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Sängerinnen

Interpreten
Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Paula Abdul bis Kate Bush  ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

A
Abdul, Paula Julie (* 19. Juni 1962 in San Fernando, Kalifornien)
In der „Van Nuys Highschool“ sammelt PAULA ABDUL erste Erfahrungen als Cheerleaderin und hat mit 16 Jahren ihren ersten Auftritt in der TV-Sendung "Junior High School". Nach der Schulzeit beginnt sie ein Studium für Broadcast Radio And TV am „California State Northridge College“.
1984 macht sie Choreografie für das Video Torture der JACKSONS und ist im Anschluss eine gefragte Choreografin für Bühnenshows und Videoclips. Sie arbeitet u. a. für JANET JACKSON und MICK JAGGER. Im Mai 1988 tritt sie erstmals als Sängerin in Erscheinung. Ihre erste Single Knocked Out erreicht Platz 41 der Billboard-Hot-100. Ihre kommerziell erfolgreichste Aufnahme Straight Up kommt im November 1988 auf den Markt. Das wenig später veröffentlichte Album Forever Your Girl verkauft sich weltweit bis heute über 19,5 Millionen Mal. Vier der ausgekoppelten Singles erreichen Platz eins der US-Charts, insgesamt platziert Paula Abdul 13 Lieder in den Hot-100. Zwischen 2002 und 2009 ist sie Jurorin in der Fernsehsendung „American Idol“. Seit 2004 bringt PAULA ABDUL ihre Schmuckkollektion unter dem Namen „Innergy“ auf den Markt und ist 2007 in ihrer eigenen Reality Sendung mit dem Titel „Hey Paula!“ im TV zu sehen. 2009 veröffentlicht sie für ihre MTV-Show „Rah!“ den Song Boombox, die Coverversion eines zuvor unveröffentlichten Songs von KYLIE MINOGUE.
Paula Abdul ist zweimal verheiratet, doch ihre Ehen halten nicht lange.

Alice (* 28.09.1954 als Carla Bissi in Forli / Italien)

Anderson, Lynn Rene (* 26.9.1947 in Grand Forks, North Dakota | gestorben am 30.7.2015.

Aneka (* 20. November 1954 in Edinburgh, Schottland als Mary Sandeman)

Appleby, Kim (* 28.8.1961 in Stockton-on-Tees, GB)

Armatrading, Joan (* 9. Dezember 1950 in Basseterre, Saint Kitts)

Arnold P.P. (* 3. Oktober 1946 in Los Angeles als Patricia Ann Cole)


B

Baez, Joan (* 9. Januar 1941 als Joan Chandos Báez in Staten Island, New York City)
JOAN BAEZ, die US-amerikanische Folk-Sängerin mit mexikanischen Wurzeln, ist für ihre starke, klare Sopran-Stimme und ihr politisches Engagement bekannt ist. Sie wird als "das Gewissen und die Stimme der 1960er" bezeichnet.
Joan schreibt sich zwar an der Boston University ein, konzentriert sich aber bald nur auf ihre Gesangskarriere. Diese beginnt 1959 mit einigen Auftritten im Club 47, einem Folk-Club in Cambridge, der Hochburg des US-amerikanischen Folk-Revivals. Ebenfalls 1959, erreicht sie auf dem renommierten „Newport Folk Festival“ erstmals ein größeres Publikum.
Ihre erste Solo-LP erscheint 1960 unter dem Titel Joan Baez bei Vanguard Records. Das Nachfolgealbum Joan Baez Vol. 2 (1961) erhält in den USA Goldstatus, genauso wie beide Teile von Joan Baez In Concert von 1962. 1961 geht sie außerdem auf eine USA-Tournee und lernt dabei BOB DYLAN kennen, der im Vorprogramm von JOHN LEE HOOKER auftritt. Sie beginnt seine Songs zu interpretieren und stellt Bob ihrem Publikum vor. Eine Liebesbeziehung der beiden lässt nicht lange auf sich warten.
In der ersten Hälfte der 1960er steht sie mit an der Spitze der Folkbewegung. Bereits zu dieser Zeit beeinflusst ihr Stil Künstlerinnen wie JONI MITCHELL, BONNIE RAITT und JUDY COLLINS.
1969 tritt sie auf dem Woodstock-Festival auf. Die zu diesem Zeitpunkt schwangere Sängerin nutzt dieses große Forum, um die Missstände in der Welt anzuprangern.
Im Jahre 1971 covert sie The Night They Drove Old Dixie Down von THE BAND, die damit einen Top-10-Hit in den USA haben.
Mit der" Rolling Thunder Revue" folgt 1975/76 folgt  ihre zweite Tournee mit BOB DYLAN. Außerdem spielt sie 1978 in seinem Film „Renaldo And Clara“ mit.
2003 erscheint ihr bisher letztes Album Dark Chords On A Big Guitar, gefolgt von einer US-Tournee 2004 und einer weiteren 2005. Im März und April 2006 tourt Joan durch mehrere Städte Deutschlands.
Im Jahre 2010 zeigt sich Baez in der Öffentlichkeit kritisch gegenüber dem neuen verschärften Einwanderungsgesetz für Mexikaner im US-Bundesstaat Arizona und nutzt dazu Konzertauftritte in ihrer Heimat, so im Juli 2010 in Salt Lake City.

Barry, Claudja (* 1952 auf Jamaika)

Bassey, Shirley, DBE (* 8.1.1937 in Cardiff, Wales)

Beck, Robin (* 7.11.1954 in Brooklyn, New York

Benatar, Pat (* 10. Januar 1953 als Patricia Mae Andrzejewski in Greenpoint, New York City)

Bianco, Bonnie (* 19.8.1963 in Greensburg, Pennsylvania als Lory Lynn Bianco)

Black, Cilla (* 27.5.1943 in Liverpool, GB als Priscilla Maria Veronica White | gestorben am 1.8.2015)

Boone, Debbie (* 22.9.1956 in Hackensack, New Jersey als Dabroah Ann Boone)

Boyer, Jaqueline (* 23.4.1941 in Paris, Frankreich als Eliane Ducos)

Branigan, Laura (* 3.7.1952 in Brewster, New York | gestorben am 26.8.2004)

Brightman, Sarah (* 14.8.1960 in Berkhamsted, GB)

Brooks, Elkie (* 25.2.1945 in Salford, GB als Elaine Bookbinder)

Bush, Kate, CBE (* 30.7.1958 in Bexleyheath, GB als Catherine Bush)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Paula Abdul bis Cheryl Crow  ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

C
Cara, Irene (* 18.03.1959 in New York City, New York, als Irene T. Escalera)
IRENE CARA kommt über die Schauspielerei zum Erfolg als Sängerin. Als Kind tritt sie im spanischsprachigen Radio und Fernsehen auf. Im Alter von acht Jahren spielt Irene im Brodway-Musical „Maggy Flynn“ und mit zehn singt sie zusammen mit ROBERTA FLACK und SAMMY DAVIS JR. zu Ehren von DUKE ELLINGTON. Verstärkt im TV zu sehen ist Irene ab ihrem 16. Lebensjahr.
Der endgültige Durchbruch gelingt ihr mit ihrer Rolle in dem Spielfilm "Fame – der Weg zum Ruhm". Sie singt außerdem das Titellied, das im Juli 1982 in den UK-Charts auf Position eins steht und in den US-Amerikanischen Billboard-Charts bis auf den vierten Platz klettert. Ähnlich erfolgreich ist Cara 1983 mit Flashdance... What A Feeling, dem Titelsong des Spielfilms „Flashdance“.
Nach 1983 kommt es zu Schwierigkeiten mit ihrer Plattenfirma, was zur Folge hat, dass Cara ihre Gesangskarriere erst 1987 fortsetzen kann.
2001 kehrt sie als Gast von DJ BOBO mit What A Feeling zurück in die Charts.
Mitte 2005 ist die Künstlerin mit ihrer Band HOT CARAMEL an der dritten Staffel der US-TV-Serie "Hit Me Baby One More Time" beteiligt. Sie stellt noch einmal Flashdance... What A Feeling vor und gewinnt.

