville, Indiana | gestorben am 11. März 2022)

Thompson, Chris (* 9. März 1948 in Ashfort (Kent), GB als Christopher Hamlet Thompson)

Tillotson, Johnny (* 20. April 1938 in Jacksonville, Florida)

Topol, Chaim (* 9. September 1935 in Tel Aviv, Israel)

Travolta, John Joseph (*18. Februar 1954 in Englewood, New Jersey)

Twitty, Conway (* 1. September 1933 in Friars Point, Mississippi als Harold Jenkins | gestorben am 5. Juni 1993)


U
Ure, Midge (* 10. Oktober 1953 in Cambuslang, Lanarkshire, Schottland als James Ure)

Der Rockgitarrist und Singer Songwriter >Midge Ure< feiert seine größten Erfolge mit der New-Wave-Band >Ultravox<. Gemeinsam mit >Bob Geldorf< gründet er das Hilfsprojekt >Band Aid< und erhält mehrere Auszeichnungen für sein soziales Engagement.
Er wächst in einfachen Verhältnissen in einem Glasgower Vorort auf. Seine erste Gitarre bekommt der Musiker von seiner Eltern geschenkt, als er 10 Jahre alt ist. Seine musikalischen Einflüsse bezieht er von den >Small Faces< und den >Yardbirds<. Er beginnt eine Ausbildung zum Schlosser, spielt nebenher in einer Band namens >Stumble< aus Glasgow. Seine Ausbildung bricht er im Alter von 19 Jahren ab, um Berufsmusiker zu werden.
Die musikalische Laufbahn beginnt Ure 1972 in der Hard-Rock-Band >Salvation<, die 1975 nach musikalischer Neuausrichtung in >Slik< umbenennt. Sie wird von der Plattenfirma „Polydor“ als Glasgower Gegenstück zu den >Bay City Rollers< aus Edinburgh aufgebaut. Auch äußerlich unterscheiden sie sich von den >Bay City Rollers<. Die Gruppe >Slik< tritt in US-Collegekleidung und mit Kurzhaarfrisuren auf. Den ersten Auftritt mit >Slik< hat >Midge Ure< am 1. Januar 1976 in der erfolgreichen britischen Musiksendung „Top Of the Pops“. Mit „Forever And Ever“ haben sie im gleichen Jahr einen Nummer-eins-Hit in Großbritannien. Ure hat während seiner Arbeit für >Slik< ein Angebot des Produzenten >Malcom McLaren< abgelehnt, bei den damals noch unbekannten >Sex Pistols< zu arbeiten.
Unzufrieden mit der Teen-Pop-Musik bei >Slik< schließt sich Ure gemeinsam mit Ex-Sex-Pistol-Bassist >Glen Matlock< den >Rich-Kids< an. Weil es zwischen den Genannten zu musikalischen Differenzen kommt, verlässt Ure 1978 nach einem Jahr und einem Album die Band. Aufgrund seiner Freundschaft mit >Phil Lynott< springt rt bei >Thin Lizzy< ein. Gitarrist >Gary Moore< ist kurz zuvor bei der Band ausgestiegen. Ure tourt mit der Rockband durch die USA und Asien. Gemeinsam mit Lynott komponiert der Musiker 1980 das Stück „Yellow Pearl“, das für einige Jahre die Titelmelodie für die TV-Musiksendung „Top Of The Pops“ ist.
1978 gründet >Midge Ure< gemeinsam mit >Rusty Egan< und >Steve Strange< die New-Romantik-Band >Visage<. Für den Welthit „Fade To Grey“ zeichnet Midge als Co-Produzent verantwortlich. Durch das Projekt >Visage< kommt er in Kontakt mit >Billy Curry< von >Ultravox< und schließt sich der Band im April 1979 an. Von da an ist Ure nicht nur Musiker, sondern auch Produzent und Regisseur von Musikvideos. Er produziert für Visage, Ultravox, Phil Lynott und Seve Harley. Bei den Musikvideos von Bananarama, Ultravox und Fun Boys Three führt er Regie. 1984 schreibt er mit >Bob Geldorf< den Band-Aid-Welthit „Do They Know It´s Christmas?“
Noch während der Zeit bei >Ultravox< errichtet er sein eigenes Aufnahmestudio. Dort nimmt Ure 1985 sein erstes, selbstproduzierte Solo-Album „The Gift“ auf. Dieses enthält die single-Hits „If I Was“ und „That Certain Smile“. Es folgen bis 1988 weitere Hits, die teilweise die Top-30 erreichen.
Nach dem Wechsel des Plattenlabels veröffentlicht Ure 1991 die Single „Cold Cold Heart“ und das Album „Pure“. Beide erreichen keine hohe Chartplatzierung. Letztmalig erreicht >Midge Ure< eine Top-20-Notierung 1996 in den deutschen Single-Charts.
1998 wendet er sich dem Schreiben von Filmmusiken zu und ist am 20. April 2001 auf dem Gedenkkonzert von >Stve Marriott< dabei und trägt eine Akustikversion des Small-Faces-Hits „My Minds Eyes“ von 1966 vor. Im Oktober 2004 erscheint seine Autobiografie unter dem Titel „If I was...“. Bei dem Projekt „Night Of The Proms“ ist Ure 2005 gemeinsam mit Roger Daltry (The Who), Manfred Mann, John miles und anderen namhaften Künstlern auf der Bühne. Er spielt einige seiner größten Erfolge in neuem Gewand. Von Herbst 2005 bis Frühjahr 2008 tourt er auf seiner Solo-Acoustic-Tour abwechselnd in Deutschland und Großbritannien durch kleinere Klubs.
Rechtzeitig zu seinem 55. Geburtstag, am 10 Oktober 2008, erscheint in Deutschland das Album „10 (Ten), mit dem sich Ure einen Herzenswunsch erfüllt. Er covert Songs, die seine persönliche musikalische Entwicklung geprägt haben. Es sind keine großen Hits, sondern unbekanntere, leise Songs.
Ende 2008 gibt es eine Reunion-Tour von Ultravox in der Besetzung der 1980er Jahre, die durch viele europäische Länder führt.
Im Frühjahr 2016 ist >Midge Ure< mit „Rock Meets Classic“ auf Deutschland-Tournee.
Nebenher ist der Musiker an vielen sozialen Projekten beteiligt und ihm werden viele Ehrungen zuteil. So ernennt ihn die britische Königin Elisabeth II zum „Officer of the Order of the British Empire (OBE)“.