Carey, Mariah (* 27. März 1970 in Huntington, Long Island, New York)

Carlisle, Belinda (* 17. August 1958 in Hollywood, Kalifornien)

Carnes, Kim (* 20. Juli 1945 in Pasadena, Kalifornien)

Carrà, Raffaella (* 18. Juni 1943 als Raffaella Roberta Pelloni in Bologna, Italien | gestorben am 5. Juli 2021)

Carola (* 8. September 1966 in Hägersten bei Stockholm als Carola Maria Häggkvist)

Catch, C.C. (* 31. Juli 1964 in Oss, Niederlande als Caroline Catharina Müller)

Chapman, Tracy (* 30. März 1964 in Cleveland, Ohio)

Charles, Tina (* 10. März 1954 in London als Tina Hoskins)

Cher (* 20. Mai 1946 in El Centro, Kalifornien als Cherilyn Sarkisian)

Cherry, Neneh (* 10. März 1964 in Stockholm, Schweden als Neneh Marianne Karlsson)

Cinquetti, Gigliola (* 20. Dezember 1947 in Verona, Italien)

Clark, Petula (*15. 11. 1932 in Epsom, GB als Petula Sally Olwen Clark)

Cline, Patsy (* 8. 9. 1932 als Virginia Patterson Hensley in Winchester, Virginia | gestorben am 5. März 1963)

Cogan, Alma (* 19. 5. 1932 in Stepney, London, GB | gestorben am 26. 10. 1966)

Cole, Natalie Maria (*6. Februar 1950 in Los Angeles, Kalifornien | gestorben am 31. Dezember 2015)

Collins, Judy (* 1. Mai 1939 in Seattle, Washington als Judith Marjorie Collins)

Coolidge, Rita (* 1. Mai 1945 in Lafayette, Tennessee)

Covington, Julie (* 11. September 1947 in London, GB)

Crawford, Randy (* 18. Februar 1952 in Macon, Georgia als Veronica Crawford)

Crow, Sheryl (* 11. Februar 1962 in Kennett, Missouri als Sheryl Suzanne Crow)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Dana bis Betty Everett ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

D

Dana (* 30. August 1950 in London, GB als Dana Rosemary Scallon, geborene Brown)

DANA feiert 1970 als Sängerin ihren größten Erfolg mit dem Sieg beim Eurovsion Song Contest und steigt später in die Politik ein. Sie wird zwar in London geboren, wächst aber im nordirischen Derry auf.
1970 tritt sie beim Grandprix Eurovision de la Chanson – so heißt der Wettbewerb damals – mit dem Lied All Kinds Of Everything in Amsterdam für die Republik Irland an und holt den ersten Sieg für dieses Land. Bis Mitte der 1970er kann DANA weitere Chart-Erfolge nachweisen und bringt einige Stücke in Deutsch heraus. Nebenher arbeitet sie als Radio- und Fernsehmoderatorin.
Dana, sehr christlich geprägt, zieht in den 1980er Jahren mit ihrem Ehemann Damien Scallon in die USA, wo sie religiös geprägte Fernsehsendungen moderiert. 1997 kehrt sie nach Irland zurück, und kandidiert als parteilose Unabhängige für das Amt des Präsidenten von Irland, unterliegt aber Mary Robinson. Von 1999 bis 2004 ist sie für Irland Mitglied des Europäischen Parlaments.

Davis, Billie (* 22. Dezember 1944 in Woking, GB als Carol Hedges)

Dayne, Taylor (* 07. März 1962 in Baldwin, New York als Leslie Wunderman)

Dean, Hazell (* 27. Oktober 1952 in Chelmsford, GB als Hazel Dean Poole)

Dee, Kiki (* 6. März 1947 in Keighley bei Bradford, GB als Pauline Matthews)

De Paul, Lynsey (* 11. Juni 1948 in London, GB als Lyndsey Monckton Rubin | gestorben am 1. Oktober 2014)

De Shannon, Jackie (* 21. August 1944 in Hazel, Kentucky als Sharon Lee Myers)

Desireless (* 25. Dezember 1952 in Paris, Frankreich als Claudie Fritsch-Mentrop)

Dickson, Barbara Ruth, OBE (* 27. September 1947 in Dunfermline, Schottland)

Dion, Céline (* 30. März 1968 in Charlemagne, Québec, Kanada als Céline Marie Claudette Dion)

Dore, Charlie (* 1956 in London, GB)

Dore, Valerie (* 28. Mai 1963 in Mailand, Italien als Monica Stucchi

Driscoll Julie (* 8. Juni 1947 in London, GB verheiratete Tippetts)


E
               
E., Sheila (* 12. Dezember 1957 in Oakland, Kalifornien als  Sheila Cecilia Escovedo)

Durch die Zusammenarbeit und kurze Partnerschaft mit dem Musiker PRINCE erreicht die US-amerikanische Sängerin, Schlagzeugerin und Perkussionistin SHEILA E. in den 1980er Jahren Bekanntheit. Mit dem 1985 erschienenen Titel A Love Bizarre hat sie ihren größten kommerziellen Erfolg. Musik wird ihr schon in die Wiege gelegt, denn ihr Vater Pedro "Pete" Escovedo ist u. a. bei CARLOS SANTANA und LIONEL RICHIE Schlagzeuger und Perkussionist.
Mit 18 Jahren ist sie mit Santana verlobt, aber da dieser schon verheiratet ist, beendet Sheila die Beziehung. Mit Prince ist sie ebenfalls verlobt, und auch hier folgt die Trennung von ihrer Seite aus. Beide Verlobungen bleiben damals geheim, erst in ihrer Autobiografie "The Beat Of My Own Drum", gibt sie es bekannt.
Im Alter von fünf Jahren lernt sie Congas zu spielen und mit 15 schließt sie sich der Band ATZTECA an. Dort singt sie und spielt Perkussion. Mitte der 1970er Jahre ist sie in der Begleitband von DIANA ROSS, GEORGE DUKE, HERBIE HANCOCK, LIONEL RICHIE und MARVIN GAYE.
PRINCE lädt sie 1984 ein, auf seinem siebten Album bei dem Song Pop Life Schlagzeug zu spielen, und schlägt Sheila vor, eine Solokarriere zu starten. Von ihm stammt auch der Vorschlag sich SHEILA E. zu nenen.
Am 4. Juni 1984 erscheint das Debüt-Album von ihr –  unter dem Titel The Glamorous Life – das in den USA Goldstatus erreicht, international aber kaum eine Rolle spielt. Alle Songs auf dem Album stammen von Prince, allerdings unter seinem Pseudonym "Jamie Starr". Sheila tritt im Vorprogramm der Prince & The Revolution-Tour vom 4. November 1984 bis 7. April 1985 auf. Die 98 Konzerte werden von etwa 1,75 Millionen Menschen besucht.
1989 macht sich der Tour-Stress bei ihr bemerkbar, denn sie hat gesundheitliche Probleme durch dass Perkussion spielen, was dem Körper Höchstleistungen abfordert. Die linke Seite ihres Nackens ist kaputt, was zu Lähmungserscheinungen in den Beinen führt und ein Lungenflügel kollabiert. Sie muss kürzer treten.
Erst 1998 nimmt sie ihr nächstes Album auf, das aber wenig erfolgreich ist.
2010 und 2011 begleitet sie PRINCE erneut auf seiner Tournee. Am 21. Mai tritt SHEILA E. das letzte Mal mit PRINCE gemeinsam auf.
Weitere Musiker, mit denen Sheila E. im Laufe ihrer Karriere zusammenarbeitet, sind u. a. BABYFACE, CYNDI LAUPER, DON WAS, GLORIA ESTEFAN, NATALIE COLE, PATTI LABELLE, STEVIE NICKS, STEVIE WONDER und TITO PUENTE.
Anlässlich der Grammy Awards 2020 findet am 28. Januar des Jahres im „Los Angeles Convention Center“ in Los Angeles ein Tribut-Konzert für PRINCE unter dem Motto "Let's Go Crazy: The Grammy Salute To Prince" statt, bei dem auch SHEILA E. mitwirkt. Das Konzert wird am vierten Todestag von PRINCE am 21. April 2020 im US-Fernsehen ausgestrahlt.

Easton, Sheena (*27. April 1959 in Belshill, Schottland als Sheena Shirley Orr)

Elliman, Yvonne Marianne (* 29. Dezember 1951 in Honolulu, Hawaii)

Enya (* 17. Mai 1961 in Gaoth Dobhair, Irland als  Eithne Pádraigín Ní Bhraonáin

Estefan, Gloria (* 1. September 1957 in Havanna, Kuba als Gloria María Milagrosa Fajardo García)

Everett, Betty (* 23. November 1939 in Greenwood (Mississippi | gestorben am 19. August 2001)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Marianne Faithfull bis Amy Grant ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

F
Faithfull, Marianne (* 29. Dezember 1946 in Hampstead, London, GB als Marian Evelyn Faithfull)
Die musikalische Karriere von MARIANNE FAITHFULL beginnt, als sie den Produzenten Andrew Loog Oldham kennen lernt. Er macht Marianne mit den ROLLING STONES bekannt. Sie nimmt die Jagger/Richards-Nummer As Tears Go By auf und erreicht mit diesem Titel im August 1964 Platz neun in den britischen Hitparaden. 1965 hat die Sängerin drei weitere Singles in den UK-Charts. Ab 1966 ist sie fast vier Jahre mit dem Rolling Stones-Boss MICK JAGGER liiert und verlegt sich in diesem Zeitraum mehr auf die Schauspielerei. Alkohol- und Drogenprobleme und ein Selbstmordversuch werfen sie in den 1970ern immer wieder zurück. 1980 ist MARIANNE FAITHFULL musikalisch wieder da. Ihr Titel The Ballad Of Lucy Jordan ist in Deutschland im Februar 1980 auf Platz fünf. Obwohl neben der Musik aber ihre Theater- und Filmkarriere im Vordergrund steht, liefert sie parallel hervorragende Alben ab.

Fältskog, Agnetha (* 5. April 1950 in Jönköping, Schweden als Agneta Åse Fältskog

Fernandez, Luisa (* 14. August 1961 in Vigo, Spanien)

Flack, Roberta (* 10. Februar 1937 in Black Mountain, North Carolina)

Fox, Samatha (* 15. April 1966 in London, GB als Samantha "Sam" Karen Patricia Fox

Francis, Connie (*12. Dezember 1937 in Newark, New Jersey als Concetta Rosa Maria Franconero)

Franklin, Aretha Louise  (* 25. März 1942 in Memphis, Tennessee | gestorben am 16. August 2018)

Frida (* 15. November 1945 in Bjørkåsen, Norwegen als Anni-Frid Synni "Frida" Lyngstad)


G

Gall, France (* 9. Oktober 1947 als Isabelle Geneviève Marie Anne Gall in Paris | gestorben 7. Januar 2018)

Die französische Sängerin FRANCE GALL arbeitet nach ihrem erfolgreichen Karriere-Start in Frankreich, von 1966 bis 1972 in Deutschland. Schon ihre Familie ist stark in der Musik verwurzelt. Ihr Vater ROBERT GALL schreibt u. a. Chansons für CHARLES AZNAVOUR und ÉDITH PIAF. Unterstützt von ihren Eltern nimmt sie schon im Alter von 15 Jahren ihr erstes Album auf. Die erste Single Ne sois pas si bête ist ein voller Erfolg. Die frühe Karriere wird durch die Bekanntschaft mit dem Sänger und Songschreiber SERGE GAINSBOURG gefördert.
1965 nimmt die Sängerin mit Gainsbourgs Lied Poupée de cire, poupée de son für Luxemburg am Eurovision Song Contest teil und belegt damit den ersten Platz. Nachdem sie mit Les sucettes einen weiteren erfolgreichen Titel aufnimmt, endet ihre Zusammenarbeit mit Gainsbourg. Das zweideutige Lied Les sucettes handelt oberflächlich gesehen von zuckrigen Dauerlutschern – bei genauerer Interpretation wird deutlich, dass der Text Oralverkehr beschreibt. Später beteuert die Sängerin - hätte sie in ihrer damaligen Naivität von der wahren Bedeutung des Stücks gewusst - hätte sie es nie gesungen.
FRANCE GALL verlässt Frankreich und siedelt nach Deutschland über. Für die deutsche Version von A Banda wird ihr 1968 eine goldene Schallplatte verliehen. Im gleichen Jahr nimmt sie mit Der Computer Nr. 3 am deutschen Schlager-Wettbewerb teil und belegt den dritten Platz. Im Folgejahr wird sie erneut dritte beim deutschen Schlager-Wettbewerb. Der Titel Ein bisschen Goethe, ein bisschen Bonaparte gelangt zudem bis auf Platz 14 der Charts und wird damit zu ihrer bis dahin höchsten deutschsprachigen Hitparaden-Notierung. Sie interpretiert u.  a. Stücke von HORST BUCHHOLZ und GIORGIO MORODER.
Zu ihren größten Hits in deutscher Sprache zählen Singles wie Kilimandscharo, Wassermann und Fisch, oder Das war eine schöne Party. Aufgrund ihrer Popularität erhält sie 1969 und 1971 den „Bronzenen“ sowie 1970 den "Silbernen Bravo Otto" der Jugendzeitschrift BRAVO.
1988 landet die Sängerin nach über 15 Jahren Funkstille bei uns ausgerechnet auf Französisch ihren größten Hit in Deutschland. Der Titel Ella elle l'a ("Ella, sie hat's") - eine Hommage an die Jazz-Sängerin ELLA FITZGERALD - hält sich vier Wochen lang auf Platz eins. An diesen Erfolg kann sie danach nicht mehr anknüpfen.
Es folgen persönliche Schicksalsschläge. Ihr Mann, der Liedermacher Michel Berger, stirbt am 02.08.1992 mit 44 Jahren an Herzschwäche und ihre Tochter Pauline 1997 im Alter von 19 Jahren an der Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose. So zieht sich FRANCE GALL aus der Öffentlichkeit zurück und lebt, nach diversen Aufenthalten im Senegal, zuletzt wieder in Paris, wo sie sich für ehemalige obdachlose Frauen engagiert. 1994 wird sie zum Ritter der französischen Ehrenlegion "Chevalier de la Légion d'Honneur" ernannt.
Im Juni 2013 bringt die französische Sängerin JENIFER BARTOLI J das Album Ma déclaration heraus, das sie als Hommage an die große Sängerin verstanden wissen wollte und in dem sie zwölf Titel von Gall covert. Diese reagiert verärgert und es kommt zu Auseinandersetzungen. Sicherlich auch, weil sich France von ihren Songs aus den 1960ern distanziert.
Am 7. Januar 2018 erliegt sie einer zwei Jahre zuvor erneut ausgebrochenen Krebserkrankung.

Gaynor, Gloria (* 07. September 1949 in Newark, New Jersey als Gloria Fowles)  

Gentry, Bobbie (* 27. Juli 1942 im Chickasaw County, Mississippi als Roberta Lee Streeter)

Gore, Lesley (* 2. Mai 1946 in New York City, New York als Lesle Sue Goldenstein | gestorben am 16. Februar 2015)

Grant, Amy Lee (* 25. November 1960 in Augusta, Georgia)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Lesley Hamilton bis Janis Joplin ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

H
Hamilton, Lesley (* in Saarbrücken als Barbara Gabriele Hector)

Seit ihrem zwölften Lebensjahr macht LESLEY HAMILTON Musik und ist mit verschiedenen Bands aufgetreten. Von 1974 bis 1985 tourt sie durch die ganze Welt und nimmt 15 Singles und drei Langspielplatten auf. Weil der Produzent ihren bürgerlichen Namen Gabi Hektor nicht passend findet, verpasst er ihr den Künstlernamen LESLEY HAMILTON.
Die erfolgreichste Aufnahme von Lesley ist No Hollywood Movie. Der Song hält sich in Deutschland 19 Wochen in den Charts und schafft es bis auf Platz acht. In Österreich und der Schweiz ist das Stück ebenfalls hoch platziert.
Mit 36 Jahren steigt sie aus dem Musikgeschäft aus und ist zunächst in der Werbung, Dekoration und als Verkäuferin tätig, ehe sie 1995 die Malerei für sich entdeckt und sich auf Großraummalerei spezialisiert.

Hardy, Françoise Madeleine (* 17. Januar 1944 in Paris, Frankreich)

Harry, Deborah Ann "Debbie" (* 1. Juli 1945 in Miami, Florida als Angela Trimble)

Haza, Ofra (* 19. November 1957 in Tel Aviv, Israel als Bat-Sheva Ofra Haza | gestorben am 23. Februar 2000)

Hopkin, Mary (* 3. Mai 1950 in Pontardawe, Glamorgan, Wales)

Houston, Thelma (* 7. Mai 1946 als Thelma Jackson in Leland, Mississippi)

Houston, Whitney Elisabeth (* 9. August 1963 in Newark, New Jersey | gestorben am 11. Februar 2012)


J

Jackson, Janet Damita Jo (* 16. Mai 1966 in Gary, Indiana)

JANET JACKSON ist das jüngste von zehn Geschwistern, aber auch das vielseitigste musikalische Talent. Sie ist Sängerin, Songwriterin, Musikproduzentin, Tänzerin und Schauspielerin. Sie ist die Einzige aus dem Jackson-Clan die ihrem Bruder MICHAEL, halbwegs das Wasser reichen kann. Ihre fünf älteren Brüder sind schon in den frühen 1970ern als JACKSON 5 erfolgreich, ihr Bruder MICHAEL der ungekrönte „King Of Pop“. Mit mehr als 160 Millionen verkauften Tonträgern zählt Janet zu den erfolgreichsten Sängerinnen. Dazu trägt auch ihre erotische Ausstrahlung bei.
Sie findet wie ihr Bruder MICHAEL JACKSON schon früh ins Showgeschäft, als Sängerin und Schauspielerin.
Die ersten Singles zwischen 1982 und 1986 finden nur den Weg in die R&B-Charts, aber im Januar 1986 ist es soweit. Der Song What Have You Done For Me Lately, ist der endgültige Durchbruch. Die Aufnahme belegt in Deutschland Platz acht, steht in Großbritannien auf dem Dritten und in den USA auf dem vierten Platz. Ihre Ausstrahlung und die außergewöhnliche Stimme locken auf ihrer 1990er Tour über zwei Millionen Fans in die Konzerthallen.
Danach legt Janet Jackson zunächst einmal eine musikalische Pause ein, um sich verstärkt für das Eintreten der Menschenrechte und den Kampf gegen Aids zu kümmern. Erst 1993 kommt mit Janet das nächste Album auf den Markt. Zwischenzeitlich hat sie auch ihre schauspielerischen Fähigkeiten in dem Streifen "Poetic Justice" bewiesen.
Janet schafft spielend die musikalische Weiterentwicklung und die Anpassung an neue Trends. In den darauffolgenden Single-Hits wirkt sie wesentlich reifer. Zudem trifft sie genau den Nerv der Zeit und beweist auf der sich anschließenden Welttournee, dass sie zu den Großen im Musikgeschäft zählt. Im neuen Jahrtausend setzt Janet ihre erfolgreiche Arbeit nahtlos fort.
Eine geplante Europa-Tournee muss sie wegen der Anschläge vom 11. September absagen. Das tut aber dem Erfolg ihres neuen Albums All For You keinen Abbruch. Mit dem Titel-Track steht sie in über 20 Ländern an der Spitze der Charts.
Den schlagzeilenträchtigsten Auftritt legt sie am 1. Februar 2004 hin, als Justin Timberlake bei einem Duett unbeabsichtigt eine Brust von Janet freilegt. Dieser ist unter "Nippelgate" in die Geschichtsbücher eingegangen.
Die folgenden Touren 2006 und 2008 werden wieder Volltreffer.
Im Juni 2009 schockt der Tod ihres Bruders MICHAEL JACKSON die Pop-Welt. Janet ist so davon betroffen, dass sie sieben Jahre braucht, um seinen tragischen Tod zu verarbeiten.
Erst im Herbst 2015 meldet sie sich mit dem Album Unbreakable zurück und landet wieder einen Volltreffer, obwohl kommerzieller Erfolg für Janet Jackson längst keine Rolle mehr spielt.