V
Valance, Ricky (* 10. April 1936 in Ynysddu, Südwales als David Spencer | gestorben am 12. Juni 2020)
Der walisische Pop-Sänger >Ricky Valance< tritt ab Ende der 1950er Jahre in kleineren Clubs auf. Der Name soll an >Richie Valens< erinnern, der zusammen mit >Buddy Holly< und dem >Big Bopper< bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt.
Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre gibt es eine Reihe von Liedern, die den Tod thematisieren. Die US-Hits wie „Leader Of The Pack“ von den >Shangri-Las<, oder „Tell Laura I Love Her“ werden in England von der BBC boykottiert oder gehen erst gar nicht an den Start. So auch die Nummer von >Ray Patterson<. Hier geht es um den tödlich jungen Rennfahrer Tommy. Dessen letzte Worte sind übersetzt: „Sag Laura, dass ich sie liebe“. Der Erfolgskomponist Jeff Barry hat die Nummer geschrieben. Es war zur damaligen Zeit nicht unüblich, dass für andere Länder die Lieder von anderen Interpreten neu aufgenommen werden. In England wird dafür >Ricky Valance< ausgewählt. Die Single wird zwar erwartungsgemäß von der BBC boykottiert, aber durch ihre Ausstrahlung auf dem englischen Dienst von Radio Luxemburg auf Mittel- und Langwelle wird sie trotzdem so populär, dass sie im September 1960 bis auf Platz 1 in Großbritannien steigt.
Damit ist Valance der erste Waliser, dem als Solo-Interpret ein Nummer-eins-Hit in den britischen Charts gelingt. Allerdings ist mit dieser Nummer die Chartgeschichte für den Sänger beendet. Weitere Singles kommen in Großbritannien nicht mehr in die Charts. So kehrt er wieder als Sänger in die kleineren Clubs zurück.
Der am Ende seines Lebens an Demenz leidende >Ricky Valance< stirbt am 12. Juni 2020.