Jackson, Wanda Lavonne (* 20. Oktober 1937 in Maud, Oklahoma)

Jeanette (* 10. Oktober 1951 in London, GB als Jeanette Anne Dimech)

Jett, Joan (* 22. September 1958 in Philadelphia, Pennsylvania als Joan Marie Larkin)

Jones, Grace Beverly (Pseudonym Grace Mendoza) (* 19. Mai 1948 in Spanish Town bei Kingston, Jamaika)

Joplin, Janis Lyn (* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas | gestorben am 4. Oktober 1970)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Chaka Khan bis Tami Lynn ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

K

Khan, Chaka (* 23. März 1953 in Great Lakes, Illinois als Yvette Marie Stevens)

Die Wahl des Namens Chaka der US-amerikanischen Sängerin CHAKA KHAN geht wahrscheinlich auf die historische Figur des „Shaka Zulu“ zurück. Sie war verheiratet mit dem Bassisten Hassan Khan und wird daher CHAKA KHAN genannt.
Sie beginnt Mitte der 1970er ihre musikalische Karriere als Sängerin der Funkband RUFUS und kann mit der Hilfe von STEVIE WONDER und dem Titel Tell Me Something Good 1974 in den Pop- und Funkcharts Fuß fassen. Während der späten 1970er und frühen 1980er Jahre hat die Band als RUFUS featuring CHAKA KHAN eine Reihe von Hits, darunter Sweet Thing, Ain't Nobody, Do You Love What You Feel? und Everlasting Love. 1978 veröffentlichen sie ihren Erfolgshit I'm Every Woman.
1984 hat Chaka ihren größten Erfolg mit einer Solo-Single. Der von PRINCE geschriebene Soul-Song I Feel For You wird ein Millionenseller und erreicht in den USA Platz drei der Pop-Charts und ist Spitzenreiter in den R&B-Hitparade. Gastmusiker in diesem Song sind STEVIE WONDER (Mundharmonika) und MELLE MEL (Rap).
2002 hat die Sängerin einen Gastauftritt in dem Stück All Good der Hip-Hop-Band DE LA SOUL.
Am 3. Dezember 2004 erhält sie den Ehrendoktortitel des „Berklee College of Music“.
Nach längerer Pause ohne neues Material erfolgt 2007 die Veröffentlichung ihres Albums Funk This, welches von Jimmy Jam & Terry Lewis sowie James "Big Jim" Wright produziert wird und mit dem sie in den USA die höchsten Chartplatzierungen seit ihrem Debüt von 1978 erreicht. Auf dem Album befinden sich neue und gecoverte Songs, darunter Pack'd My Bags von RUFUS und Sign 'O' The Times von PRINCE.

King, Carole (* 9. Februar 1942 als Carol Joan Klein in Manhattan, New York)

Kinney, Fern (* 11. Juli 1949 in Jackson, Mississippi)


L

LaBelle, Pattie (* 24. Mai 1944 in Philadelphia, Pennsylvania als Patricia Louise Holt)

Mit 14 Jahren beginnt die amerikanische R&B- und Soulsängerin in der Kirche zu singen. 1958 gründet PATTIE LABELLE mit ihren drei Freundinnen CINDY BIRDSONG, NONA HENDRYX und SARAH DASH die Gruppe THE ORDETTES. Vier Jahre später erhalten sie einen Plattenvertrag, wobei aus Patricia Holt "Patti LaBelle" wird und sie den Gruppennamen in THE BLUEBELLS ändern.
Im gleichen Jahr hat die Formation mit I Sold My Heart To The Junkman ihren ersten Top-40-Hit. Sie treten im legendären New Yorker "Apollo Theater" auf und werden eine der angesagtesten Gesangsgruppen ihrer Zeit. Zu ihren Hits gehörten Danny Boy, Down The Aisle (The Wedding Song), You'll Never Walk Alone und Somewhere Over the Rainbow.
Nachdem Cindy Birdsong zu den SUPREMES gewechselt ist, gehen die BLUEBELLES 1970 nach England, kehren aber ein Jahr später mit dem neuen Gruppennamen LABELLE in die USA zurück.
1976 löst sich die Band auf und ein Jahr danach bringt Patti ihr erstes Solo-Album auf den Markt. 1986 kommt ihr erfolgreichstes Album heraus – Winner In You – mit dem von Burt Bacharach komponierten Nummer-1-Hit On My Own. Für den Bond-Film „Lizenz zum Töten“ singt sie den Song If You Asked Me To.
1992 gewinnt die Sängerin ihren ersten Grammy Award, dem ein zweiter folgen soll. Die Ehre, ein Stern auf dem „Hollywood Walk of Fame“ zu bekommen, wird ihr ebenfalls zuteil.
Einige ihrer Songs werden von jungen Pop-Künstlern gecovert. Insbesondere Lady Marmalade wird beispielsweise von CHRISTINA AGUILERA, PINK, MÝA und LIL‘ KIM gesungen.
Im Juli 2019 wird in ihrer Geburtsstadt Philadelphia der „Patti LaBelle Way“ eingeweiht.

Lady Lily ( * 17. Juli 1956 in Obernburg am Main als Erika Goetz)

Landers, Audrey (* 18. Juli 1956 in Philadelphia, Pennsylvania als Audrey Hamburg)

LaSalle, Denise (* 16. Juli 1939 in Leflore County, Mississippi als Ora Denise Allen | gestorben am 8. Januar 2018)

Lauper, Cynthia Ann Stephanie "Cyndi" (* 22. Juni 1953 in Queens, New York City, New York)

Laurens, Rose (* 4. März 1953 in Paris, Frankreich als Rose Podwojny | gestorben am 30. April 2018)

Lear, Amanda (* 18. Juni oder November 1939?  in Hongkong, Saigon oder Hanoi als Alain Maurice Louis René Tap(p)?)

Lee, Brenda (* 11. Dezember 1944 in Atlanta, Georgia als Brenda Mae Tarpley)

Lennox, Ann "Annie" OBE (* 25. Dezember 1954 in Aberdeen, Schottland)

Little Eva (* 29. Juni 1943 in Belhaven, North Carolina als Eva Narcissus Boyd | gestorben am 10. April 2003)

Lovich, Lene (* 30. März 1949 in Detroit, Michigan, als Lili-Marlene Premilovich)

Lulu (* 3. November 1948 in Lennoxtown, GB als Marie McDonald McLaughlin Lawrie)

Lynn, Tami (* 1942 in New Orleans, Louisisana | gestorben am 26. Juni 2020)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Chaka Khan bis Tami Lynn ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

M

MacColl, Kirsty Anna (* 10. Oktober 1959 in Croydon, GB | gestorben am 18. Dezember 2000)

Die Mutter ist Tänzerin, ihr Vater der bekannte Folk-Music-Sänger Ewan MacColl; da liegen die Gene schon in der Wiege.
Aufmerksamkeit erlangt KIRSTY MACCOLL erstmals mit der Punk-Pop-Band DRUG ADDIX. Die Plattenfirma der Gruppe hat aber weniger Interesse an der Formation, dafür umso mehr an der Sängerin. So erhält Kirsty ihren ersten Solo-Plattenvertrag.
1979 kommt ihre Debüt-Single They Don´t Know auf den Markt, das Stück wird zwar ein großer Radio-Hit, aber wegen eines Streiks der Auslieferer, erreicht die Platte nie die Läden. Die zweite Single hat nicht den erhofften Erfolg, was die Sängerin der mangelnden Unterstützung der Plattenfirma zuschreibt. So wechselt sie 1981 zum großen Label Polydor. Im gleichen Jahr hat sie mit dem witzigen Stück There's A Guy Works Down The Chip Shop Swears He's Elvis den gewünschten Erfolg. Mit der Firma Polydor ist der Erfolg auch nicht von langer Dauer, sodass sie zu ihrem alten Label zurückkehrt. Hier hält der Misserfolg an.
Lediglich mit einer Coverversion von Billy Braggs A New England,  kann MacColl 1985 einen Erfolg verbuchen. Die Single erreicht Platz 7 der britischen Charts. Die von ihr aufgenommene Version des Liedes enthält zwei neue Strophen, die Bragg eigens für sie geschrieben hat. Da sie sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung in der Spätphase einer Schwangerschaft befindet, lösen die von ihr gesungenen Zeilen "I loved you then as I love you still; Though I put you on a pedestal, You put me on the pill" ("Ich liebte dich zu der Zeit genauso wie jetzt noch; obwohl ich dich auf ein Podest platzierte, hast Du dafür gesorgt, dass ich die Pille nahm") eine gewisse Heiterkeit beim Publikum aus.
In den USA wird sie als Songwriterin des Stücks They Don´t Know bekannt. Die von TRACY ULLMAN gesungene Version erreicht 1983 Platz zwei der britischen Charts und ist in den USA in der Top-Ten.
Es dauert danach bis zum September 1987, um wieder in den Charts aufzutauchen. Die gemeinsam mit den POGUES aufgenommene Nummer Fairytale of New York, klettert in England auf Platz zwei. Aufgrund des Erfolgs dieser Duettnummer, die sie zusammen mit Shane MacGowan singt, begleitet sie THE POGUES 1988 auf deren Europatournee. Diese Erfahrung soll ihr nach eigenen Angaben dabei geholfen haben, ihre Bühnenangst zumindest zeitweise zu besiegen.
Es folgen weitere Alben und Ende der 1980er Jahre Auftritte in der englischen Comedy-Show „French And Sounders“, wo sie gemeinsam mit Ken Bishops singt.
In den 1990er Jahren setzt KIRSTY MACCOLL ihre Kompositionsarbeit fort.
Am 18. Dezember 2000 stirbt MacColl bei einem Badeunfall.

Madonna (* 16. August 1958 in Bay City, Michigan als Veronica Madonna Louise Ciccone)

Manchester, Melissa (* 15. Februar 1951 in New York City, New York)

Marie, Kelly (* 16. Oktober 1957 in Paisley, Schottland als Jacqueline McKinnon )

Marie, Teena (* 5. März 1956 in Santa Monica, Kalifornien als Mary Christine Brockert | gestorben am 26. Dezember 2010 )

Martika (* 18. Mai 1969 in Whittier, Kalifornien als Marta Marrero)

McLean, Penny (* 4. November 1946 in Klagenfurt, Österreich als Gertrude Wirschinger)

McVie, Christine (* 12. Juli 1943 Greenodd, GB als Christine Anne Perfect)

Melanie (* 3. Februar 1947 in Astoria, New York als Melanie Anne Safka)

Millie (* 6. Oktober 1942 in Clarendon, Jamaika als Millicent Dolly May Small | gestorben am 5. Mai 2020)

Minogue, Kylie Ann (* 28. Mai 1968 in Melbourne, Australien)

Mitchell, Joni, CC (* 7. November 1943 in Fort Macleod, Alberta, Kanada als Roberta Joa Anderson)

Moyet, Alison (* 18. Juni 1961 in Billericay, GB als Geneviève Alison Jane Moyet)

Murray, Morna Anne, CC, ONS (* 20. Juni 1945 in Springhill, Nova Scotia, Kanada)

Myles, Alannah (* 25. Dezember 1958 in Toronto, Ontario, Kanada)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Gianna Nannini bis Suzi Quatro ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

N

Nannini, Gianna (* 14. Juni 1954 in Siena, Italien)

Die Sängerin und Songautorin GIANNA NANNINI, die ein abgeschlossenes Klavierstudium vorweisen kann, gibt 1976 ihr Plattendebüt. Ab 1979 ist die temperamentvolle Rockinterpretin mit brüchiger Stimme auch außerhalb ihres Landes erfolgreich. Mit Songs wie Latin Lover, Fotoromanza, Bello e impossibile oder I maschi stürmt sie die Charts. Die Sängerin schockiert mit offenen Texten (z. B. über Masturbation) und favorisiert harten Rock´n Roll. Von 1982 bis 1985 tritt sie mit ihrer eigenen Band, den PRIMADONNAS auf und schreibt 1982 die Musik zur Verfilmung von Shakespeare´s "Sommernachtstraum". Sie arbeitet mit UDO LINDENBERG zusammen und beteiligt sich 1987 in Hamburg an einer Bert Brecht / Kurt Weil Revue. Obwohl ab 1990 ihre Plattenumsätze zunächst zurückgehen, zählt sie in Italien weiterhin zur absoluten Rockelite und ist im neuen Jahrtausend wieder erfolgreich. Mit Grazie feiert Gianna  2006 ihr 30-jähriges Bühnenjubiläum und kehrt zur Rockmusik zurück. Das Album hat so großen Erfolg, dass es kurz nach der Veröffentlichung mit Platin ausgezeichnet wird. Mittlerweile hat sie mit über 400.000 verkauften Einheiten den Status der italienischen Diamant-Platte. Es ist dort die erfolgreichste CD des Jahres 2006 und steht elf Wochen an der Spitze der Charts. Im April 2007 erscheint das Album Pia come la canto io, an dem Nannini elf Jahre gearbeitet hat, und das von WILL MALONE produziert wird. Darauf findet sich eine Sammlung von Songs, die sie für eine Pop-Oper geschrieben hat. Das Orchester, mit dem Nannini durch Europa tourt, umfasst eine Rockband mit zwei Gitarristen und dem SOLIS STRING QUARTETT aus Neapel. Im November 2007 erscheint in Italien Gianna Best, eine Doppel-CD mit 26 ihrer Hits und drei bisher unveröffentlichten Titeln, für die sie im Februar 2008 eine Diamant-Platte erhält.

Newton, Judy Kay "Juice" (* 18. Februar 1952 in Lakehurst Naval Base, New Jersey)

Newton-John, Olivia, AC, DBE (* 26. September 1948 in Cambridge, GB)

Nightingale, Maxine (* 2. November 1952 in Wembley, London, GB)


O

O´Connor, Hazel (* 16. Mai 1955 in Coventry, GB)

Bekannt wird die englische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin HAZEL O´CONNOR als Hauptdarstellerin des Musikfilms "Breaking Glass" aus dem Jahr 1980. Der gleichnamige Soundtrack dazu ist eine Komposition von ihr. Mit der Single-Auskoppelung aus diesem Album Eighth Day, erreicht sie Platz fünf der UK-Charts. 1981 Hat sie mit Will You einen weiteren Top-10-Erfolg. Bis auf ein paar kleinere Hits kam nichts mehr von Hazel. Außerdem beschränken sich ihre Erfolge nur auf das britische Königreich.
Sie veröffentlicht weitere Alben und hat mehre Rollen in englischen Fernsehproduktionen, kann aber an den Erfolg von „Breaking Glass“ nicht mehr anknüpfen.
Heute lebt sie in Irland und ist nach wie vor als Musikerin und Songwriterin aktiv.

O´Connor, Sinéad (* 8. Dezember 1966 in Glenageary, Irland als Sinéad Marie Bernadette O'Connor)


P

Page, Elaine OBE (* 5. März 1948 in Barnet, GB als Elaine Jill Bickerstaff)

Die englische Sängerin und Schauspielerin ELAINE PAGE ist dem breiten Publikum hauptsächlich als Musical-Darstellerin bekannt.
Sie spielt die weiblichen Hauptrollen in den Musicals "Cats" und "Evita" von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice.
In Evita gehört sie dem Londoner Originalcast an und singt dort die Rolle der Eva Perón. Ihre Interpretation der Rolle gilt bis heute für viele Musicaldarsteller als Vorbild. In „Cats“, wo sie ebenfalls dem Originalensemble angehört, singt sie die Rolle der alternden Katze Grizabella. Sie prägt in dieser Rolle das Stück Memory, das wie die Hits aus „Evita“ seitdem mit ihrer Stimme in Verbindung gebracht wird. Eine weitere Rolle von ELAINE PAGE ist die der Florence im Musical "Chess" von den ABBA-Musikern BJÖRN ULVAEUS und BENNY ANDERSON.
Ihre größten internationalen Chart-Erfolge sind I Know Him so Well, im Duett mit BARBARA DICKSON aus dem Musical „Chess“, und der Top-Ten-Hit Memory aus dem Musical „Cats“.
Darüber hinaus moderiert sie eine Radiosendung über Filmmusik und Musicals bei BBC Radio 2.
1988 bringt sie ein Album mit Coverversionen der legendären Rockband QUEEN unter dem Namen The Queen Album heraus.

Paradis, Vanessa Chantal  (* 22. Dezember 1972 in Saint-Maur-des-Fossés, Frankreich)

Parton, Dolly Rebecca (* 19. Januar 1946 in Sevierville, Tennessee)

Patti, Guesch (* 16. März 1946 in Paris, Frankreich als Patricia Porrasse)

Payne, Freda Charcelia (* 19. September 1942 in Detroit, Michigan)

Phillips, Esther (* 23. Dezember 1935 in Galveston, Texas als Esther Mae Jones | gestorben am 7. August 1984)

Piaf, Édith (* 19. Dezember 1915 in Paris, Frankreich als Édith Giovanna Gassion | gestorben am 10. Oktober 1963)

Princess (* 27. November 1961 in London, GB als Desiree Heslop)


Q

Quatro, Suzi (* 3. Juni 1950 in Detroit, Michigan als Susan Kay Quatro)