Valens, Ritchie (* 13. Mai 1941 in Los Angeles, Kalifornien als Richard Steven Valenzuela | gestorben am 3. Februar 1959)

Valli, Frankie (* 3. Mai 1934 in Newark, New Jersey als Francis Stephen Castelluccio)

Vandross, Luther (* 20. April 1951 in New York City, New York | gestorben am 1. Juli 2005)

Vangelis (* 29. März 1943 Agria, Volos Griechenland als Evangelos Odysseas Papathanassio | gestorben am 17. Mai 2022)

Vannelli, Gino (* 16. Juni 1952 in Montreal, Kanada)

Vaughan, Frankie, CBE (* 3. Februar 1928 in Liverpool, GB als Frank Abelson | gestorben am 17. Mai 1999)

Vaughn, Billy (* 12. April 1919 in Glasgow, Kentucky als Richard Smith Vaughn | gestorben am 26. September 1991)

Vee, Bobby (* 30. April 1943 in Fargo, North Dakota als Robert Thomas Velline | gestorben am 24. Oktober 2016)

Vincent, Gene (*11. Februar 1935 in Norfolk, Virginia als Eugene Vincent Craddock | gestorben am 12. Oktober 1971)

Vinci da, Paul (+ 1951 in Thurrock, Essex, GB als Paul Leonard Prewer)

Vinton, Bobby (* 16. April 1935 in Canonsburg, Pennsylvania als Stanley Robert Vinton jr.)

Voulzy, Laurent (* 18. Dezember 1948 in Paris, Frankreich als Lucien Voulzy)

Die erste Biografie der Interpreten ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Adam Wade bis Zucchero  ist als Buch und E-Book Pop-History Band 4 unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten. Im Buch finden Sie auch die jeweiligen Chart-Platzierungen in den Top-50 von Deutschland, England und den USA

W
Wade, Adam (* 17. März 1935 in Pittsburgh, Pennsylvania als Patrick Henry Wade | gestorben am 7. Juli 2022)

Der US-amerikanische Popsänger und Schauspieler >Adam Wade< feiert seine Charterfolge zu Beginn der 1960er Jahre. Er wächst in Pittsburgh auf und singt dort im Schulchor und spielt Trompete. Allerdings zieht er es vor, Basketball zu spielen. Seine Leistungen in dieser Sportart sind so gut, dass Wade ein Sportstipendium erhält.1952 spielt er im Basketball-Team der Virgina-State-University und ist dort bald Mannschaftskapitän. Ab 1958 arbeitet Wade als Laborant und tritt im Pittsburgh Playhouse auf, wo er bald Frontsänger einer Musikproduktion wird.
1959 erhält der Sänger einen Plattenvertrag bei einer New Yorker Plattenfirma und nimmt im November des Jahres den Song „Tell Her For Me“ auf. Er schafft es in der US-Billboard-100 bis auf Platz 66. Das bringt ihm Auftritte in den New Yorker Clubs Living Rooms und Copacabana ein. Lob erhält er von Stars wie >Frank Sinatra< und >Eddie Fisher<, was ihn dazu bewegt sich 1960 in New York niederzulassen.
In rascher Folge produziert die Plattenfirma „Coed“ weitere Songs mit ihm. Der Durchbruch kommt 1961 mit der Single „Take Good Care Of Her“, die es in den USA bis auf Platz sieben schafft. Im selben Jahr folgen zwei weitere Top-10-Erfolge. Es sind auch gleichzeitig die letzten Titel unter den ersten zehn. Ein Wechsel 1962 zu Epic Records bringt ihm auch keine großen Erfolge mehr ein. So beendet Wade 1977 zunächst seine Schallplattenkarriere und betreibt ab 1983 mit seiner Frau in New Jersey die Musik-Produktionsfirma „Songbirds“.
Ende der 1960er Jahre hat >Adam Wade< seine Aktivitäten bereits auf die Theaterbühne und Dilm- und Fernsehstudios verlegt.
1975 wird Adam Wade mit „Musical Chairs“ erster afroamerikanischer Moderator einer US-Spielshow.

Waggershausen, Stefan (* 20. Februar 1949 in Friedrichshafen)

Waite, John Charles (*4. Juli 1952 in Lancaster, GB)

Wakelin, Johnny (* 1939 in Brighton, GB)

Walker, Scott (* 9.Januar 1943 in Hamilton, Ohio als Noel Scott Engel jr. | gestorben am 22. März 2019)

Welch, Bob (* 31. August 1945 in Los Angeles, Kalifornien | gestorben am 7. Juni 2012)

Werner, Max (29. Dezember 1953 in Hilversum, Niederlande)

West, Keith (* 6. Dezember 1943 in Dagenham, GB als Keith Alan Hopkins)

White, Barry (*12. September 1944 in Galveston, Texas als Barrence Eugene Carter | gestorben am 4. Juli 2003)

White, Tony Joe (* 23. Juli 1943 in Oak Groove, Louisiana | gestorben am 24. Oktober 2018)

Whittaker, Roger (* 22. März 1936 in Nairobi, Kenia)

Wilde, Marty MBE (* 15. April 1939 in London, GB als Reginald Leonard Smith)

Wilder, Matthew (* 24. Januar 1953 in New York City, New York als Matthew Weiner)