Die US-amerikanische Musikerin und Schauspielerin italienischer Herkunft, gehört in den 1970er Jahren  – vor allem in Europa – zu den erfolgreichsten Rockmusikerinnen.
SUZI QUATRO wächst mit ihren beiden Schwestern und einem Bruder bei ihren Eltern Helen und Art Quatro im Detroiter Vorort Grosse Pointe auf. Ihr Vater hat eine eigene Band –  „The Art Quatro Trio“.
Im Alter von acht Jahren tritt Suzi das erste Mal mit ihrem Daddy auf. In der Folge nimmt sie klassischen Klavierunterricht, bis sie sich mit 14 dem Rock and Roll zuwendet. Sie nennt sich SUZI SOUL und wird die Bassistin in der Band PLEASUR SEEKERS, einer Gruppe aus Detroit, in der ihre Schwestern engagiert sind.
Wie viele der damaligen Garagenbands nimmt sie eine Single auf. Mit Never Thought You'd Leave Me/What A Way To Die erlangt sie lokalen Ruhm. Das Nachfolge-Stück, jetzt schon für das überregionale Label Mercury, wird ein kommerzieller Erfolg.
1971 benennt sich die Formation in CRADLE um, und spielt härteren Rock und ihre eigenen Stücke. Zu dieser Zeit sieht der Musikproduzent Mickie Most die Gruppe, während er eine neue Platte mit JEFF BECK in Detroit produziert. Er lädt Suzi nach England ein, um mit ihr an einer Solokarriere zu arbeiten. Ende 1971 kommt sie nach London. Zwei Jahre verbringt sie in den Studios, um Lieder zu schreiben und aufzunehmen. Die erste Solo-Single Rolling Stone wird zwar in Großbritannien ein Flop, aber in Portugal gelangt sie 1972 auf Platz eins der Hitparade. Es wird eine Band zusammengestellt, mit der SUZI QUATRO auf Tour geht.
Anfang 1973 werden von Mickie Most mit Nicky Chinn und Mike Chapman zwei neue Komponisten für seine Firma RAK verpflichtet. Beide schreiben Quatros ersten Nummer-eins-Hit Can The Can. Besonders großen Erfolg hat sie in Europa, Australien und Japan. 1974 erhält sie in Deutschland den" Goldenen Bravo Otto", 1980 den Silbernen und 1975, 1978 und 1979 den "Bronzenen Bravo Otto" der Jugendzeitschrift BRAVO.
Sie nimmt ein Cover der Elvis-Presley-Nummer All Shook Up auf, die Presley hört und sie daraufhin nach Graceland einlädt. Quatro lehnt ab, was sie bis heute bedauert und so kommentiert: "I Turned Him Down Like An Idiot Because I Was Nervous to Meet My Hero (Ich habe ihn wie einen Idioten abgelehnt, weil ich nervös war, meinen Helden zu treffen)".
Ab 1977 arbeitet sie als Schauspielerin und heiratet 1978 ihren langjährigen Freund und Gitarristen Len Tuckey.
Ende der 1970er Jahre endet die Zusammenarbeit mit dem RAK-Label. Quatro arbeitet weiterhin mit Mike Chapman zusammen. Die großen Erfolge stellen sich zwar nicht wieder ein, aber 1978 nimmt sie gemeinsam mit CHRIS NORMAN - zu der Zeit Lead-Sänger und Gitarrist von SMOKIE - das Stück Stumblin' In auf. Es ist ihr einziger Nummer-eins-Hit in den USA. Die 1980 erscheinende Single She's In Love With You wird ebenfalls ein Hit. Von diesem Stück nimmt der Schlagersänger BERNHARD BRINK - unter dem Titel Ich wär' so gern' wie du - eine deutsche Version auf.
Am 23. September 1982 wird ihre Tochter geboren, im Oktober 1984 kommt ihr Sohn zur Welt.
Andrew Lloyd Webber engagiert 1985 die Künstlerin für die Titelrolle im Musical Annie Get Your Gun. Die Premiere ist 1986 im Londoner „West End Theatre“. Ihr Engagement im Musical dauert einige Jahre. 1989 geht die Sängerin auf eine erfolgreiche Tournee durch die Sowjetunion.
1992 endet die Ehe von Quatro und Tucker. Im Oktober 1993 heiratet sie den deutschen Tour-Promoter Rainer Haas.
Seit 2000 moderiert sie auf BBC 2 die Radiosendung "Rocking With Suzi Q" und am 17.02.2006 erscheint das Album Back To The Drive. 2009 nimmt SUZI QUATRO zusammen mit THE JORDANAIRES (der Backing Group von Elvis Presley) den Tribute-Song Singing With Angels auf, der im Januar 2010 veröffentlicht wird und im August 2011 erscheint ihr Album In The Spotlight.
Am 19. Oktober 2016 erhält Suzi den Ehrendoktor in Anerkennung für ihre Verdienste um die Musik von der "Anglia Ruskin University" in Cambridge, GB.
SUZI QUATRO lebt seit 1971 in England sowie im Hamburger Stadtteil Sasel.

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Helen Reddy bis Jennifer Rush ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.
R

Reddy, Helen Maxine (* 25. Oktober 1941 in Melbourne, Australien | gestorben am 29. September 2020)

Die australische Sängerin, Schauspielerin und Feministin HELEN REDDY veröffentlicht 1968 ihre erste Single One Way Ticket. Ihr weltweiter Erfolg stellt sich Anfang der 1970er Jahre ein.
Ihr Nummer-eins-Hit von 1972 I Am Woman wird zu einer Hymne der Frauenbewegung. Insgesamt werden ihr rund 25 Millionen verkaufte Platten zugeschrieben, wobei die großen Charterfolge aber fast ausschließlich in den USA liegen. So besitzt sie ab 1974 die australische und amerikanische Staatsbürgerschaft.
Helen ist im australischen Rundfunk ein Kinderstar und studiert bis 1971 an der „University Of California“ Parapsychologie.
Mitte 1971 Hat Helen mit I Don't Know How To Love Him (aus der Rock-Oper Jesus Christ Superstar) ihren ersten Top-20-Hit. Dreimal schafft sie es auf Platz eins in den US-Charts mit I Am Woman (1972), Delta Dawn (1973) und Angie Baby (1974).
Für I Am Woman erhält sie eine goldene Schallplatte und einen Grammy für die beste weibliche Gesangsleistung. In den Jahren 1973 und 1974 ist sie laut dem Guardian die weltweit erfolgreichste Sängerin.
Außerdem werden zwischen 1971 und 1976 bis auf eine Ausnahme sämtliche Alben Reddys mit Gold oder Platin in den USA ausgezeichnet.
In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre lässt der Erfolg merklich nach. Sie nimmt mit Ready Or Not (1978) und Make Love To Me (1979) Lieder im damals populären Disco-Stil auf, landet damit aber nur kleinere Hits in den amerikanischen Single-Charts. Mit der Ballade I Can't Say Goodbye To You wird Helen 1981 letztmals auf Platz 88 notiert. Auf dem deutschen Markt kann die Künstlerin nie Fuß fassen.
Dafür laufen zwei ihrer bekanntesten Filme erfolgreich in den heimischen Kinos: Giganten am Himmel (1974) und Elliot, das Schmunzelmonster (1977).
2002 beendet Reddy ihre Karriere im Showgeschäft, verlässt die Vereinigten Staaten und zieht sich für einige Jahre auf die australische Norfolkinsel zurück. Später lebt sie in Sydney und arbeitet zeitweise als Schlaftherapeutin.
Sie veröffentlicht im Jahr 2006 Ihre Autobiografie "The Woman I Am" und schließt ein musikalisches Comeback zunächst aus, gibt aber ab 2012 wieder Konzerte.
Ab dem Frühsommer 2015 lebt Reddy im „Motion Picture & Television Country House and Hospital“, einem Seniorenheim für Schauspieler und andere Künstlerpersönlichkeiten in Los Angeles. Medienberichte, sie leide an Demenz, werden von ihrem Sohn bestätigt, auf Reddys offizieller Website aber dementiert.
Am 29. September 2020 stirbt Helen Reddy knapp einen Monat vor ihrem 79. Geburtstag.

Reilly, Maggie (* 15. 09. 1956 in Glasgow, Schottland)

Riley, Jeannie C. (* 19. Oktober 1945 in Stamford, Texas als Jeanne Carolyn Stephenson)

Rogers, Clodagh auch Cloda Rogers (* 5. März 1947 in Ballymena, Nordirland)

Ronstadt, Linda Maria (* 15. Juli 1946 in Tucson, Arizona)

Ross, Diana Ernestine Earle (* 26. März 1944 in Detroit, Michigan)

Rush, Jennifer (* 28. September 1960 in Queens, New York City, New York als Heidi Stern)


Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Sabrina bis Sylvia ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

S
Sabrina (* 15. März 1968 in Genua, Italien als Norma Sabrina Salerno)
Die italienische Disco-Sängerin SABRINA ist in ihrem Heimatland 1986 mit dem Titel Sexy Girl erstmals Mal in den Charts. 1987 gelingt ihr mit der Single Boys (Summertime Love) der internationale Durchbruch.
Das Markenzeichen der Sängerin ist der körperbetonte und energievolle Einsatz bei Live-Auftritten sowie in Musikvideos, welche mit sparsamer und nicht immer strapazierfähigen Kleidung unterstrichen wird.
Zusammen mit Jerry Calà spielt sie 1989 in dem Film "Fratelli d'Italia". Nach längerer Studioarbeit beginnt 1994 ein weiterer Abschnitt in der Karriere Salernos. Der Titel Rockawillie, der mit neuen Produzenten entsteht, wird zumindest ein Erfolg in Italien. Nach weiteren Veröffentlichungen kommt es 1995 zu einem Stilwechsel hin zum Rock. Es erscheint, das Rockalbum Maschio dove sei, welches in mehreren europäischen Ländern auf den Markt kommt.
2004 heiratet Sabrina ihren Lebensgefährten Enrico Monti und bringt einen Jungen zur Welt.