Williams, Andy (* 3. Dezember 1927 in Wall Lake, Iowa als Howard Andrew Williams | gestorben am 25. September 2012)

Williams, Mason (* 24. August 1938 in Abilene, Texas als Mason Douglas Williams)

Willis, Bruce (* 19. März 1955 in Idar-Oberstein, Deutschland als Walter Bruce Willis)

Wilson, Jackie (* 9. Juni 1934 in Detroit, Michigan | gestorben am 21. Januar 1984)

Wingfield, Pete (* 7. Mai 1948 in Hampshire, England)

Winwood, Steve (* 12. Mai 1948 in Handsworth, Birmingham, GB als Stephen Lawrence Winwood)

Withers, Bill (* 4. Juli 1938 in Slab Fork, West Virginia als William Harrison Withers Jr. | gestorben am 30. März 2020)

Womack, Bobby (* 4. März 1944 in Cleveland, Ohio als Robert Dwayne Womack | gestorben am 27. Juni 2014)

Wonder, Stevie (* 13. Mai 1950 in Saginaw, Michigan als Hardaway Judkins Morris)

Wood, Brenton (* 26. Juli 1941 in Shreveport, Lousiana als Alfred Jesse Smith)

Wood, Roy (* 8. November 1946 in Birmingham, GB als Ulysses Adrian Wood, was allerdings gemeinhin angezweifelt wird)

Wright, Gary (* 26. April 1943 in Cresskill, New Jersey)


Y
Young, Faron (* 25. Februar 1932 in Shreveport, Louisiana | gestorben am 10. Dezember 1996)

Der Country-Sänger >Faron Young< wächst auf er Farm seiner Eltern in Louisiana auf. Er findet, von seinem Footballtrainer beeinflusst, früh den Zugang zur Country-Musik. Er sammelt erste musikalische Erfahrungen in einer Highschoolband und Anfang der 1950er Jahre gelingt ihm der Einstieg in die populäre Radiosendung „Louisiana Hayride“. Hier trifft er auf >Webb Pirce<, ein aufstrebender Star, der Young als Sänger anheuert. Bei einem kleinen Label werden die ersten Platten eingespielt.

So hört 1952 zufälligerweise der Produzent „Ken Nlson“ Young im Autoradio. Er nimmt ihn im gleichen Jahr für das Label „Capitol Records“ unter Vertrag. Anfang 1953 steht Young mit der Single „Goin´ Steady“ auf Platz zwei der Country-Charts. Die nächsten Aufnahmen sind ähnlich erfolgreich. Zwischenzeitlich wird er zur Armee eingezogen und ist als Truppenbetreuer in Korea. 1955 wird er aus der Armee entlassen.
Wenig später hat Young mit „Live Fast, Love Hard, Die Young“ seinen ersten Nummer-eins-Hit in den Country-Charts. Im ist er erstmals im Film zu sehen. Sein Auftritt in „Galgenfrist“ und anschließend in einer Fernsehserie bringen ihm den Spitznamen „Singing Sheriff“ ein. Seine Erfolge als Country-Sänger halten derweil an.
1961 schafft >Faron Young< erstmals den Sprung in die Pop-Charts. Der bis dato völlig unbekannte >Willie Nelson< schreibt für ihn die Nummer „Hello Walls“. Young fördert daraufhin immer wieder junge aufstrebende Musiker und Songwriter.
Young wechselt 1962 zum Label „Mercury Records“ und ändert seinen Musikstil Richtung Nashville Sound, kehrt aber zum Ende der 1960er zurück zum „Honky Tonk“ und ist wieder erfolgreicher, was sich auch im Verkauf seiner Tonträger bemerkbar macht. Seinen letzten Nummer-eins-Hit in den Country-Charts schafft Young 1971 mit der Ballade „It´s Four In The Morning“. Das Stück ist außerde sein einziger Top-Ten-Hit in den UK-Charts in Großbritannien.
Mitte der 1970er lässt der Erfolg nach, woran auch ein Wechsel der Plattenfirma nichts ändert. So treten seine geschäftlichen Aktivitäten in den Vordergrund. Er ist in Nashville an Bürogebäuden beteiligt und gehört zu den Herausgebern der Zeitschrift „Music City News“.
Inzwischen leidet >Faron Young< an massiven gesundheitlichen Problemen und erschießt sich aus diesem Grund am 9. Dezember 1996. Einen Tag später wird er für tot erklärt. Posthum erhält Young im Jahr 2000 die höchste Auszeichnung der Country-Musik. Der Sänger wird in die „Country Music Hall Of Fame“ aufgenommen.
1985 schreibt die britische Band >Prefab Sprout< ein Lied über >Faron Young< und in der Filmbiografie „I Saw The Light“ über >Hank Williams< wird Young von Fred Parker Jr. verkörpert.