Sade Audu, CBE (* 16. Januar 1959 als Helen Folasade Adu in Ibadan, Nigeria)

Sainte-Marie, Buffy (* 20. Februar 1941, laut eigener Aussage in Sebago (Maine) oder in Kanada; eigentlicher Vorname: Beverly)

Sandra (* 18. Mai 1962 in Saarbrücken, Deutschland als Sandra Ann Lauer)

Schneider, Helen (* 23. Dezember 1952 in New York City, New York)

Séverine (* 10. Oktober 1948 in Paris, Frankreich als Josiane Grizeau)

Shanice (* 14. Mai 1973 in Pittsburgh, Pennsylvania als Shanice Lorraine Wilson)

Shapiro, Helen (*28. September 1946 in Bethnal Green, London, GB)

Sharp, Dee Dee (* 9. September 1945 in Philadelphia, Pennsylvania als Dione LaRue)

Shaw, Sandie (* 26. Februar 1947 in Dagenham, GB als Sandra Ann Goodrich)

Simon, Carly Elisabeth (* 25. Juni 1945 in New York City, New York)

Sinitta (* 19. Oktober 1963 in Seattle, Washington, als Sinitta Renet Malone)

Smith, Patti (* 30. Dezember 1946 in Chicago, Illinois als Patricia Lee Smith)

Sœur Sourire (deutsch: "Schwester des Lächelns") (* 17. Oktober 1933 in Wavre bei Brüssel, Belgien als Jeanne-Paule (Jeanine) Marie Deckers | gestorben am 30. März 1985

Sonia (* 13. Februar 1971 in Liverpool, GB als Sonia Evans)

Spears, Billie Jo (14. Januar 1937 in Beaumont, Texas als Billie Jean Spears | gestorben am 14. Dezember 2011)

Springfield Dusty, OBE (* 16. April 1939 in Hampstead, London als Mary Isabel Catherine Bernadette O'Brien | gestorben am 2. März 1999)

Stansfield, Lisa (* 11. April 1966 in Heywood, GB)

Staton, Candi (* 13. März 1940 in Hanceville, Alabama als Canzetta Maria Staton)

Stéphanie (* 1. Februar 1965 in Monaco als Stéphanie Marie Elisabeth Grimaldi, Prinzessin von Monaco)

Stevens, April (* 29. April 1936 in Niagara Falls, New York; nach anderen Angaben 1929 als Carol LoTempio)

Streisand, Barbra (* 24. April 1942 als in New York City, New York als Barbara Joan Streisand)

Summer, Donna (* 31.12.1948 in Boston, Massachusetts, als LaDonna Andrea Gaines | gestorben am 17. Mai 2012)

Sylvia (* 9. Dezember 1956 in Kokomo, Indiana als Sylvia Kirby)

Die erste Biografie unter den jeweiligen Buchstaben ist freigeschaltet. Der komplette Inhalt von Tammi Terrell bis Lena Zavaroni ist im Buch  und E-Book "Pop-History Band 3" unter dem Link zum Bod-Buchshop auf der Startseite unten.

T

Terrell, Tammi (* 29. April 1945 in Philadelphia, Pennsylvania als Thomasina Winifred Montgomery | gestorben am 16.3.1970)

Die US-amerikanisch Soul- und R&B-Sängerin TAMMI TERRELL feiert ihre größten Erfolge als Gesangspartnerin von MARVIN GAYE zwischen 1967 und 1969.
Sie gewinnt als Schülerin mehrere Gesangswettbewerbe und nimmt ab 1961 ihre ersten Platten auf. Soul-Legende JAMES BROWN produziert 1963 mit ihr die Songs I Cried und If You Don't Think. Beide erscheinen auf dem Album James Brown's Original Funky Divas. Ein Jahr lang ist Tammi mit der James- Brown-Revue unterwegs, wobei sich eine Beziehung zwischen ihr und Brown entwickelt. Nachdem Brown die 17-Jährige schwer misshandelt hat, flieht sie zu ihren Eltern.
1965 wird sie von BERRY GORDIE für das Motown-Label entdeckt, der ihr den Künstlernamen TAMMI TERRELL verpasst. Sie beginnt eine innige Liebschaft mit dem Temptations-Sänger DAVID RUFFIN, der ihr gegenüber oftmals gewalttätig wird und sie an Kopf und im Gesicht verletzt. Sie beendet die Beziehung aber erst, als sie erfährt, dass Ruffin in einem anderen Bundesstaat verheiratet ist.
Sie hat bei Motown zunächst kleinere Solo-Hits, bevor in der Zusammenarbeit mit MARVIN GAYE 1967 der große Durchbruch kommt.
Nach Mary Wells und Kim Weston ist sie seine dritte Duettpartnerin. Sie ist für Gaye die ideale Duett-Partnerin, wobei sich zwischen den beiden eine private Freundschaft entwickelt, jedoch keine Liebesbeziehung.
Im Sommer 1967 gehen die beiden auf eine große, erfolgreiche Tournee.
Im Oktober desselben Jahres wird der Erfolg des Duos durch Terrells schwere Erkrankung überschattet, die gemeinsamen Auftritte finden ein abruptes Ende. Sie klagt schon länger über Kopfschmerzen und am 14. Oktober 1967 bricht sie während eines Auftritts zusammen. Als Sehstörungen und Lähmungserscheinungen auftreten, wird bei einer Untersuchung Anfang 1968 ein Gehirntumor festgestellt.
Sie unterzieht sich einer schwierigen Operation der vier weitere folgen. Sie überlebt zwar die Eingriffe, erholt sich aber nicht mehr davon.
Am 16. März 1970 stirbt Tammi Terrell, gerade einmal 24 Jahre alt.

Thomas, Carla Venita (* 21. Dezember 1942 in Memphis, Tennessee)

Thomas, Evelyn (* 22. August 1953 in Chicago, Illinois als Ellen Lucille Thomas)

Tiffany (* 2. Oktober 1971 in Norwalk, Kalifornien als Tiffany Renee Darwisch)

Tikaram, Tanita (* 12. August 1969 in Münster/Westf.)

Trent, Jackie (* 6. September 1940 in Newcastle-under-Lyme, GB als Yvonne Burgess | gestorben am 21. März 2015)

True, Andrea  (* 26. Juli 1943 in Nashville, Tennessee als Andrea Marie Truden | gestorben am 7. November 2011)

Turner, Tina (* 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee als Anna Mae Bullock)

Tyler, Bonnie (* 8. Juni 1951 als Gaynor Hopkins in Skewen, Neath, Wales)


U

Ullman, Tracy (* 30. Dezember 1959 in Slough, GB)

Die Britin TRACY ULLMAN ist sehr vielseitig, denn sie ist Sängerin, Schauspielerin und Comedian. Sie besitzt neben der britischen seit 2006 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
Sie gilt als die kommerziell erfolgreichste englische Komikerin. Tracy tritt zunächst in britischen Fernsehsendungen auf und ist als Sängerin von 1983 bis 1985 mit sieben Titeln in den UK- Charts. Drei Stücke sind auch in Deutschland in den Hitparaden.
Für ihre Tracy-Ullman-Show, die von 1987 bis 1990 im Fernsehen ausgestrahlt wird, erhält sie 1989 und 1990 den Emmy-Award. Nebenher gewinnt sie 1988 den Golden Globe Award und 1988, 1990 sowie 1991 den American Comedy Award.
TRACY ULLMAN spielt in etlichen Filmen und Fernsehproduktionen mit und wird mit weiteren Preisen ausgezeihnet. Mitte der 1990er Jahre wird es etwas ruhiger um sie, und die Film- und Fernsehangebote werden weniger.
2016 meldet sie sich dann wieder mit einer eigenen Fernsehshow zurück, dabei zum ersten Mal seit über zwei Jahrzehnten im britischen Fernsehen. Die BBC strahlt die "Tracy Ullman´s  Show" aus. Es ist eine Sketch-Show, in der Tracy vor allem bekannte Politiker parodiert. Für ihre Parodie von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird sie in den deutschen Medien besonders gelobt.
Ullman ist von 1983 bis zu dessen Tod am 24. Dezember 2013 mit dem britischen Produzenten Allan McKeown verheiratet und hat zwei Kinder.


V

Vega, Suzanne Nadine (* 11. Juli 1959 in Santa Monica, Kalifornien)

Die US-amerikanische Sängerin und Songwriterin wird zwar in Santa Monica geboren, wächst aber in New York auf. Im Alter von neun Jahren fängt SUZANNE VEGA an, Gedichte zu verfassen. Ihr erstes Lied schreibt sie, da ist 14 Jahre alt. Sie lernt an der „La Guardia High School of Music & Art and Performing Arts“ modernen Tanz, aber erkennt schnell, dass Musik ihre Berufung ist.
Sie tritt auf kleinen Bühnen im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village auf und bekommt 1984 ihren ersten Plattenvertrag.
Suzanne schreibt ihre Stücke größtenteils für ihre Gitarre, aber in der Produktion werden die Songs für eine mehrköpfige Band arrangiert.
Das Debütalbum Suzanne Vega wird durchweg positiv aufgenommen und ist nicht unbedingt dem Mainstream angepasst, der Mitte der 1980er den Takt vorgibt.
Das Nachfolgealbum Solitude Standing (1987) enthält zwei Songs, die Suzanne Vega in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machen. Tom's Diner, ist das erste Lied, das jemals in das MP3-Format konvertiert wird, sowie Luka, ein Stück, das aus der Sicht eines misshandelten Kindes geschrieben wird. Im Vergleich zu ihrem ersten Album ist Solitude Standing stärker an der Rockmusik orientiert. 1990 und 1992 folgen zwei weitere Alben. Mit Nine Objects Of Desire, erscheint 1996 das letzte Album, das erfolgreich ist. Weitere Alben die folgen, lassen nicht mehr so gut verkaufen.
Obwohl Suzanne Vegas kommerzieller Erfolg ab Mitte der 1990er abebbt, prägen einige ihrer Stücke wie Tom's Diner und Luka das musikalische Gesicht des frühen Jahrzehnts. Daher vergleicht die Presse Ende der 1980er mit stark song-orientierten Musikerinnen wie TANITA TIKARAM, TRACY CHAPMAN und MICHELLE SHOCKED.
1998 trennt sich die Sängerin nach dreijähriger Ehe von ihrem Mann Mitchell Froom. Sie wechselt Manager und Plattenfirma und widmet sich ihrem ersten Buch, "The Passionate Eye: The Collected Writing of Suzanne Vega".
Seit 2006 ist sie in zweiter Ehe mit dem Anwalt Paul Mills verheiratet und lebt mit ihm in New York.


W

Ward, Anita (* 20. Dezember 1956 in Memphis, Tennessee)

Ein klassisches One-Hit-Wonder ist Ring My Bell von der US-amerikanischen Sängerin ANITA WARD. Mit dem Stück setzt sie 1979 einen der prägendsten Hits der Disco-Ära.
Zunächst ist Anita nach einem College-Abschluss im Fach Psychologie als Lehrerin tätig.
Während dieser Zeit wird sie von dem Produzenten Frederick Knight unter Vertrag genommen. Er bietet der Sängerin den Disco-Song Ring My Bell an, den er ursprünglich für STACY LATTISLAW geschrieben hat. Anita Ward mag weder den Song noch das Disco-Genre. Sie lässt sich umstimmen und nimmt das Stück trotzdem auf. Das Lied erreicht in den USA und Großbritannien Platz eins der Hitparade, in Deutschland und Österreich jeweils Position drei und in der Schweiz ist die Aufnahme Nummer fünf.
Streitigkeiten mit Frederick Knight und ein Autounfall führen dazu, dass Anita Ward ihre Karriere nicht erfolgreich fortsetzen kann. Ihre Single Don't Drop My Love ist mit Platz 87 in den US- und Position 26 in den Disco-Charts nur ein kleiner Erfolg.
Von den zwei produzierten Alben lässt sich nur das Erste gut vermarkten. Songs of Love erreicht immerhin den achten Platz in den USA. Das Nachfolgealbum kommt nicht mehr in die Charts.
Heute tritt Anita Ward bei verschiedenen Ereignissen wie Sportveranstaltungen auf und singt ihren einzigen Hit Ring My Bell. Der Song wird mittlerweile mehrfach gecovert, u. a. von Tori Amos.

Warnes, Jennifer Jean (* 3. März 1947 in Seattle, Washington)

Warwick, Dionne Marie (* 12. Dezember 1940 in East Orange, New Jersey)

Webb, Marti (* 13. Januar 1944 in Cricklewood, London GB )

Wells, Mary Esther (* 13. Mai 1943 in Detroit, Michigan | gestorben am 26. Juli 1992)

Wilde, Kim (* 18. November 1960 in Chiswick, West-London, GB als Kimberly Smith)

Williams, Deniece (* 3. Juni 1950 in Gary, Indiana als  June Deniece Chandler

Wynette, Tammy (* 5. Mai 1942 Itawamba County, Mississippi als Virginia Wynette Pugh | gestorben am 6. April 1998)


Y

Yazz (*19. Mai 1960 in London, GB als Yasmin Evans)

Die britische Sängerin YAZZ beginnt ihre musikalische Karriere Ende der 1970er als Frontfrau der Band BIZ. Danach arbeitet sie mehrere Jahre als Model, ehe sie sich 1987 der Gruppe COLDCUT anschließt, die mit ihr in England den Top-Ten-Hit Doctorin’ The House schafft.
Im Jahr 1988 startet sie ihre Solo-Karriere. Dabei gelingt ihr gleich zum Auftakt ihr größter Erfolg mit The Only Way is Up. Der Song der Pop- und House-Elemente kombiniert, wird ein Nummer-eins-Hit im Vereinigten Königreich und belegt Platz drei in der deutschen Hitparade. Weitere Top-10-Singles sind Stand Up for Your Love Rights (Nummer zwei in Großbritannien und Position zehn in Deutschland 1988) und Fine Time (Platz neun in Großbritannien 1989). Danach gelingt ihr 1990 mit Treat Me Good ein siebter Platz in den US-Dance-Charts. Es folgen bis Frühjahr 1997 sechs weitere Singles, die es in den UK-Charts aber nur auf mittlere Plätze bringen. Darunter befindet sich der Mitte 1993 erscheinende Titel How Long, eine Zusammenarbeit mit der britischen Reggae-Band ASWAD, der in Deutschland ein Chart-Hit wird. Es steigen vier Folgesingles in die UK-Charts ein, für obere Platzierungen reicht es aber nicht mehr. Spätere Veröffentlichungen bleiben unbeachtet.

Young, Karen (* 23. März 1951 in Philadelphia, Pennsylvania | gestorben am 26. Januar 1991)

Yuro, Timi (* 4. August 1940 in Chicago, Illinois als Rosemary Timotea Yuro oder Rosemary Timotea Aurro | gestorben am 30. März 2004)


Z

Zadora, Pia (* 4. Mai 1954 in Hoboken, New Jersey als Pia Alfreda Schipani)

PIA ZADORA wird zunächst einmal als Schauspielerin bekannt, denn 1961 tritt sie am Broadway an der Seite von Tallulah Bankhead in dem Stück „Midgie Purvis“ auf. Ihr Filmdebüt gibt Zadora 1964 in dem B-Movie „Santa Claus Conquers the Martians“. Danach kehrt sie erst 1981 zum Film zurück und spielt an der Seite von Stacy Keach und Hollywood-Legende Orson Welles in dem Inzest-Drama „Butterfly – Der blonde Schmetterling“. Sie erntet sie für ihre Darstellung in dem Streifen teilweise vernichtende Kritiken. 1983 folgt ihr bekanntester Film. Das Drama „The Lonely Lady“, in Deutschland unter dem Titel „Karriere durch alle Betten“ erschienen, soll ihr großer Durchbruch werden. Er gerät aber zu einem finanziellen und künstlerischem Fiasko, so wird er heute in den USA zu den schlechtesten Filmen aller Zeiten gezählt. Danach ist ihre schauspielerische Karriere endgültig ruiniert.
So wendet sich PIA ZADORA dem Gesang zu. Bereits in den frühen 1960ern hat sie sich als LITTLE PIA versucht und Ende der 1970er wenig erfolgreich als Country-Sängerin. So wechselt 1982 ins Pop-Fach. Ein Jahr zuvor sorgt sie schon für Aufsehen, als sie einige Konzerte von FRANK SINATRA eröffnet.
Ihr über 30 Jahre ältere damalige Ehemann Meshulam Riklis, soll ihr das mit seinem Geld und mit geschäftlichen Beziehungen ermöglicht haben. Diese Tatsachen haben natürlich einen Einfluss auf ihre musikalische Karriere. So landet sie, im Duett mit Jermaine Jackson, 1984 mit When The Rain Begins To Fall einen Riesenhit im deutschsprachigen Raum. Die Aufnahme wird Nummer eins in Deutschland und der Schweiz. In Österreich springt der 2. Platz heraus. Nur in England und den USA schafft es die Platte nicht in die Top-50.
Im Laufe des Jahres 1985 kann sie zwei weitere Hits mit Let’s Dance Tonight und Little Bit Of Heaven in den europäischen Charts landen – wobei sie wiederum in Deutschland, der Schweiz und Österreich ihre besten Platzierungen erreicht. Das Album Let’s Dance Tonight (1984) verkauft sich achtbar in Europa.
Im darauf folgenden Jahr nimmt Zadora das Album Pia & Phil mit dem „London Philharmonic Orchestra auf“. Hier wird vermutet, dass Riklis eine fünfstellige Summe für die Aufnahmen zur Verfügung stellt und das Orchester einkauft. Weitere Stücke werden so bearbeitet, dass ihre Stimme den richtigen Klang hat. Ohne das Geld ihres Mannes wären ihre mittelmäßigen Qualitäten als Schauspielerin und Sängerin wohl nie zum tragen gekommen.
1996 beendet PIA ZADORA erst einmal ihre Karriere und zieht sich ins Privatleben zurück. Seit 2011 tritt sie wieder regelmäßig auf.

Zavaroni, Lena Hilda (* 4. November 1963 in Rothesay, Schottland | gestorben am 1. Oktober 1999

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