Young, John Paul (* 21. Juni 1950 in Glasgow, Schottland)

Neil Young (* 12.11.1945 in Toronto, Kanada)

Youngblood, Sydney (* 2. Dezember 1960 in San Antonio, Texas als Sydney Ford)

Z
Zappa, Frank (* 21. Dezember 1940 in Baltimore, Maryland als Frank Vincent Zappa | gestorben am 4. Dezember 1993)

Der amerikanische Musiker >Frank Zappa< schlägt sich schon im Alter von 18 Jahren als Gitarrist und Schlagzeuger von Rock-Bands und Bar-Pianist durchs Leben. Sänger, Instrumentalist und Komponist veröffentlicht zu Lebzeiten 62 Musikalben.
Mit seinen Bands >Soul Giants< und >The Mothers Of Invention<, wird Zappa zum Idol der amerikanischen Underground-Musik. Nach der Auflösung der Gruppe beherrscht der ungewöhnliche Musiker die Musikszene. Seine einzigartigen Kompositionen, eine Rock-, Jazz- und Klassikelementen kommt bei seinen Fans sehr gut an.
Zappa kommt in Baltimore zur Welt, zieht aber bald mit seiner Familie nach Lancaster in Kalifornien. Schon in der Schule erweckt die Musik sein Interesse. Bereits 1951 hat er seinen ersten Auftritt als Schlagzeuger einer Schulband. Auch die klassische Musik hat es ihm angetan. So ist es auch zu verstehen, warum er in seine Kompositionen auch die Klassik einfließen lässt. Nach seinem high School Abschluss 1958, nimmt >Frank Zappa< Kurse in Harmonie- und Kompositionslehre. Er verlässt mit 18 Jahren das Elternhaus und gründet seine ersten Bands. Neben Gitarre und Schlagzeug spielt er nun auch Klavier. 1963 richtet sich Zappa sein „Studio Z“ in Cucamonga ein und fördert dort lokale Bands. Er kommt dort schnell in Konflikt mit der ortsansässigen, spießigen Gesellschaft in Konflikt und zieht nach Los Angeles.
Ende 1964 tritt Zappa zunächst den >Soul Giants< und danach den >The Mothers< bei, deren Chef er sehr schnell wird. Der internationale Durchbruch kommt für >The Mothers Of Ivention<, so inzwischen der Name der Formation, 1966 mit dem Album „Freak Out“. Es ist das erste Doppelalbum der Rockgeschichte. Nach fünf weiteren Alben löst sich die Gruppe 1969 auf. Im selben Jahr heiratet er Gail Sloatman, mit der Zappa vier Kinder hat.
1986 spielt >Frank Zappa< in der Krimi-Serie „Miami vice“ mit, in der er einen Drogendealer mimt.
Ist Zappa schon früher durch seine provokativen Texte in seiner Musik aufgefallen, verstärkt sich das noch durch die rigide Moral während der Präsidentschaft unter Ronald Regan. Die Texte behandeln nun mit provokativer Offenheit das Thema Sexualität und die damit verbundenen Tabu-Themen. Um sich von der Musikindustrie unabhängig zu machen, ruft er mit der „Barking Pumpkin Gesellschaft“ eine eigene Produktions- und Versandfirma ins Leben.
Im Jahr 1987 erhält er für die Solo-Platte „Jazz From Hell“ den Grammy für das beste Album der Rock-Instrumentalmusik.
1991 erkrankt >Frank Zappa< an Prostatakrebs. Im Februar 1992 wird er für sein 60 Alben umfassendes Lebenswerk bei dem „Los Angeles Music Award“ mit dem „Livetiem Archivement Award“ ausgezeichnet.
Seinen letzten öffentlichen Auftritt hat Zappa 1993 bei seiner Komposition „Yellow Shark“ als Dirigent. Wegen eines krankheitsbedingten Schwächeanfalls muss er das Dirigentenpult vorzeitig verlassen.
>Frank Zappa< erliegt am 4. Dezember 1993 seinem Krebsleiden.
Zappa wird in die „Rock and Roll Hall of Fame“ aufgenommen und erhält zwei Grammy Awards.

ZaZa (* 5. Juni 1951 in München als Peter La Bonté)

Zucchero (* 25. September 1955 in Roncocesi, Italien als Adelmo Fornaciari)

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